Azal – Play Games & Voice Chat

Unterhaltung

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Vorteile

  • Viele Minispiele sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.
  • Sprachchat ermöglicht direkte Gespräche während des Spielens.
  • Neue Kontakte lassen sich einfach über gemeinsame Spiele knüpfen.
  • Die Bedienung ist auch für Einsteiger schnell verständlich.
  • Regelmäßige Aktivitäten können die Community lebendig halten.

Nachteile

  • Sprachchat kann durch laute oder unangenehme Nutzer störend wirken.
  • Für manche Funktionen können In-App-Käufe erforderlich sein.
  • Die Qualität der Gespräche hängt stark von der Internetverbindung ab.
  • Datenschutz und Kontakteinstellungen sollten vor der Nutzung geprüft werden.
  • Nicht jedes Minispiel bietet langfristig denselben Unterhaltungswert.
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Bewertung von Azal – Play Games & Voice Chat Appxis

Wenn ich eine App auf einem gemeinsam genutzten Smartphone beurteilen soll, achte ich nicht nur darauf, ob sie unterhält. Entscheidend ist auch, ob klar bleibt, wer gerade spricht, spielt oder etwas kauft. Azal verbindet Multiplayer-Spiele mit Echtzeit-Sprachkommunikation und richtet sich damit an Menschen, die nicht bloß nebeneinander spielen möchten. In meinem Eindruck liegt die Stärke weniger in einer einzelnen spektakulären Funktion als in der Verbindung aus Spielrunde und direkter Absprache.

Das macht die Anwendung besonders interessant für Haushalte, in denen ein Gerät von mehreren Personen genutzt wird, ebenso für Freunde, die sich spontan zum Spielen verabreden. Gleichzeitig verlangt diese Kombination etwas mehr Aufmerksamkeit als ein gewöhnliches Einzelspieler-Spiel. Sprache ist unmittelbar, und bei einem gemeinsam verwendeten Gerät können offene Sitzungen oder unklare Konten schnell zu einer unangenehmen Überraschung werden. Deshalb würde ich Azal nicht einfach installieren und anschließend jedem Familienmitglied ohne Erklärung überlassen.

Gemeinsam spielen, ohne am selben Ort zu sitzen

Der naheliegendste Einsatz ist ein kurzer Spieleabend, bei dem die Beteiligten nicht im selben Raum sitzen. Eine Person kann das Smartphone nutzen, während andere über die Sprachfunktion an der Runde teilnehmen. Gerade bei Multiplayer-Spielen ist das praktischer als ständig zwischen einem Spiel und einem separaten Messenger zu wechseln. Absprachen bleiben näher am Geschehen, und man muss nicht jedes Detail tippen.

Ich sehe darin auch einen Vorteil für kleine Gruppen, die sich nicht regelmäßig persönlich treffen. Ein kurzer Sprachkontakt kann die Runde lebendiger machen, weil Reaktionen und Entscheidungen sofort hörbar sind. Wer allerdings lieber vollkommen ruhig spielt oder nur gelegentlich ein Spiel ohne soziale Ebene öffnet, wird den Mehrwert weniger spüren. Azal ist nicht einfach eine Sammlung beliebiger Unterhaltung, sondern setzt darauf, dass Spielen und Kommunikation zusammengehören.

Ein realistisches Alltagsszenario wäre ein gemeinsam genutztes Familiengerät am frühen Abend: Eine erwachsene Person erledigt noch etwas im Haushalt, während ein älteres Kind eine Runde mit Freunden startet. Bevor das Gerät weitergegeben wird, sollte die vorherige Sitzung beendet und geprüft werden, welcher Zugang aktiv ist. Sonst kann die nächste Person versehentlich in einer fremden Unterhaltung landen oder eine bereits geöffnete Runde fortsetzen. Diese kleine Gewohnheit ist bei Azal wichtiger als bei einem klassischen Offline-Spiel, weil die Sprachseite den persönlichen Charakter der Nutzung verstärkt.

Für solche Situationen würde ich das Gerät nicht einfach in die Mitte legen und sagen: „Mach mal.“ Besser ist eine klare Reihenfolge: erst den eigenen Zugang öffnen, dann die gewünschte Runde auswählen, anschließend kurz prüfen, ob die richtige Gruppe verbunden ist. Nach dem Spielen folgt der umgekehrte Weg. Das klingt banal, verhindert aber Verwechslungen, vor allem wenn mehrere Personen dasselbe Smartphone verwenden.

Was die Kombination aus Spiel und Stimme praktisch verändert

Bei einem üblichen Multiplayer-Spiel läuft die Kommunikation oft über Text oder über eine zusätzliche Sprach-App. Das kann sinnvoll sein, wenn eine Gruppe bereits einen festen Kommunikationskanal besitzt. Azal ist dagegen bequemer, wenn man ohne mehrere Anwendungen auskommen möchte. Ich empfinde die direkte Verbindung als hilfreich für spontane Runden, bei denen niemand erst einen separaten Raum einrichten will.

Der Preis dieser Bequemlichkeit ist, dass die Unterhaltung stärker von der Gruppe abhängt. Ein Spiel kann noch funktionieren, wenn niemand schreibt; eine Sprachrunde wirkt schnell leer oder unangenehm, wenn die Beteiligten kaum miteinander reden. Wer hauptsächlich allein spielt, sollte daher nicht erwarten, dass die Sprachfunktion automatisch einen besseren Zeitvertreib erzeugt. Ihr Wert entsteht erst, wenn die passenden Mitspieler zur passenden Zeit erreichbar sind.

Ein weiterer praktischer Punkt ist die Umgebung. In einem stillen Zimmer kann Echtzeit-Sprache angenehm sein. In einem vollen Haushalt mit Fernseher, Gesprächen und wechselnden Geräuschen wird sie schnell unübersichtlich. Ich würde deshalb vor einer längeren Runde testen, ob die eigene Stimme verständlich ankommt und ob andere Personen im Raum nicht unbeabsichtigt mithören. Das ist kein spezielles Problem dieser einen Anwendung, bei Azal fällt es wegen des direkten Sprachanteils aber besonders ins Gewicht.

Einrichtung und klare Grenzen auf einem geteilten Gerät

Azal ist kostenlos erhältlich und gehört im Bereich Unterhaltung zu den Apps, die man ohne große finanzielle Hürde ausprobieren kann. Gleichzeitig gibt es Käufe innerhalb der Anwendung, die bei Abrechnung über Google Play zwischen 0,99 € und 43,99 € liegen. Für einen Haushalt ist deshalb die wichtigste Einrichtung nicht nur die technische Installation, sondern die Absprache darüber, wer Käufe auslösen darf und welcher Zugang verwendet wird.

Ich würde die Anwendung zunächst mit der Person einrichten, die das Gerät normalerweise verwaltet. Danach sollte jedes weitere Familienmitglied wissen, ob es denselben Zugang verwenden darf oder ob ein eigener Zugang vorgesehen ist. Die wichtigste Grenze ist die Trennung von Gerät, Konto und Zahlung. Ein gemeinsames Smartphone bedeutet nicht automatisch, dass alle Aktivitäten zu derselben Person gehören sollten.

Besonders vorsichtig wäre ich, wenn Kinder und Erwachsene dasselbe Gerät nutzen. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 12 Jahren. Das ist ein konkreter Hinweis für die Haushaltsplanung: Jüngere Kinder sollten die App nicht einfach unbeaufsichtigt verwenden, und auch bei älteren Kindern lohnt sich ein Gespräch darüber, mit wem sie sprechen und welche persönlichen Informationen sie nicht teilen. Die Altersangabe ersetzt keine familiäre Einschätzung, gibt aber eine klare Orientierung.

Da keine zusätzlichen Familienregeln aus der Altersfreigabe folgen, würde ich mich nicht darauf verlassen, dass die Anwendung die Verantwortung für die Nutzung übernimmt. Die sinnvollere Lösung ist eine Hausregel: keine Weitergabe von Adresse, Schule, Telefonnummer oder anderen privaten Angaben in Sprachrunden. Ebenso sollte niemand unter Druck gesetzt werden, die Kamera oder weitere persönliche Informationen zu teilen, falls eine Gruppe danach fragt. Ich erwähne das nicht, weil Azal grundsätzlich problematisch wäre, sondern weil Echtzeitkommunikation immer mehr soziale Nähe erzeugt als ein stilles Spielmenü.

Konten, Übergaben und der kurze Check vor jeder Runde

Bei einem privaten Einzelgerät ist ein schneller Start angenehm. Auf einem Familiengerät kann derselbe Komfort zum Nachteil werden. Wenn die vorherige Person angemeldet bleibt, ist für die nächste Person nicht sofort erkennbar, welche Identität gerade aktiv ist. Ich würde daher bei jeder Übergabe drei Dinge prüfen: den sichtbaren Zugang, die laufende Sprachverbindung und die ausgewählte Spielrunde.

Dieser Check dauert kaum länger als das Öffnen einer anderen App, bringt aber Ordnung in die Nutzung. Wer regelmäßig zwischen mehreren Personen wechselt, kann zusätzlich vereinbaren, das Gerät nach jeder Runde an einem festen Ladeplatz abzulegen und die Anwendung geschlossen zu hinterlassen. Das ist kein versteckter Azal-Modus, sondern eine einfache Arbeitsweise, die besonders bei gemeinsam genutzten Geräten hilft.

Ein eigener Zugang pro Person ist dann sinnvoll, wenn Fortschritt, Kontakte oder Gespräche nicht vermischt werden sollen. Wenn ein Haushalt dagegen bewusst nur eine gemeinsame Nutzung plant, sollte trotzdem klar sein, wer wann spricht. Ohne diese Absprache können private Gespräche für die falsche Person sichtbar oder hörbar werden. Ich würde Azal daher eher als persönliche App mit gelegentlich geteilter Hardware behandeln, nicht als komplett gemeinschaftlichen Familienbereich.

Auch die Zahlungsseite gehört zu diesem Thema. Weil optionale Käufe vorhanden sind, sollte die Person, über deren Google-Play-Abrechnung sie laufen würden, die Kontrolle behalten. Für Kinder reicht ein mündliches „Bitte nichts kaufen“ meiner Meinung nach nicht immer aus. Eine klare Freigabe durch Erwachsene und ein Blick auf den aktiven Zugang sind die bessere Routine. So bleibt die kostenlose Einstiegsmöglichkeit erhalten, ohne dass der gemeinsame Charakter des Geräts zu ungewollten Ausgaben führt.

Koordination: Wann die Sprachfunktion wirklich hilft

Die Echtzeit-Sprache ist am nützlichsten, wenn Entscheidungen schnell fallen müssen. In einer Gruppe kann man sich absprechen, statt während des Spiels lange Nachrichten zu schreiben. Das macht besonders dann einen Unterschied, wenn eine Runde mehrere Personen gleichzeitig beschäftigt und eine Verzögerung die gemeinsame Planung stört.

Ich würde die Sprachfunktion aber nicht automatisch dauerhaft eingeschaltet lassen. Für eine kurze taktische Absprache ist sie wertvoll; danach kann eine Gruppe auch wieder ruhiger weiterspielen. Diese bewusste Nutzung verbessert die Atmosphäre und verhindert, dass ständig Nebengeräusche oder private Gespräche in der Runde landen. Wer das Mikrofon als Werkzeug statt als Dauerkanal betrachtet, kommt meiner Erfahrung nach besser mit der App zurecht.

Für Haushalte ergibt sich daraus eine einfache Koordinationsregel: Vor dem Start wird geklärt, ob gerade eine private Runde oder eine offene gemeinsame Unterhaltung läuft. Das schützt Geschwister, Eltern und Gäste vor Missverständnissen. Wenn jemand im Raum nicht mithören soll, sollte die Sprachverbindung beendet oder das Gerät an einen passenden Ort mitgenommen werden. Ein Kopfhörer kann dabei praktisch sein, sofern die betreffende Person damit sicher umgehen kann und die Unterhaltung nicht heimlich vor anderen verborgen werden soll.

Die App passt gut zu Gruppen, die spontan reagieren und reden möchten. Sie passt weniger gut zu Familien, die ein sehr ruhiges, kontrolliertes Spielangebot suchen. Für diese Zielgruppe wäre ein klassisches Einzelspieler-Spiel ohne Echtzeitkommunikation die bessere Wahl. Auch wer bereits eine vertraute Sprachplattform für seine Spielgruppe nutzt, muss prüfen, ob der zusätzliche Kanal wirklich einen Vorteil bringt. Azal spart dann möglicherweise einen App-Wechsel, bietet aber nicht automatisch eine bessere soziale Organisation.

Vertrauen, Alter und der Umgang miteinander

Die USK-Einstufung ab 12 Jahren sollte bei der gemeinsamen Nutzung sichtbar ernst genommen werden. Ich würde jüngeren Kindern keinen freien Zugang geben und bei älteren Kindern zumindest zu Beginn besprechen, wie sie mit fremden Mitspielern umgehen. Dazu gehört, Gespräche jederzeit zu verlassen, keine privaten Kontaktdaten zu nennen und Erwachsene einzubeziehen, wenn eine Unterhaltung unangenehm, aggressiv oder drängend wird.

Für Erwachsene ist wichtig, dass Vertrauen nicht mit fehlender Begleitung verwechselt wird. Ein Kind kann technisch problemlos eine Runde öffnen und trotzdem eine Situation erleben, die es sozial noch nicht gut einschätzen kann. Ein kurzes Gespräch über typische Grenzen ist hilfreicher als eine lange Liste abstrakter Warnungen. Ich würde außerdem gelegentlich fragen, mit wem gespielt wird und ob sich die Sprachrunden gut anfühlen, ohne jede Nutzung unnötig zu überwachen.

Bei mehreren Kindern im selben Haushalt kommt noch die Frage hinzu, ob sie gemeinsam oder getrennt spielen sollen. Gemeinsame Runden können Nähe schaffen, aber auch Streit verstärken, wenn eine Person ständig unterbrochen wird oder die andere Entscheidungen übernimmt. Eine faire Absprache über Rollen und Spielzeiten ist deshalb sinnvoll. Azal kann die Koordination erleichtern, löst aber keine familiären Konflikte, die aus unterschiedlichen Erwartungen entstehen.

Wer Wert auf eine vollständig geschlossene, bekannte Gruppe legt, sollte vor dem Start genau klären, wie die Einladung funktioniert und welche Personen teilnehmen. Ich würde keine unbekannten Kontakte einfach übernehmen, nur weil sie in einer Runde auftauchen. Ebenso sollte man sich nicht von einer hohen Beliebtheit der App dazu verleiten lassen, die eigene Vorsicht abzuschalten. Azal hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,4 bei rund 7.300 Bewertungen und kommt auf über eine Million Installationen; das zeigt eine breite Nutzung, sagt aber nichts darüber aus, ob jede einzelne Gruppe zum eigenen Haushalt passt.

Technischer Eindruck und Alltagstauglichkeit

Die Anwendung ist für Android ab Version 7.0 vorgesehen. Damit ist sie auch für ältere kompatible Geräte interessant, die im Haushalt noch als Zweitgerät verwendet werden. Bei Sprachkommunikation würde ich trotzdem nicht nur auf die Betriebssystemversion achten. Ein älteres Smartphone kann im Alltag durch Akku, Lautsprecher, Mikrofon oder eine instabile Verbindung stärker begrenzt sein als durch die reine App-Kompatibilität.

Die aktuelle Version ist 1.24.8.0. Beim praktischen Einsatz würde ich nach einem Update nicht sofort eine wichtige gemeinsame Runde beginnen, sondern kurz prüfen, ob der Zugang noch stimmt und die Sprachverbindung wie erwartet funktioniert. Das ist besonders bei einem Gerät wichtig, das nicht täglich von derselben Person gepflegt wird. Eine kleine Kontrolle spart später die frustrierende Suche nach dem Grund für eine unterbrochene Runde.

Der Entwickler hinter der Anwendung ist Azal Live. Für mich ist dabei weniger der Name entscheidend als die Frage, wie gut die App in den eigenen Alltag passt. Eine große installierte Basis kann Vertrauen schaffen, ersetzt aber nicht die Prüfung der persönlichen Nutzung: Wer teilt das Gerät, wer darf sprechen, wer trägt die Verantwortung für Käufe und wie wird nach dem Spielen aufgeräumt?

Ich würde außerdem darauf achten, ob die App gerade im Hintergrund offen bleibt, wenn das Gerät weitergereicht wird. Bei einer Sprach-App ist das eine wichtigere Gewohnheit als bei einem einfachen Puzzle. Die sichere Routine lautet: Runde beenden, Sprachverbindung verlassen, Zugang prüfen und erst dann das Smartphone weitergeben. Diese Schritte sind schnell erledigt und reduzieren die Gefahr, dass Gespräche oder Spielaktivitäten der falschen Person zugeordnet werden.

Für wen Azal passt und wann ich etwas anderes wählen würde

Ich empfehle Azal vor allem Menschen, die Multiplayer-Spiele als soziale Aktivität verstehen. Freunde, die spontan miteinander sprechen möchten, bekommen eine kompakte Lösung, statt Spiel und Sprachkanal ständig nebeneinander zu verwalten. Auch in einem Haushalt mit älteren Kindern kann die App gut funktionieren, wenn Konten, Spielzeiten und Kommunikationsregeln vorher geklärt sind.

Weniger geeignet ist sie für Nutzer, die ausschließlich offline spielen möchten, für sehr junge Kinder oder für Personen, die auf einem gemeinsamen Gerät keinerlei Vermischung von Gesprächen und Zugängen wünschen. In diesen Fällen würde ich ein Einzelspieler-Spiel, eine getrennte Kommunikations-App oder eine Lösung mit bereits vertrauten Familienabläufen vorziehen. Das ist keine Abwertung, sondern eine Frage des passenden Werkzeugs.

Wer bereits eine feste Gruppe in einer anderen Sprachplattform hat, sollte den Wechsel nicht nur wegen der Bequemlichkeit vornehmen. Der Vorteil von Azal liegt in der Nähe zwischen Spiel und Stimme. Wenn diese Verbindung im Alltag nicht gebraucht wird, kann eine getrennte Lösung übersichtlicher sein. Umgekehrt ist die App gerade dann interessant, wenn eine Gruppe keine Lust auf mehrere Konten, Räume und Anwendungen hat.

Vor der Installation würde ich mir deshalb drei Fragen stellen: Wird wirklich gemeinsam gesprochen, oder soll das Gerät nur ein stilles Spiel öffnen? Ist die Person alt genug für die Einstufung ab 12 Jahren? Und ist eindeutig geregelt, wer den Zugang und mögliche Käufe kontrolliert? Wenn diese Antworten klar ausfallen, spricht viel dafür, Azal auszuprobieren. Wenn nicht, sollte zuerst die Haushaltsregel geklärt werden.

Mein Urteil für die Nutzung im Haushalt

Azal ist für mich eine interessante Unterhaltungs-App, weil sie den sozialen Teil des Multiplayer-Spielens direkt mit der Runde verbindet. Die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde, während die möglichen In-App-Käufe zeigen, dass Erwachsene bei einem gemeinsamen Gerät aufmerksam bleiben sollten. Die Sprachfunktion kann spontane Treffen deutlich angenehmer machen, verlangt aber mehr Rücksicht als ein reines Spiel.

Im Haushalt würde ich die App nicht als völlig unproblematische Familienzentrale einordnen. Dafür sind die Grenzen zwischen persönlichem Zugang, laufender Unterhaltung und gemeinsamem Smartphone zu wichtig. Mit einer festen Übergaberoutine, klaren Altersregeln und einer eindeutigen Absprache zu Käufen kann sie jedoch gut funktionieren. Besonders überzeugend ist sie für ältere Jugendliche und Erwachsene, die sich beim Spielen wirklich austauschen möchten.

Mein persönliches Fazit fällt deshalb positiv, aber bewusst abwägend aus: Azal lohnt sich, wenn gemeinsames Spielen und direkte Sprache den eigentlichen Zweck erfüllen. Für ein stilles Spiel zwischendurch gibt es passendere Alternativen. Für eine spontane Runde mit Freunden oder eine gut organisierte Nutzung im Haushalt bietet die App dagegen einen praktischen gemeinsamen Treffpunkt. Ich würde sie installieren, den ersten Einsatz gemeinsam erklären und anschließend beobachten, ob die Sprachkommunikation den Alltag tatsächlich bereichert. Wenn sie nur zusätzliche Unordnung erzeugt, ist ein einfacheres Spiel die bessere Entscheidung.

FAQ

Was ist Azal – Play Games & Voice Chat und wie funktioniert die App?

Azal – Play Games & Voice Chat verbindet einfache Multiplayer-Spiele mit Sprachkommunikation und sozialen Funktionen. Nach der Anmeldung können Sie Spiele auswählen, andere Nutzer finden und während einer Partie per Voice-Chat kommunizieren. Die App ist vor allem auf spontane Unterhaltung und gemeinsames Spielen ausgelegt. Welche Funktionen verfügbar sind, kann je nach Version, Region und verwendetem Gerät unterschiedlich sein.


Benötigt Azal ein Konto und welche Berechtigungen sind erforderlich?

Für die meisten sozialen und kommunikativen Funktionen wird vermutlich ein Benutzerkonto benötigt, damit Kontakte, Profile und Spielaktivitäten zugeordnet werden können. Besonders wichtig ist die Mikrofonberechtigung, wenn Sie den Sprachchat nutzen möchten. Je nach Betriebssystem können zusätzlich Benachrichtigungen oder Netzwerkzugriff abgefragt werden. Prüfen Sie die Berechtigungen vor der Installation und deaktivieren Sie nicht benötigte Zugriffe in den Geräteeinstellungen.


Ist der Voice-Chat in Azal kostenlos und kann man mit Fremden sprechen?

Die grundlegende Nutzung des Voice-Chats kann kostenlos sein, dennoch sollten Sie die aktuellen Angaben im App Store oder in den Nutzungsbedingungen kontrollieren. Da die Anwendung soziale Kontakte mit unbekannten Spielern ermöglichen kann, ist ein vorsichtiger Umgang wichtig. Teilen Sie keine privaten Daten, blockieren oder melden Sie unangenehme Nutzer und verwenden Sie die Datenschutz- sowie Sicherheitsoptionen, sofern diese in Ihrer Version angeboten werden.


Welche Spiele gibt es in Azal und braucht man eine schnelle Internetverbindung?

Azal richtet sich an Nutzer, die kurze Spiele direkt mit anderen Personen spielen möchten. Das konkrete Angebot kann sich durch Updates verändern und je nach Plattform unterschiedlich ausfallen. Für die Spielsuche, den Mehrspielermodus und besonders für den Sprachchat ist eine stabile Internetverbindung erforderlich. Bei schwachem WLAN oder mobilen Daten können Verzögerungen, Verbindungsabbrüche oder eine schlechtere Audioqualität auftreten.


Gibt es in Azal Werbung, In-App-Käufe oder Risiken für Kinder und Jugendliche?

Vor dem Download sollten Sie die Store-Beschreibung sowie die Angaben zu Werbung, In-App-Käufen und Altersfreigabe prüfen, da sich Geschäftsmodell und Inhalte ändern können. Durch Sprachchat und Nutzerkontakte ist Azal nicht automatisch für jedes Kind geeignet. Eltern sollten die App gemeinsam einrichten, Datenschutz- und Kommunikationsoptionen kontrollieren und gegebenenfalls Bildschirmzeit, Käufe sowie Kontakte zu unbekannten Personen begrenzen.


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