bebrassie - Golf Game Tracking

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Vorteile

  • Übersichtliche Statistiken helfen
  • das eigene Spiel gezielt zu verbessern.
  • Runden lassen sich schnell erfassen
  • ohne den Spielfluss lange zu unterbrechen.
  • Die App eignet sich auch für Golfer
  • die noch keine Handicap-Software nutzen.
  • Praktische Auswertungen machen Fortschritte über mehrere Runden sichtbar.
  • Das digitale Erfassen ersetzt weitgehend handschriftliche Notizen auf der Runde.

Nachteile

  • Für vollständige Analysen müssen während der Runde regelmäßig Daten eingegeben werden.
  • Die Qualität der Auswertungen hängt stark von korrekten und vollständigen Angaben ab.
  • Nicht jede Funktion ist für Anfänger sofort selbsterklärend.
  • Ohne aktuelle Platzdaten können einzelne Informationen unvollständig sein.
  • Zusätzliche App-Nutzung während des Spiels kann vom eigentlichen Golfen ablenken.
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Bewertung von bebrassie - Golf Game Tracking Appxis

Wer beim Golfen nicht ständig einen Entfernungsmesser in der Hand halten und trotzdem später nachvollziehen möchte, wie eine Runde gelaufen ist, findet in bebrassie einen interessanten Begleiter. Ich habe die Sport-App mit genau diesem Blick betrachtet: nicht als Spiel, sondern als Werkzeug für die Runde, das automatische Schlagerkennung mit Smartphone oder Smartwatch, Statistiken und Entfernungsangaben verbindet. Besonders spannend wird sie, wenn mehrere Personen im Haushalt golfen und ein Gerät gelegentlich gemeinsam genutzt wird. Dann zählen nicht nur die Messwerte, sondern auch klare Absprachen darüber, wessen Runde gerade aufgezeichnet wird.

Die Anwendung stammt von Tourbrassie GmbH und ist kostenlos erhältlich. Im Sportbereich wirkt sie angenehm zielgerichtet, weil sie nicht versucht, aus dem Golftraining ein soziales Netzwerk oder ein überladenes Fitness-Dashboard zu machen. Meine Einschätzung fällt dennoch nicht blind positiv aus: Der Nutzen hängt stark davon ab, wie konsequent man das Smartphone oder die Uhr während der Runde mitführt und wie wichtig einem eine automatische Erfassung gegenüber einer bewusst manuell geführten Statistik ist.

Gemeinsam golfen, ohne die Aufzeichnung durcheinanderzubringen

Ein realistischer Haushaltsfall sieht so aus: Eine Person geht am Wochenende mit einem Familienmitglied auf den Platz, beide möchten ihre Schläge später vergleichen, aber nur ein Smartphone liegt griffbereit in der Tasche. Genau hier entsteht die erste praktische Frage: Soll das Gerät die gesamte Runde einer Person begleiten oder zwischen mehreren Spielern wechseln? Für eine saubere Auswertung würde ich mich auf eine klare Zuordnung festlegen. Ein gemeinsames Gerät kann funktionieren, wenn vor dem ersten Abschlag abgesprochen wird, wer die Aufzeichnung übernimmt. Ein spontaner Wechsel während der Runde birgt dagegen das Risiko, dass die Statistik nicht mehr eindeutig einer Person gehört.

Ich würde bebrassie deshalb eher als persönliches Rundentool verstehen, auch wenn das Telefon im Haushalt geteilt wird. Die App kann ihre Stärke bei der automatischen Schlagerkennung nur dann ausspielen, wenn das verwendete Gerät tatsächlich bei der richtigen Person bleibt. Wer das Smartphone im Golfcart liegen lässt, es an den Mitspieler weiterreicht oder es zwischendurch für andere Aufgaben nutzt, sollte die späteren Daten nicht als lückenloses Protokoll behandeln.

Das ist kein ungewöhnlicher Nachteil von Smartphone-Tracking, aber bei gemeinsamer Nutzung fällt er stärker auf. Ein klassischer Entfernungsmesser wird einfach von der Person gehalten, die gerade den nächsten Schlag vorbereitet. Eine App-Aufzeichnung braucht dagegen eine eindeutige Beziehung zwischen Gerät, Spieler und Runde. Mein Tipp wäre daher, vor dem Start kurz festzulegen: Wer trägt das Gerät, wer startet die Runde und wer beendet sie? Diese kleine Routine verhindert mehr Verwirrung als jede nachträgliche Korrektur.

Für Paare oder Eltern und erwachsene Kinder, die regelmäßig zusammen spielen, kann das trotzdem gut funktionieren. Eine Person nutzt das Smartphone, die andere vielleicht eine kompatible Smartwatch, sofern die jeweilige Nutzung mit dem eigenen Setup passt. Ich würde aber nicht automatisch annehmen, dass ein einziges Gerät mehrere persönliche Profile sauber trennt. Wer individuelle Langzeitstatistiken aufbauen möchte, sollte die Konten und die Gerätezuordnung bewusst auseinanderhalten, statt sich auf eine gemeinsame Ablage zu verlassen.

Der erste Schritt ist weniger technisch als organisatorisch

Bei der Einrichtung würde ich nicht sofort auf den Platz gehen. Zuerst lohnt sich ein kurzer Test zu Hause: App öffnen, die gewünschte Anzeigemöglichkeit prüfen, Smartphone oder Uhr so befestigen, dass sie während des Schwungs nicht stört, und anschließend kontrollieren, ob die Bedienung ohne langes Suchen erreichbar ist. Beim Golf ist jede zusätzliche Handlung zwischen zwei Schlägen lästig. Eine App kann noch so nützlich sein; wenn man dafür ständig stehen bleiben und durch Menüs tippen muss, verliert sie im Alltag schnell ihren Reiz.

Die Kombination aus Smartphone und Smartwatch ist dabei nicht automatisch für alle besser. Eine Uhr ist näher am Blickfeld und kann die Abhängigkeit vom Telefon verringern, bringt aber eine andere Bedienlogik und einen zusätzlichen Akkuverbrauch in die Runde. Das Smartphone bietet meist mehr Platz für Informationen, liegt jedoch nicht immer bequem am Körper. Ich würde die Wahl danach treffen, ob ich während des Spiels möglichst wenig in der Tasche suchen möchte oder ob mir eine größere Darstellung wichtiger ist.

Die Mindestanforderung liegt bei Android ab Version 7.1. Das macht die App auch für ältere Geräte grundsätzlich interessant, aber die reine Betriebssystemversion sagt nichts darüber aus, wie angenehm die Nutzung auf einem konkreten Telefon ist. Ein älteres Modell kann langsamer reagieren oder eine weniger ausdauernde Batterie haben. Vor einer langen Runde würde ich deshalb den Ladezustand prüfen und unnötige Hintergrundaktivitäten schließen. Gerade beim Tracking ist ein leerer Akku nicht nur unbequem, sondern kann die Aufzeichnung mitten im Spiel unterbrechen.

Die Anwendung ist ab null Jahren freigegeben. Das bedeutet für mich vor allem, dass die Altersfreigabe keine Hürde für einen Haushalt mit Kindern darstellt. Es bedeutet aber nicht, dass ein Kind automatisch ein eigenes, sinnvoll getrenntes Statistikprofil besitzt oder dass die App die gesamte Familienorganisation übernimmt. Eltern sollten die Kontonutzung, persönliche Daten und die Gerätefreigabe selbst regeln. Für jüngere Spieler ist außerdem die Frage wichtiger, ob sie das Gerät sicher tragen können, ohne sich während des Spiels ablenken zu lassen.

Konten, Vertrauen und persönliche Grenzen

Wenn mehrere Menschen dieselbe App verwenden, ist eine klare Kontogrenze wichtiger als ein gemeinsamer Zugang. Ich würde für jede Person, die ihre Entwicklung über mehrere Runden beobachten möchte, eine eigene Identität innerhalb des verfügbaren Systems anlegen, sofern die App das im konkreten Setup unterstützt. Ein gemeinsamer Login mag zunächst bequem wirken, macht aber spätere Vergleiche unübersichtlich. Wer hat welche Runde gespielt? Welche Werte gehören zum Anfänger, welche zum erfahrenen Spieler? Solche Fragen werden schnell lästig, wenn alles unter einem Namen landet.

Bei Kindern oder Gästen würde ich besonders zurückhaltend vorgehen. Die App ist ein Sportwerkzeug, kein Ersatz für eine Absprache darüber, welche Daten geteilt werden dürfen. Wenn ein Familienmitglied nicht möchte, dass seine Spielweise dauerhaft gespeichert oder mit anderen verglichen wird, sollte diese Entscheidung respektiert werden. Für mich gehört das zu einer guten gemeinsamen Nutzung: Nicht jede aufgezeichnete Runde muss automatisch zum Familienvergleich werden.

Auch der kostenlose Einstieg sollte nicht mit einer völlig kostenfreien Vollnutzung verwechselt werden. Die App kann gratis installiert werden, bietet jedoch In-App-Käufe im Bereich von einigen Euro bis knapp sechzig Euro bei Abrechnung über Google Play. Ich würde daher vor der ersten gemeinsamen Nutzung prüfen, welche Funktionen ohne Zahlung verfügbar sind und welche Erweiterungen tatsächlich gebraucht werden. Besonders bei einem geteilten Gerät ist es sinnvoll, Käufe nicht spontan während der Runde anzustoßen. So bleibt klar, wer eine Erweiterung ausgewählt hat und ob sie zum eigenen Bedarf passt.

Für einen Gelegenheitsgolfer ist ein kostenpflichtiges Zusatzpaket möglicherweise unnötig. Wer dagegen regelmäßig spielt und die Statistikfunktionen wirklich nutzt, kann einen erweiterten Funktionsumfang anders bewerten. Der entscheidende Punkt ist, ob die zusätzlichen Angaben konkrete Entscheidungen verbessern: etwa die Vorbereitung des nächsten Schlags oder die Nachbesprechung der Runde. Wenn man die Zahlen nur einmal neugierig anschaut und danach nicht mehr verwendet, bleibt auch ein kleiner Kauf fragwürdig.

So würde ich eine gemeinsame Runde koordinieren

Meine bevorzugte Vorgehensweise für einen Haushalt wäre simpel. Vor dem Start wird eine Person als aktive Nutzerin oder aktiver Nutzer festgelegt. Das Smartphone bleibt während der Runde bei dieser Person, und die Runde wird erst beendet, wenn der letzte relevante Eintrag abgeschlossen ist. Danach kann die nächste Person das Gerät übernehmen. Diese Reihenfolge ist weniger elegant als eine vollständig getrennte parallele Aufzeichnung, aber sie ist verständlich und reduziert die Gefahr, Daten zu vermischen.

Wenn zwei Spieler gleichzeitig eigene Werte erfassen möchten, würde ich eher zwei klar getrennte Geräte oder persönliche Setups verwenden. Das ist besonders sinnvoll, wenn beide später ihre Entwicklung vergleichen wollen. Ein gemeinsames Telefon ist für eine einzelne Aufzeichnung praktisch, aber nicht automatisch die beste Lösung für zwei parallele Statistiken. Hier zeigt sich ein wichtiger Unterschied zu einem einfachen Entfernungsmesser: Der Entfernungsmesser dient unmittelbar dem aktuellen Schlag, während bebrassie zusätzlich einen persönlichen Verlauf aufbauen soll. Für diesen Verlauf braucht es Ordnung.

Ein weiterer nützlicher Ablauf ist die kurze Nachkontrolle nach der Runde. Ich würde nicht nur die App schließen, sondern prüfen, ob die Runde vollständig beendet und dem richtigen Nutzer zugeordnet wurde. Das dauert nur einen Moment und verhindert, dass die nächste Person auf dem gleichen Gerät versehentlich an der alten Sitzung weiterarbeitet. Gerade in einem Haushalt, in dem das Telefon danach wieder für Nachrichten, Navigation oder Fotos gebraucht wird, ist dieser Abschluss leicht zu vergessen.

Für Familien mit wechselnden Spieltagen kann außerdem eine einfache Absprache helfen: Vor dem Start wird laut genannt, wer heute aufzeichnet. Das klingt banal, ist aber effektiver als eine komplizierte Regel. Kinder profitieren von kurzen, sichtbaren Abläufen; Erwachsene vermeiden damit Diskussionen über unvollständige Statistiken. Ich würde die App nicht als automatische Familienzentrale betrachten, sondern als Werkzeug, das gute Koordination belohnt.

Die Statistik ist nur dann wertvoll, wenn sie Entscheidungen verändert

Viele Golf-Apps sammeln Zahlen, aber nicht jede Zahl hilft beim nächsten Spiel. Bei bebrassie würde ich die Statistik vor allem nutzen, um Muster über mehrere Runden zu erkennen. Ein einzelner schlechter Tag sagt wenig aus. Aussagekräftiger ist die Frage, ob bestimmte Schläge regelmäßig aus dem Ablauf fallen oder ob die Runde an ähnlichen Stellen an Qualität verliert. Dafür muss man die Auswertung nach dem Spiel tatsächlich ansehen und nicht nur während des Spiels auf die Entfernung achten.

Ein sinnvoller kleiner Test ist, nach jeder Runde eine einzige Beobachtung festzuhalten: War die Entfernungshilfe hilfreich? Wurde ein Schlag automatisch erkannt? Gab es eine Situation, in der das Telefon ungünstig lag? So entsteht neben den Zahlen ein praktischer Kontext. Ohne diese Notizen kann eine Statistik zwar präzise aussehen, aber die Ursache für einen Fehler bleibt unklar. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Personen im Haushalt dieselbe Hardware verwenden.

Die automatische Schlagerkennung ist für mich der interessanteste Teil des Konzepts, weil sie die manuelle Eingabe reduzieren kann. Gleichzeitig würde ich ihr nicht blind vertrauen. Jede automatische Erfassung sollte als Unterstützung verstanden werden, nicht als unfehlbarer Schiedsrichter. Wenn ein Schlag ungewöhnlich wirkt oder das Gerät währenddessen nicht am Körper war, lohnt sich eine Kontrolle. Der Vorteil der Automatisierung liegt in der Zeitersparnis; ihr Nachteil ist, dass ein unbemerkter Fehler später wie eine echte Spielinformation aussehen kann.

Wer seine Runde sehr exakt dokumentieren möchte, sollte daher eine feste Gewohnheit entwickeln: Nach auffälligen Situationen kurz prüfen, ob die App den Vorgang plausibel erfasst hat. Das ist ein fortgeschrittener, aber realistischer Umgang mit Tracking. Man muss nicht jede Sekunde kontrollieren, sondern nur die Stellen, an denen Gerät, Spieler oder Ablauf gewechselt haben. Dadurch bleibt die Bedienung leicht und die Statistik trotzdem brauchbar.

Entfernungsmesser im Vergleich zu manuellen und klassischen Lösungen

Im Vergleich zu einem herkömmlichen Entfernungsmesser hat bebrassie einen breiteren Anspruch. Ein separates Gerät ist oft sofort einsatzbereit, lenkt weniger durch zusätzliche Menüs ab und bleibt eindeutig bei der Person, die es gerade verwendet. Wer ausschließlich die Distanz zum nächsten Ziel braucht und keinerlei Verlauf speichern möchte, ist damit wahrscheinlich besser bedient. Die App lohnt sich eher, wenn Entfernung und spätere Auswertung in einem Ablauf zusammengehören.

Gegenüber einer vollständig manuellen Notiz hat die automatische Erfassung den Komfortvorteil. Niemand muss nach jedem Schlag zum Stift greifen oder sich am Ende der Bahn an Einzelheiten erinnern. Dafür bringt die App die typischen Bedingungen mobiler Technik mit: Das Telefon muss geladen sein, die Nutzung muss zur eigenen Kleidung und zum Spielrhythmus passen, und die Daten müssen einer Person korrekt zugeordnet werden. Eine Papierkarte ist weniger elegant, aber unabhängig von Akku, App-Status und Gerätewechseln.

Auch gegenüber allgemeinen Fitness-Apps hat die Sportanwendung einen klareren Fokus. Ein Schrittzähler kann zeigen, wie aktiv ein Tag war, erklärt aber nicht automatisch, wie sich eine Golfrunde zusammensetzt. bebrassie ist deshalb für Golfer interessanter, die genau diese Sportart beobachten möchten. Wer nur Bewegung aufzeichnen will, braucht möglicherweise keine spezialisierte Lösung und fährt mit dem bereits vorhandenen Gesundheitswerkzeug einfacher.

Die Bewertung im Store liegt bei durchschnittlich 4,4 aus über hundert Bewertungen. Für mich ist das ein gutes Signal, aber kein Grund, die eigene Nutzungssituation zu ignorieren. Eine positive Durchschnittsnote sagt nicht, ob die Bedienung mit der eigenen Uhr angenehm ist, ob ein gemeinsames Gerät im Haushalt passt oder ob die verfügbaren Zusatzfunktionen den persönlichen Bedarf treffen. Solche Fragen lassen sich nur durch den eigenen Ablauf beantworten.

Für wen der kostenlose Einstieg sinnvoll ist

Ich würde die App vor allem Menschen empfehlen, die regelmäßig golfen, ihre Spielentwicklung nachvollziehen möchten und bereit sind, ein Smartphone oder eine Smartwatch konsequent in den Ablauf einzubauen. Auch ein Paar, das gemeinsam spielt und seine Runden nachher besprechen möchte, kann profitieren, solange die Geräte- und Kontogrenzen vorher geklärt sind. Der kostenlose Einstieg senkt die Hürde, das Konzept ohne großes Risiko auszuprobieren.

Für Anfänger kann die App ebenfalls interessant sein, allerdings nicht als Ersatz für Unterricht oder eine gute Spielroutine. Zu viele Zahlen können am Anfang sogar ablenken. Ich würde neuen Spielern raten, zunächst nur auf eine einfache, störungsfreie Nutzung zu achten und die Statistik erst später intensiver auszuwerten. Das Ziel sollte nicht sein, während jedes Schlags auf den Bildschirm zu schauen, sondern nach der Runde besser zu verstehen, was passiert ist.

Weniger passend ist bebrassie für Golfer, die ihr Telefon grundsätzlich aus dem Spiel heraushalten möchten, oder für Personen, die nur gelegentlich eine Entfernung ablesen wollen. Auch wer eine lückenlose, professionelle Leistungsanalyse mit vielen individuell konfigurierbaren Trainingswerten erwartet, sollte die App nicht allein wegen der automatischen Erfassung auswählen. Ihr Reiz liegt in der Verbindung aus praktischer Hilfe und Statistik, nicht darin, jede denkbare Trainingsmethode abzudecken.

Haushalte mit Kindern können sie nutzen, sollten aber die Verantwortung bei den Erwachsenen lassen. Die Altersfreigabe ab null Jahren macht die App formal niedrigschwellig, ersetzt aber keine Anleitung. Ein Kind sollte wissen, wann das Gerät getragen wird, wer die Runde startet und warum persönliche Ergebnisse nicht ungefragt weitergegeben werden. Für einen gemeinsamen Familienausflug ist diese Klarheit wichtiger als ein möglichst umfangreicher Funktionsumfang.

Mein Urteil nach dem Blick auf den Alltag

Die größte Stärke von bebrassie ist die Verbindung aus unmittelbarer Golfhilfe und späterer Rückschau. Ich mag den Gedanken, dass ein Smartphone oder eine Smartwatch nicht nur eine Distanz anzeigt, sondern auch dabei helfen kann, die eigene Runde mit etwas Abstand zu betrachten. Die automatische Schlagerkennung verspricht dabei weniger Unterbrechungen als eine vollständig manuelle Eingabe. Gleichzeitig muss man akzeptieren, dass gute Ergebnisse von einem passenden Trage- und Nutzungsablauf abhängen.

Für die gemeinsame Nutzung im Haushalt lautet mein wichtigster Rat: persönliche Zuständigkeit vor Technik. Vor dem Abschlag sollte feststehen, wer aufgezeichnet wird, welches Gerät verwendet wird und wann die Runde beendet ist. Wer diese drei Punkte sauber trennt, kann die App unkompliziert in einen gemeinsamen Spieltag integrieren. Wer dagegen erwartet, dass ein geteiltes Smartphone automatisch mehrere Personen auseinanderhält, könnte von den späteren Daten enttäuscht sein.

Tourbrassie GmbH positioniert das Produkt als Sport-App, und genau dort sehe ich auch seinen sinnvollsten Platz: als Begleiter für Golfer, die ihre Runden praktischer erfassen möchten. Sie kostet zunächst nichts, ist ab Android 7.1 nutzbar und wurde am 7. April 2016 veröffentlicht. Die vorhandenen Erweiterungen können bei Abrechnung über Google Play zwischen 4,99 Euro und 59,99 Euro liegen, weshalb ich vor einem Kauf erst einige Runden mit dem kostenlosen Umfang testen würde.

Insgesamt würde ich bebrassie einem Freund empfehlen, der nicht nur spielen, sondern aus seinen Runden lernen möchte und mit Smartphone-Tracking kein Problem hat. Für den reinen Distanzblick bleibt ein klassischer Entfernungsmesser möglicherweise direkter. Für einen Haushalt, in dem mehrere Menschen dieselbe App verwenden, ist sie dann gut geeignet, wenn Konten, Geräte und Erwartungen klar getrennt werden. Genau diese kleine organisatorische Disziplin entscheidet darüber, ob aus der App ein hilfreicher Golfbegleiter oder nur eine weitere Quelle unübersichtlicher Daten wird.

FAQ

Was ist bebrassie – Golf Game Tracking und für wen eignet sich die App?

bebrassie ist eine mobile Anwendung zur digitalen Erfassung und Auswertung von Golfrunden. Sie richtet sich an Spieler, die ihre Ergebnisse übersichtlich dokumentieren, Fortschritte nachvollziehen und Statistiken zu ihrem Spiel sammeln möchten. Besonders praktisch ist sie für Golfer, die nicht nur den Score speichern, sondern ihre Entwicklung über mehrere Runden hinweg beobachten und dadurch gezielter trainieren wollen.


Welche Daten kann ich mit bebrassie während einer Golfrunde erfassen?

Je nach verwendeten Funktionen können in bebrassie wichtige Informationen rund um eine Golfrunde festgehalten werden, beispielsweise Scores, gespielte Löcher und weitere Leistungsdaten. Die App ist darauf ausgelegt, den Spielverlauf strukturiert zu dokumentieren, sodass nach der Runde eine bessere Übersicht entsteht. Vor dem Download sollte man prüfen, welche Tracking-Optionen in der aktuellen Version tatsächlich verfügbar sind.


Benötigt bebrassie eine Internetverbindung oder GPS während des Spiels?

Ob eine permanente Internetverbindung oder aktiviertes GPS erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Tracking-Funktion und der aktuellen App-Version ab. Für standortbezogene Golfplatzdaten kann der Zugriff auf den Standort notwendig sein. Eine Internetverbindung wird möglicherweise zum Laden von Plätzen, Synchronisieren oder Speichern in der Cloud benötigt. Es empfiehlt sich daher, die Berechtigungen und Offline-Möglichkeiten vor der Runde zu kontrollieren.


Kann ich meine Golfstatistiken mit bebrassie langfristig auswerten?

Der große Nutzen einer Tracking-App liegt in der langfristigen Auswertung. Mit bebrassie lassen sich gespeicherte Runden grundsätzlich dazu verwenden, die eigene Entwicklung besser einzuschätzen und wiederkehrende Muster im Spiel zu erkennen. Je nach Funktionsumfang können Statistiken, historische Ergebnisse oder Fortschritte verfügbar sein. Wer detaillierte Analysen erwartet, sollte vorab die Beschreibung im jeweiligen App-Store und mögliche Premium-Funktionen prüfen.


Ist bebrassie kostenlos und welche Kosten oder Einschränkungen gibt es?

Ob bebrassie vollständig kostenlos genutzt werden kann oder zusätzliche kostenpflichtige Funktionen anbietet, kann sich je nach Plattform, Region und App-Version unterscheiden. Häufig sind grundlegende Funktionen gratis verfügbar, während erweiterte Auswertungen, zusätzliche Golfplätze oder Synchronisationsoptionen eingeschränkt sein können. Vor der Installation sollten Nutzer die Angaben im Google Play Store oder Apple App Store sowie mögliche In-App-Käufe aufmerksam lesen.


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