Archo – KI-Innenraumdesign

Haus & Garten

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Vorteile

  • Schnelle Einrichtung mit wenigen Fotos oder Raumbeschreibungen
  • Liefert mehrere Stilrichtungen für unterschiedliche Einrichtungsvorlieben
  • Hilfreich als erste Inspirationsquelle vor Renovierungen
  • Visualisiert mögliche Möbel- und Farbkombinationen
  • Bedienung auch ohne professionelle Designkenntnisse verständlich

Nachteile

  • KI-Entwürfe können Proportionen und Raummaße ungenau darstellen
  • Kostenlose Nutzung kann bei Varianten oder Exporten begrenzt sein
  • Ergebnisse wirken teilweise ähnlich und wenig individuell
  • Für präzise Planung fehlen möglicherweise technische Grundrisse
  • Hochgeladene Raumfotos können Datenschutzfragen aufwerfen
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Bewertung von Archo – KI-Innenraumdesign Appxis

Ich habe Archo – KI-Innenraumdesign vor allem mit einem praktischen Alltagsproblem ausprobiert: Ein Zimmer soll sich verändern, bevor man Geld für Farbe, Boden oder neue Möbel ausgibt. Genau hier setzt die App von ATQ - AI Lab an. Sie gehört in den Bereich Haus und Garten und nutzt künstliche Intelligenz, um aus einer vorhandenen Raumsituation verschiedene Gestaltungsideen zu entwickeln. Für mich ist sie weniger ein vollständiges Planungsprogramm als ein schneller Ideenraum, in dem ich Varianten vergleichen kann, ohne zuerst alles umräumen oder Muster kaufen zu müssen.

Das Grundprinzip ist leicht verständlich. Ich starte mit einem Raumfoto und lasse unterschiedliche Vorstellungen auf die vorhandene Situation anwenden. Wände, Böden und die Anordnung des Zimmers stehen dabei im Mittelpunkt. Das ist besonders angenehm, wenn ich noch nicht weiß, ob ein Raum eher hell und ruhig, warm und wohnlich oder klar und modern wirken soll. Statt nur einzelne Produkte anzusehen, bekomme ich einen Eindruck davon, wie mehrere Veränderungen zusammen aussehen könnten.

Der größte Nutzen liegt für mich im schnellen visuellen Vergleich, nicht in einer verbindlichen Bauplanung. Ein Bild kann eine Richtung zeigen, aber es ersetzt weder das genaue Ausmessen noch die Prüfung von Licht, Material, Untergrund und tatsächlichen Möbelmaßen. Wer diese Grenze im Hinterkopf behält, bekommt mit Archo ein nützliches Werkzeug für die erste Entscheidungsphase.

Wie Archo im gemeinsamen Haushalt funktioniert

Ein realistischer Einsatz zwischen Sofa, Kinderzimmer und Renovierungsplan

Ein typischer Fall ist ein gemeinsam genutztes Wohnzimmer. Eine Person möchte eine dunkle Akzentwand, die andere befürchtet, dass der Raum dadurch kleiner wirkt. Vielleicht soll zusätzlich ein anderer Boden getestet werden, während ein vorhandenes Regal bleiben muss. In so einer Situation hilft Archo, nicht nur über Farbnamen zu sprechen. Beide können dieselbe Ausgangslage betrachten und konkrete Varianten miteinander vergleichen.

Ich würde die App deshalb nicht nur allein verwenden. Bei einer Wohnungsentscheidung kann es sinnvoll sein, nacheinander mehrere Vorschläge zu erzeugen und sie gemeinsam auf dem Smartphone anzusehen. Dabei entsteht ein klarerer Austausch als bei allgemeinen Aussagen wie „Das könnte gemütlicher aussehen“. Ein Bild macht sichtbar, welche Änderung tatsächlich den stärksten Einfluss auf den Raum hat.

Für geteilte Geräte ist diese Arbeitsweise besonders unkompliziert, solange alle Beteiligten ihre Bilder und Entwürfe bewusst voneinander trennen. Archo ist kein Ersatz für eine gemeinsame Projektablage. Wenn mehrere Personen am selben Zimmer arbeiten, sollte man deshalb früh festlegen, welches Foto die Ausgangsbasis ist und welche Variante als Favorit gilt. Sonst vergleicht man schnell unterschiedliche Raumzustände und zieht daraus falsche Schlüsse.

Mein erster praktischer Tipp: Ich würde vor dem Hochladen nicht sofort dekorieren oder Möbel verschieben. Ein möglichst ehrliches Foto zeigt besser, welche Elemente tatsächlich bleiben müssen. Danach kann man zusätzlich ein aufgeräumtes Bild verwenden, um die Wirkung eines neuen Layouts zu beurteilen. Dieser Vergleich ist hilfreicher, als nur besonders schöne Aufnahmen zu erzeugen, die mit dem späteren Alltag wenig zu tun haben.

Was die App beim Einrichten sichtbar macht

Archo ist stark, wenn ich eine gestalterische Richtung suche. Ein leerer Ideenbegriff wie „freundlicher Flur“ wird durch die sichtbare Veränderung greifbarer. Bei Wänden und Böden lässt sich schnell erkennen, ob ein Raum durch Kontraste interessanter oder durch zu viele starke Flächen unruhig wirkt. Auch ein anderes Layout kann helfen, über Laufwege und freie Bereiche nachzudenken.

Gerade bei kleinen Zimmern ist der Vergleich verschiedener Varianten wertvoll. Ein Bodenwechsel kann die Raumwirkung stärker verändern als erwartet, während eine neue Wandfarbe vielleicht weniger bringt als eine andere Möbelstellung. Diese Reihenfolge der Entscheidungen ist ein nicht ganz offensichtlicher Vorteil: Ich kann zunächst herausfinden, welche Stellschraube überhaupt wichtig ist, bevor ich mich in Details wie Dekoration oder Accessoires verliere.

Allerdings sollte man die Bilder nicht mit einer maßstabsgetreuen Darstellung verwechseln. Eine KI kann Proportionen überzeugend wirken lassen und trotzdem eine Lösung zeigen, die im echten Raum nicht passt. Besonders bei Türen, Heizkörpern, Fenstern und niedrigen Decken würde ich die Vorschläge nur als Anstoß verwenden. Sobald eine Variante gefällt, muss ich sie mit realen Maßen und den tatsächlichen Möbeln gegenprüfen.

Einrichtungsideen koordinieren, ohne sich zu verzetteln

In einem Haushalt mit mehreren Entscheidungsträgern hilft ein einfaches Verfahren: Zuerst wird ein unverändertes Ausgangsbild festgelegt. Danach testet jede Person nur eine Veränderung nach der anderen, etwa Wandfarbe, Boden oder Möbelanordnung. Erst anschließend würde ich Kombinationen ansehen. So bleibt nachvollziehbar, welcher Schritt die gewünschte Wirkung erzeugt hat.

Dieser Ablauf ist auch dann nützlich, wenn ein Zimmer unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen muss. Ein Arbeitsbereich soll ordentlich wirken, während derselbe Raum abends gemütlich sein soll. Ein Kinderzimmer braucht freie Spielfläche, soll aber trotzdem Stauraum aufnehmen. Archo kann solche Zielkonflikte sichtbar machen, doch die Entscheidung bleibt bei den Bewohnern. Die App bewertet nicht, ob ein Entwurf im Alltag praktisch genug ist.

Für die Abstimmung würde ich die Varianten eindeutig benennen, zum Beispiel nach dem entscheidenden Merkmal statt nach einer vagen Stimmung. „Heller Boden mit freier Mitte“ ist für ein Gespräch hilfreicher als „Bild drei“. Wer später einkaufen oder mit einer anderen Person beraten möchte, findet dadurch schneller wieder, welche Idee gemeint war. Diese kleine Ordnung spart im gemeinsamen Gebrauch mehr Zeit, als man zunächst denkt.

Start, Gerätewechsel und persönliche Grenzen

Archo ist kostenlos erhältlich und richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren grundsätzlich an ein breites Publikum. Die technische Mindestvoraussetzung liegt bei Android 7.0. Das macht die App auch für ältere Android-Geräte interessant, sofern sie im Alltag noch zuverlässig laufen. Für die Nutzung auf einem gemeinsam verwendeten Smartphone würde ich trotzdem vorher klären, welche Fotos verwendet werden und wer die Ergebnisse sehen soll.

Ein Raumfoto kann persönliche Informationen enthalten: Familienbilder, Dokumente, private Gegenstände oder den Blick in einen Bereich, den nicht alle teilen möchten. Deshalb ist es sinnvoll, vor dem Erstellen einer Variante kurz aufzuräumen oder sensible Details aus dem Bild zu entfernen. Das ist keine Besonderheit der Raumplanung, aber bei KI-Bildfunktionen eine wichtige Gewohnheit. Ich würde niemals ein Foto verwenden, das mehr über den Haushalt preisgibt, als für die Gestaltung nötig ist.

Wenn mehrere Personen ein Gerät nutzen, sollte außerdem klar sein, wer gerade arbeitet. Eine App kann auf einem gemeinsamen Telefon schnell wie ein gemeinsames Notizbuch wirken, obwohl einzelne Bilder oder Entwürfe persönlich gemeint sind. Ich würde daher nicht automatisch davon ausgehen, dass verschiedene Haushaltsmitglieder getrennte Bereiche oder getrennte Projektverläufe haben. Für sensible Vorhaben ist ein persönliches Gerät die sauberere Lösung.

Auch beim Gerätewechsel ist eine vorsichtige Erwartung sinnvoll. Ich würde wichtige Entwürfe nicht ausschließlich in der App belassen, sondern gelungene Ergebnisse zusätzlich auf eine Weise sichern, die im eigenen Alltag funktioniert. So bleibt eine bevorzugte Raumidee für das Gespräch mit Mitbewohnern, Familie oder Handwerkern verfügbar. Archo ist am stärksten beim Ausprobieren; die langfristige Organisation sollte man selbst übernehmen.

Alterskontext und Vertrauen im Familienalltag

Die Freigabe ab 0 Jahren bedeutet für mich vor allem, dass das Thema der App unproblematisch und familiennah ist. Sie sagt jedoch nicht, dass jedes Ergebnis automatisch für jedes Kind geeignet oder jede gemeinsame Nutzung sinnvoll ist. Ein jüngeres Kind kann mit Farben und Raumideen experimentieren, sollte aber nicht allein über Käufe, Renovierungen oder die endgültige Einrichtung entscheiden.

Gerade bei Kindern kann Archo ein guter Gesprächseinstieg sein. Statt eine gewünschte Wandfarbe nur zu beschreiben, lässt sich gemeinsam ansehen, wie sie im echten Zimmer wirken könnte. Das macht Wünsche verständlicher und kann helfen, eine Lösung zu finden, die sowohl dem Kind als auch den Erwachsenen gefällt. Ich würde die App dabei als kreatives Werkzeug verwenden, nicht als Entscheidungshilfe, die Verantwortung abnimmt.

Bei gemeinsam genutzten Geräten ist außerdem Vertrauen wichtiger als eine vermeintlich einfache Bedienung. Erwachsene sollten wissen, welche Bilder ein Kind erstellt und ob ein Entwurf tatsächlich nur ein Spiel mit Ideen bleibt. Die kostenlose Grundverfügbarkeit macht den Einstieg niedrigschwellig, aber innerhalb von Google Play können In-App-Käufe zwischen 7,99 € und 40,99 € abgerechnet werden. Deshalb würde ich bei einem Familiengerät die Kaufmöglichkeiten und die verantwortliche Person vorher klar festlegen.

Diese Kosten gehören zu den wichtigsten Punkten, die man vor einer intensiveren Nutzung bedenken sollte. Für ein gelegentliches Farbexperiment kann die kostenlose App ausreichen. Wer regelmäßig viele Varianten erzeugen möchte, sollte die möglichen Käufe nicht nebenbei behandeln. Ich würde erst mit einem konkreten Raum und einer klaren Fragestellung beginnen und erst danach entscheiden, ob zusätzliche Ausgaben den eigenen Nutzen wirklich erhöhen.

Wo Archo besser ist als klassische Alternativen

Im Vergleich zu einem Möbelkatalog hat Archo einen entscheidenden Vorteil: Ich sehe nicht nur ein einzelnes Produkt in einer idealisierten Umgebung, sondern kann eine Veränderung auf den eigenen Raum beziehen. Das ist besonders hilfreich, wenn die vorhandenen Möbel bleiben sollen. Ein Katalog zeigt mir, was ich kaufen könnte; Archo hilft mir eher zu verstehen, welche Richtung zum bestehenden Zimmer passen könnte.

Gegenüber einer klassischen Zeichen-App ist der Einstieg ebenfalls einfacher. Ich muss nicht selbst Perspektiven aufbauen oder jede Fläche sauber nachzeichnen, um eine erste Idee zu erhalten. Das spart Zeit und macht die App auch für Menschen zugänglich, die mit Planungssoftware wenig anfangen können. Dafür habe ich weniger Kontrolle über exakte Linien, Maße und technische Details als in einem spezialisierten Raumplaner.

Ein stationäres Innenraumprogramm bleibt daher die bessere Wahl, wenn ich Schränke millimetergenau platzieren, Laufwege prüfen oder eine Renovierung verbindlich vorbereiten möchte. Auch ein Fachgeschäft kann bei Materialmustern, Lichtverhältnissen und tatsächlichen Oberflächen besser beraten. Archo ersetzt diese Schritte nicht. Die Stärke liegt davor: Ich kann schneller aussortieren, welche Ideen überhaupt eine weitere Prüfung verdienen.

Ein weiterer Unterschied zu manuellen Moodboards ist die Nähe zur konkreten Ausgangssituation. Ein Moodboard sammelt Farben, Materialien und Stimmungen, zeigt aber nicht zwingend, wie sie im eigenen Zimmer zusammenspielen. Archo kann diese Lücke schließen. Trotzdem würde ich ein Moodboard nicht vollständig aufgeben, weil echte Materialproben und gespeicherte Referenzen bei der späteren Auswahl genauer sein können.

Der Umgang mit KI-Ergebnissen im echten Alltag

Die überzeugendste Darstellung ist nicht immer die praktischste. Ein Raum kann auf dem Bild schön offen wirken, obwohl im Alltag ein zusätzlicher Stauraum fehlt. Eine helle Fläche kann fotografisch sauber aussehen, aber in einem stark genutzten Haushalt pflegeintensiver sein. Deshalb prüfe ich nach jeder gelungenen Variante drei Dinge: Was bleibt tatsächlich erhalten, wie wird der Raum täglich genutzt und welche Änderung verursacht den größten Aufwand?

Ein sinnvoller Arbeitsablauf beginnt mit dem Problem, nicht mit dem Stil. Wenn der Flur zu dunkel wirkt, teste ich zuerst Helligkeit und Bodenwirkung. Wenn das Wohnzimmer überladen ist, untersuche ich zuerst die Anordnung und freie Flächen. Wenn ein Kinderzimmer keinen ruhigen Bereich hat, konzentriere ich mich auf Zonen und Stauraum. Diese Reihenfolge verhindert, dass ich mich von einer hübschen Oberfläche ablenken lasse.

Ich würde außerdem nicht jede Variante einzeln beurteilen. Besser ist ein direkter Vergleich mit derselben Ausgangssituation. So erkenne ich, ob eine Änderung wirklich einen Vorteil bringt oder nur deshalb auffällt, weil das Gesamtbild neu ist. Dieser Vergleich ist besonders nützlich, wenn mehrere Personen unterschiedliche Vorlieben haben. Die Diskussion wird konkreter und weniger von spontanen Eindrücken bestimmt.

Bei Mietwohnungen ist Archo ebenfalls interessant, aber nur als Ideenhilfe. Eine visualisierte Wandfarbe oder ein anderer Boden sagt nichts darüber aus, ob die Veränderung erlaubt, rückbaubar oder finanziell sinnvoll ist. Vor einer Umsetzung würde ich Mietvertrag, Vermietervereinbarung und technische Bedingungen getrennt prüfen. Die App kann die gewünschte Richtung zeigen, aber keine rechtliche oder handwerkliche Freigabe ersetzen.

Version, Nutzungseindruck und Grenzen

In der aktuellen Version 1.3.2 wirkt Archo auf mich wie ein Werkzeug, das schnelle Gestaltungsideen in den Mittelpunkt stellt. Das passt zum mobilen Einsatz: Ich kann eine Frage zum Zimmer direkt dort bearbeiten, wo sie entsteht, statt erst am Computer ein umfangreiches Projekt anzulegen. Für spontane Entscheidungen ist das angenehm, besonders wenn jemand im Haushalt gerade über eine neue Farbe oder eine andere Raumaufteilung nachdenkt.

Die Kehrseite dieser Einfachheit ist, dass professionelle Ansprüche schnell an Grenzen stoßen. Wer genaue Materiallisten, belastbare Mengen, technische Zeichnungen oder eine präzise Budgetplanung benötigt, sollte sich nicht allein auf die App verlassen. Auch die Frage, ob ein erzeugtes Bild einen realistischen Eindruck von Oberflächen und Beleuchtung vermittelt, muss ich selbst kritisch prüfen.

Die große Verbreitung mit über einer Million Installationen und eine durchschnittliche Bewertung von 4,2 bei rund 7.100 Bewertungen zeigen, dass das Konzept viele Menschen erreicht. Für mich sind solche Zahlen eher ein Hinweis auf Interesse als ein Beweis für die passende Nutzung im eigenen Haushalt. Entscheidend bleibt, ob ich schnelle visuelle Entwürfe brauche oder bereits in einer Phase bin, in der Genauigkeit wichtiger ist als Inspiration.

Die Zahl der sichtbaren Rezensionen liegt bei 31. Ich würde einzelne Meinungen deshalb nicht überbewerten, sondern die App selbst mit einem kleinen, realen Projekt testen. Ein vorhandenes Zimmer, eine konkrete Veränderung und ein klarer Vergleich zeigen schneller, ob Archo zum eigenen Ablauf passt, als eine lange Liste allgemeiner Erwartungen.

Für wen sich der Download lohnt

Ich empfehle Archo vor allem Menschen, die vor einer Renovierung oder Umgestaltung mehrere Richtungen prüfen möchten, ohne sofort Geld für Materialien oder Beratung auszugeben. Auch in Wohngemeinschaften und Familien kann die visuelle Darstellung helfen, verschiedene Wünsche auf einen gemeinsamen Ausgangspunkt zu bringen. Wer regelmäßig Zimmer neu denkt, bekommt ein schnelles Werkzeug für die frühe Ideensammlung.

Weniger passend ist die App für Nutzer, die eine exakte Raumplanung mit verlässlichen Maßen erwarten. Auch wer bereits genau weiß, welches Produkt gekauft werden soll, braucht möglicherweise eher einen Händler, ein Materialmuster oder ein präzises Planungsprogramm. Für rein dekorative Inspiration ohne Bezug zu einem konkreten Raum können klassische Bildsammlungen sogar schneller sein.

Mein persönlicher Rat ist, mit einem Zimmer zu beginnen, das nicht sofort eine teure Entscheidung verlangt. Ich würde ein unverändertes Foto erstellen, nacheinander Wand, Boden und Layout prüfen und die überzeugendsten Varianten separat sichern. Danach folgt der Realitätscheck mit Maßen, Licht, vorhandenen Möbeln und den Gewohnheiten aller Bewohner. Dieser Ablauf nutzt Archo dort, wo die App stark ist, und verhindert, dass ein schönes KI-Bild zur falschen Kaufentscheidung führt.

Mein Fazit für den Haushalt

Archo – KI-Innenraumdesign ist für mich ein unkomplizierter Ideenbeschleuniger für echte Räume. Die App macht es leichter, gemeinsam über Farben, Böden und Anordnungen zu sprechen, weil aus abstrakten Vorstellungen schnell sichtbare Varianten werden. Besonders überzeugend finde ich den Einsatz vor einer Renovierung, wenn noch mehrere Wege offen sind und man zuerst herausfinden möchte, welche Veränderung die größte Wirkung verspricht.

Ich würde sie aber bewusst als erste Planungsstufe einsetzen. Für die endgültige Entscheidung brauche ich weiterhin Maße, echte Materialien, Informationen zu Pflege und Haltbarkeit sowie die Zustimmung aller Personen, die den Raum nutzen. Wer diese Grenze akzeptiert, bekommt eine kostenlose Möglichkeit, Ideen auszuprobieren; wer technische Genauigkeit sucht, ist mit einem spezialisierten Planer oder einer persönlichen Beratung besser bedient.

Für den gemeinsamen Haushalt lautet mein Urteil deshalb: ausprobieren, aber mit klaren Zuständigkeiten. Ein neutrales Ausgangsfoto, getrennte persönliche Bilder, eine kurze Absprache zu Käufen und ein abschließender Realitätscheck machen die Nutzung deutlich verlässlicher. ATQ - AI Lab liefert mit Archo einen zugänglichen Weg von „Vielleicht könnte das funktionieren“ zu einer sichtbaren Möglichkeit. Ob daraus am Ende ein guter Raum wird, entscheidet weiterhin der Alltag der Menschen, die darin leben.

FAQ

Was ist Archo – KI-Innenraumdesign und wie funktioniert die App?

Archo – KI-Innenraumdesign ist eine App, die mithilfe künstlicher Intelligenz Ideen für die Gestaltung von Innenräumen erstellt. Nach dem Hochladen eines Fotos oder der Auswahl eines Raums können Nutzer verschiedene Einrichtungsstile, Farben und Möbelkonzepte ausprobieren. Die Anwendung analysiert das Bild und erzeugt daraus visualisierte Designvorschläge, die als Inspiration für Renovierungen oder eine neue Einrichtung dienen können.


Welche Räume und Einrichtungsstile kann ich mit Archo gestalten?

Mit Archo lassen sich typischerweise unterschiedliche Wohnbereiche wie Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche, Badezimmer, Arbeitszimmer oder Esszimmer visualisieren. Je nach verfügbaren Optionen können Nutzer moderne, minimalistische, skandinavische, klassische, industrielle oder luxuriöse Stilrichtungen ausprobieren. Die Qualität der Ergebnisse hängt stark vom Ausgangsfoto, der Raumaufteilung und der gewählten Beschreibung ab.


Benötige ich besondere Kenntnisse in Innenarchitektur, um Archo zu verwenden?

Nein, besondere Kenntnisse in Innenarchitektur sind nicht erforderlich. Die App richtet sich auch an Einsteiger und führt meist schrittweise durch das Hochladen eines Fotos sowie die Auswahl von Stil und Raumtyp. Dennoch sollte man die erzeugten Bilder eher als kreative Orientierung betrachten. Maße, bauliche Voraussetzungen, Lichtverhältnisse und die tatsächliche Verfügbarkeit der vorgeschlagenen Möbel müssen zusätzlich selbst geprüft werden.


Ist Archo kostenlos oder entstehen Kosten für bestimmte Funktionen?

Ob Archo vollständig kostenlos genutzt werden kann, hängt vom jeweiligen Angebot und der aktuellen Version ab. Grundfunktionen oder eine begrenzte Anzahl an Entwürfen können möglicherweise ohne Bezahlung verfügbar sein, während zusätzliche Designs, höhere Bildqualität oder eine größere Nutzung über In-App-Käufe beziehungsweise ein Abonnement freigeschaltet werden. Vor dem Start sollte man die Angaben im App Store oder Google Play genau prüfen.


Wie gut sind die Designvorschläge, und kann ich mich auf die Ergebnisse verlassen?

Archo kann schnell ansprechende und abwechslungsreiche Einrichtungsideen liefern, besonders wenn das hochgeladene Foto gut beleuchtet und der Raum deutlich erkennbar ist. Die Ergebnisse sind jedoch KI-generierte Visualisierungen und keine professionelle Bau- oder Einrichtungsplanung. Möbelgrößen, Proportionen, Materialien und Farben können ungenau dargestellt werden. Für konkrete Renovierungsentscheidungen sollten die Vorschläge deshalb mit echten Maßen und fachlicher Beratung überprüft werden.


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