CSV-Kalender
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- Übersichtliche Monats-
- Wochen- und Tagesansicht für schnelle Terminplanung.
- CSV-Dateien lassen sich einfach importieren und für Backups exportieren.
- Praktisch für den Wechsel zwischen verschiedenen Kalender-Apps.
- Termine können auch ohne dauerhaft aktive Internetverbindung verwaltet werden.
- Geeignet für Nutzer
- die Kalenderdaten tabellarisch bearbeiten möchten.
Nachteile
- CSV-Dateien benötigen oft eine passende Formatierung für den fehlerfreien Import.
- Komplexe Serientermine werden möglicherweise nicht vollständig übernommen.
- Weniger komfortabel als moderne Kalender mit direkter Cloud-Synchronisierung.
- Datums- und Zeitformate können je nach Region zu Importfehlern führen.
- Für gemeinsame Kalender und Teamfunktionen nur eingeschränkt geeignet.
Bewertung von CSV-Kalender Appxis
Wenn ein Haushalt Termine nicht nur im Kopf, sondern auch auf Papier, am Kühlschrank und in verschiedenen Kalendern verteilt, wird selbst ein einfacher Wochenplan schnell unübersichtlich. Genau in diesem Alltag kann CSV-Kalender interessant sein: Die kostenlose Kalender-App aus dem Bereich Bücher und Nachschlagewerke richtet sich weniger an Menschen, die einen möglichst umfangreichen digitalen Organizer suchen, sondern an Nutzer, die mit CSV-Dateien arbeiten und Termine in eine überschaubare Kalenderansicht bringen möchten. Ich finde den Ansatz angenehm nüchtern, weil die Anwendung nicht versucht, aus einer Kalenderdatei gleich ein komplettes Produktivitätszentrum zu machen.
Entwickelt wurde die App von H.-P. B. Sie ist ab 0 Jahren freigegeben und damit grundsätzlich auch auf einem gemeinsam genutzten Gerät unproblematisch einsetzbar. Im Google-Play-Angebot ist sie kostenlos erhältlich; zusätzlich werden optionale Käufe zwischen 1,99 € und 5,99 € über Google Play angeboten. Die App wurde am 05.01.2019 veröffentlicht und hat sich seitdem eine durchschnittliche Bewertung von 4,6 bei rund 193 Bewertungen aufgebaut. Für mich ist das ein Hinweis darauf, dass die Zielgruppe den klaren, spezialisierten Zweck zu schätzen weiß, auch wenn CSV-Kalender nicht für jede Kalendergewohnheit die passende Lösung ist.
Ein gemeinsamer Kalender für einen geteilten Haushalt
Der praktischste Einsatz beginnt bei einer ganz normalen Situation: Ein Tablet liegt in der Küche, mehrere Personen müssen wissen, wann ein Arzttermin, ein Elternabend, eine Abholung oder ein Vereinsnachmittag stattfindet. Auf einem persönlichen Smartphone-Kalender kann jeder seine eigenen Termine verwalten, aber ein gemeinsam sichtbarer Plan funktioniert oft anders. Hier kann eine CSV-Datei als gemeinsame Grundlage dienen. Sie lässt sich vorbereiten, weitergeben und anschließend in der App als Kalenderinhalt nutzen.
Ich würde CSV-Kalender deshalb nicht als Ersatz für jeden persönlichen Kalender betrachten. Die Stärke liegt eher darin, eine gemeinsame, relativ neutrale Terminübersicht bereitzustellen. Das ist besonders hilfreich, wenn nicht alle Haushaltsmitglieder dasselbe Konto verwenden oder wenn ein Gerät von mehreren Personen genutzt wird. Statt eine Person dauerhaft als Verwalter eines Online-Kalenders einzusetzen, kann man eine Datei als Übergabepunkt verwenden. Das reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Konten und macht den Kalender leichter auf andere Geräte übertragbar.
Ein realistisches Beispiel ist eine Familie, die am Sonntagabend den Stundenplan für die kommende Woche vorbereitet. Ein Elternteil trägt feste Termine in einer CSV-Datei ein, ergänzt Abholzeiten und fügt vielleicht noch die Müllabfuhr oder einen Besuch ein. Anschließend wird die Datei auf dem gemeinsamen Gerät geöffnet. Beim Frühstück dient die App dann als schnelle Übersicht, ohne dass jedes Familienmitglied Zugriff auf dasselbe persönliche Kalenderkonto braucht. Der entscheidende Vorteil ist hier die klare Trennung zwischen gemeinsamer Information und privaten Kontodaten.
Diese Trennung hat aber auch eine Kehrseite. Eine CSV-Datei ist kein lebendiger Gruppenchat und kein automatisches Buchungssystem. Wenn jemand einen Termin verschiebt, muss die Datei entsprechend angepasst und erneut verwendet werden. Wer eine Lösung erwartet, bei der Änderungen sofort bei allen Beteiligten erscheinen, Erinnerungen an mehrere Personen versendet werden oder jeder spontan vom Smartphone aus Rückmeldung gibt, wird mit einer klassischen synchronisierten Kalender-App wahrscheinlich besser zurechtkommen.
Warum der CSV-Ansatz im Alltag nützlich sein kann
CSV steht für ein einfaches Tabellenformat, das sich mit vielen Tabellenprogrammen bearbeiten lässt. Das klingt zunächst technisch, ist im Haushalt aber durchaus praktisch. Termine können in einer Tabelle gesammelt werden, ohne dass alle Beteiligten dieselbe Kalenderoberfläche beherrschen müssen. Wer lieber am Computer plant, kann dort arbeiten; wer am gemeinsamen Android-Gerät nachschaut, bekommt anschließend eine kalenderartige Darstellung.
Ich sehe darin einen Vorteil für Haushalte mit unterschiedlichen Gewohnheiten. Eine Person arbeitet vielleicht gern mit Tabellen, eine andere möchte nur Datum, Uhrzeit und Anlass lesen. Derjenige, der die Datei erstellt, muss allerdings sauber arbeiten. Spalten, Datumsangaben und Uhrzeiten dürfen nicht beliebig durcheinandergeraten. Gerade bei wiederkehrenden Terminen lohnt es sich, eine feste Vorlage zu behalten und nur die Inhalte zu ändern. So wird die Datei nicht jedes Mal neu erfunden.
Mein wichtigster praktischer Tipp ist, die gemeinsame Datei bewusst klein zu halten. Für einen Haushaltskalender reichen normalerweise Terminname, Datum, Beginn, Ende und gegebenenfalls ein kurzer Ort oder Hinweis. Je mehr Sonderinformationen in die Tabelle wandern, desto größer wird die Gefahr, dass die Darstellung unübersichtlich wird oder einzelne Angaben unterschiedlich interpretiert werden. CSV-Kalender spielt seine Stärke aus, wenn die Eingabe strukturiert bleibt und nicht versucht, ein komplettes Familienarchiv abzubilden.
Die Einrichtung verlangt klare Zuständigkeiten
Bei einer App, die mit Dateien arbeitet, beginnt die eigentliche Organisation vor der ersten Kalenderansicht. Ich würde zunächst festlegen, wer die gemeinsame CSV-Datei pflegt und wo die jeweils aktuelle Version liegt. Das muss keine komplizierte Regel sein. Eine Person kann die Datei bearbeiten, während alle anderen sie auf dem gemeinsamen Gerät lesen. Oder zwei Erwachsene teilen sich die Pflege, sofern beide dieselbe Vorlage verwenden.
Diese Zuständigkeit ist wichtiger, als sie auf den ersten Blick wirkt. Wenn mehrere Kopien der Datei im Umlauf sind, weiß bald niemand mehr, welche Version aktuell ist. Ein Dateiname mit Kalenderwoche oder Monat kann helfen, ebenso ein festgelegter Speicherort. Das sind keine besonderen Funktionen der App, sondern einfache Arbeitsregeln, die bei diesem Dateiformat den Unterschied zwischen einer hilfreichen Übersicht und einem kleinen Chaos ausmachen.
Ich würde außerdem vor dem Einsatz im Alltag einen kurzen Test mit zwei oder drei Terminen machen. Dabei lässt sich prüfen, ob Datum und Uhrzeit so erscheinen, wie man es erwartet, und ob die Datei auf dem vorgesehenen Gerät gut lesbar ist. Dieser Schritt ist besonders sinnvoll, wenn die CSV-Datei mit einem Tabellenprogramm erstellt wurde, das regionale Einstellungen verwendet. Unterschiedliche Schreibweisen für Datum oder Trennzeichen können bei importierbaren Dateien schnell zu unnötiger Fehlersuche führen.
Für ein gemeinsam genutztes Gerät ist auch die Frage wichtig, wer die Datei verändern darf. Wenn Kinder, Gäste oder mehrere Familienmitglieder Zugriff auf das Tablet haben, sollte die bearbeitbare Originaldatei nicht unbedacht an einem Ort liegen, an dem sie versehentlich überschrieben werden kann. Eine separate Ansicht oder eine Kopie für die Anzeige kann hier sinnvoll sein. CSV-Kalender selbst ersetzt keine Rechteverwaltung; die Ordnung entsteht durch den Umgang mit den Dateien und dem Gerät.
Koordination ohne Kontozwang
Ein gemeinsamer Kalender muss nicht immer mit einem gemeinsamen Benutzerkonto verbunden sein. Das gefällt mir an diesem Ansatz. Für einen Haushalt, der persönliche Konten bewusst getrennt hält, kann eine Datei eine sachliche Mitte bilden. Private Termine bleiben in den jeweiligen persönlichen Apps, während nur die Informationen, die alle wissen müssen, in die gemeinsame CSV-Datei gelangen.
Das eignet sich beispielsweise für eine Wohngemeinschaft. Die Bewohner könnten dort Reinigungsdienste, gemeinsame Einkäufe oder angekündigte Besuche eintragen, ohne ihre privaten Kalender zusammenzulegen. Auch in einer kleinen Arbeitsgruppe oder bei einem Verein kann eine CSV-Datei als einfache Terminbasis dienen, wenn keine fortlaufende Chat-Kommunikation nötig ist. Die App ist dabei vor allem die Lesestelle für den Kalender, nicht automatisch der Ort für Diskussionen oder Abstimmungen.
Genau hier liegt ein wichtiger Trade-off. Ein synchronisierter Online-Kalender ist komfortabler, sobald viele Personen gleichzeitig Änderungen vornehmen. Dafür hängen solche Lösungen oft stärker an Konten, Einladungen und Benachrichtigungseinstellungen. CSV-Kalender ist weniger spontan, aber überschaubarer. Ich würde die App bevorzugen, wenn eine Person oder ein kleines Team die Termine gesammelt vorbereitet und die anderen hauptsächlich nachschauen. Für ständig wechselnde Schichten, kurzfristige Tauschtermine oder mehrere parallele Bearbeiter wäre sie nicht meine erste Wahl.
Ein weiterer sinnvoller Arbeitsablauf ist die Trennung von Planung und Veröffentlichung. Zuerst kann die Datei in Ruhe am Computer oder in einer Tabellen-App bearbeitet werden. Danach wird nur die fertige Version auf dem gemeinsamen Gerät geöffnet. So bleibt die Anzeige stabil, während Änderungen kontrolliert vorbereitet werden. Wer dagegen direkt auf dem Familien-Tablet improvisieren möchte, könnte eine normale Kalender-App mit Eingabemaske bequemer finden.
Privatsphäre, Alter und Vertrauen
Die Altersfreigabe ab 0 Jahren passt zum sachlichen Charakter der Anwendung. Ein Kind kann auf einem gemeinsam sichtbaren Gerät grundsätzlich eine Terminübersicht ansehen, ohne dass die App selbst durch eine altersbezogene Darstellung abschreckt. Trotzdem würde ich nicht automatisch alle Informationen in einen offenen Haushaltskalender schreiben. Ein Termin kann medizinische, schulische oder berufliche Details enthalten, die nicht für jedes Familienmitglied oder jeden Besucher bestimmt sind.
Für Kinder ist eine reduzierte Darstellung oft sogar besser. Statt vollständiger Notizen könnten Eltern kurze, verständliche Bezeichnungen verwenden, zum Beispiel „Training“ oder „Zahnarzt“. Das macht den Kalender leichter lesbar und verhindert zugleich, dass unnötig persönliche Einzelheiten auf dem gemeinsamen Bildschirm stehen. CSV-Kalender bietet in diesem Szenario eine neutrale Oberfläche, aber die inhaltliche Verantwortung bleibt bei der Person, die die Datei erstellt.
Wer ein Gerät mit mehreren Personen teilt, sollte außerdem unterscheiden zwischen bloßem Anzeigen und tatsächlichem Bearbeiten. Die App kann eine gemeinsame Übersicht bereitstellen, aber sie ist kein Ersatz für ein Familienkontrollsystem und sollte auch nicht so behandelt werden. Wenn ein Kind Termine selbst eintragen soll, braucht es klare Regeln: Welche Spalten dürfen geändert werden? Wer prüft die Angaben? Wann wird die Datei aktualisiert? Solche Absprachen verhindern, dass ein Tippfehler später wie ein verbindlicher Termin aussieht.
Für sensible Inhalte würde ich eher den persönlichen Kalender des jeweiligen Erwachsenen verwenden. In die gemeinsame CSV-Datei gehören nur die Informationen, die für die Koordination wirklich nötig sind. Das ist ein unterschätzter Vorteil des einfachen Formats: Man kann sehr bewusst auswählen, was geteilt wird. Gleichzeitig ist es eine Schwäche, dass diese Auswahl manuell erfolgen muss. Wer eine automatische Trennung zwischen privaten und gemeinsamen Terminen erwartet, sollte sich nach einer spezialisierten Familienkalender-Lösung umsehen.
Was die App gegenüber üblichen Kalendern anders macht
Die meisten modernen Kalender-Apps sind auf direkte Eingabe, Synchronisierung, Erinnerungen und Kontaktnetzwerke ausgelegt. CSV-Kalender setzt an einer anderen Stelle an. Die Datei ist der Mittelpunkt, nicht das Benutzerkonto. Dadurch wirkt der Ablauf zunächst weniger bequem, bietet aber eine Form von Kontrolle, die bei stark automatisierten Kalendern manchmal verloren geht: Man sieht, welche Termine tatsächlich in die gemeinsame Übersicht aufgenommen wurden.
Im Vergleich zu einer Papierliste ist die App besser geeignet, wenn Termine nach Datum geordnet und über einen längeren Zeitraum gesammelt werden sollen. Im Vergleich zu einem Online-Kalender ist sie zurückhaltender und weniger kommunikativ. Im Vergleich zu einer Tabellenansicht bietet sie wahrscheinlich den sinnvolleren Blick auf den zeitlichen Ablauf, während die Tabelle stärker auf Bearbeitung und Datenpflege ausgerichtet ist. Für mich liegt der Wert genau zwischen diesen Alternativen: strukturierter als eine lose Liste, aber weniger vernetzt als ein moderner Cloud-Kalender.
Diese Position macht die Anwendung nicht automatisch für alle attraktiv. Wer Push-Erinnerungen, Einladungen, Aufgaben, farbliche Kategorien oder automatische Wiederholungen als Kern seines Kalenders betrachtet, wird wahrscheinlich etwas vermissen. Wer dagegen bereits eine gut gepflegte CSV-Struktur besitzt oder Termine zwischen unterschiedlichen Arbeitsweisen austauschen muss, bekommt einen spezialisierten Helfer. Die App sollte deshalb nicht nach der Zahl möglicher Funktionen beurteilt werden, sondern danach, ob der dateibasierte Ablauf zum eigenen Haushalt passt.
Der Store fasst das Umfeld mit „Die gute Saat | Der Herr ist nahe | Der Kompass“ zusammen. Das deutet auf ein Angebot hin, das nicht ausschließlich als klassischer Familienplaner gedacht ist, sondern in einen breiteren Bereich von Nachschlage- und Kalenderinhalten gehört. Für meine Einschätzung bleibt die CSV-Funktion dennoch der entscheidende Punkt: Sie macht die App für Nutzer interessant, die einen Kalender aus strukturierten Daten aufbauen oder eine solche Datei auf einem Android-Gerät lesbar verwenden möchten.
Konkrete Arbeitsweisen, die sich bewährt haben
Eine gute Methode ist, feste Termine und variable Termine gedanklich zu trennen. Schulzeiten, regelmäßige Arbeitsblöcke oder wöchentliche Trainings können in einer Grunddatei gesammelt werden. Einzelne Änderungen wie Arztbesuche oder Ausflüge kommen in eine aktuelle Kopie. Dadurch bleibt die dauerhafte Vorlage sauber. Wenn sich ein wiederkehrender Termin ändert, wird nur die Grundlage angepasst, statt jede Woche bei null zu beginnen.
Ein zweiter Tipp betrifft die Benennung. Kurze Titel sind auf einer Kalenderansicht leichter zu erfassen als ganze Sätze. Zusätzliche Hinweise sollten nur dort stehen, wo sie für die Durchführung wichtig sind. Für eine Abholung kann ein Name oder Treffpunkt genügen; private Erklärungen gehören nicht zwingend in die gemeinsame Datei. Diese kleine Disziplin verbessert gleichzeitig Lesbarkeit und Datenschutz.
Als dritten Schritt würde ich nach jeder größeren Änderung kontrollieren, ob keine alte Version geöffnet ist. Das klingt banal, ist bei Dateien aber ein typischer Fehler. Ein Haushalt kann sich darauf einigen, dass die aktuelle Datei immer denselben Namen trägt und ältere Versionen in einem Archivordner landen. Wer die Übersicht nur auf dem geteilten Gerät betrachtet, sollte außerdem gelegentlich prüfen, ob dort wirklich die zuletzt veröffentlichte Fassung verwendet wird.
Ein vierter, weniger offensichtlicher Vorteil ist die Möglichkeit, den Kalender für einen begrenzten Zeitraum zu veröffentlichen. Statt eine vollständige Jahresplanung mit allen privaten Einzelheiten zu teilen, kann man nur die kommende Woche oder den nächsten Monat vorbereiten. Das verringert die Menge an Informationen auf dem Gerät und macht die gemeinsame Abstimmung konkreter. Für Haushalte, die nicht dauerhaft alle Termine offenlegen möchten, ist dieser bewusst begrenzte Umfang sinnvoll.
Für wen sich der Download lohnt
Ich würde CSV-Kalender vor allem Menschen empfehlen, die mit Tabellen oder exportierten Kalenderdateien arbeiten, einen gemeinsamen Android-Bildschirm nutzen oder persönliche und gemeinschaftliche Termine voneinander trennen möchten. Auch für kleine Gruppen mit einer klaren redaktionellen Zuständigkeit kann die App passen. Die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde, und die niedrige Altersfreigabe macht sie für einen Familienhaushalt grundsätzlich unkompliziert.
Weniger passend ist sie für Nutzer, die Termine überwiegend unterwegs direkt am Smartphone anlegen und sofort mit anderen synchronisieren möchten. Auch wer auf Erinnerungen, Einladungen oder eine umfassende Aufgabenverwaltung angewiesen ist, sollte eher zu einem vollwertigen Kalenderdienst greifen. Die optionalen Käufe können für manche Nutzer interessant sein, aber ich würde die Entscheidung nicht davon abhängig machen, solange der grundlegende dateibasierte Ablauf nicht zur eigenen Organisation passt.
Die rund 10.000 Installationen zeigen, dass die App eine kleinere, klar umrissene Zielgruppe erreicht als große Standardkalender. Das sehe ich nicht als Nachteil. Bei einem Spezialwerkzeug ist entscheidend, ob es das konkrete Problem löst. Die Bewertung von 4,6 bei etwa 193 Stimmen passt zu meinem Eindruck: Wer den CSV-Gedanken versteht und eine einfache, kontrollierbare Kalenderansicht sucht, kann hier einen nützlichen Begleiter finden. Wer eine zentrale Kommunikationsplattform für die ganze Familie erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein.
Mein Urteil für den Haushalt
Nach meiner Einschätzung ist CSV-Kalender eine sachliche App für einen speziellen, aber realen Bedarf. Sie eignet sich besonders dann, wenn ein Haushalt einen gemeinsamen Terminplan anzeigen möchte, ohne alle privaten Kalenderkonten zu verbinden. Die Datei als Mittelpunkt verlangt etwas mehr Vorbereitung als ein typischer Online-Kalender, belohnt diesen Aufwand aber mit einem klaren, nachvollziehbaren Arbeitsablauf.
Ich würde vor dem Einsatz drei Dinge festlegen: Wer pflegt die Datei, welche Informationen dürfen hinein und wo liegt die aktuelle Version? Wenn diese Fragen beantwortet sind, kann die App auf einem geteilten Gerät sehr gut funktionieren. Für Kinder und andere Haushaltsmitglieder bleibt die Übersicht verständlich, während sensible Details in persönlichen Kalendern bleiben können. Das ist keine automatische Schutzfunktion, sondern eine Organisationsentscheidung – gerade deshalb sollte man sie bewusst treffen.
Mein persönliches Fazit fällt daher positiv, aber klar begrenzt aus. CSV-Kalender ist keine universelle Kalenderzentrale, sondern ein praktisches Werkzeug für dateibasierte gemeinsame Planung. Ich würde sie einem Haushalt empfehlen, der Kontrolle, einfache Weitergabe und eine getrennte Kontostruktur höher bewertet als sofortige Synchronisierung. Für spontane Zusammenarbeit und umfangreiche Erinnerungsfunktionen gibt es bessere Alternativen. Wenn jedoch eine sauber vorbereitete CSV-Datei auf einem gemeinsamen Android-Gerät zuverlässig lesbar sein soll, ist der kostenlose Download einen Versuch wert.
FAQ
Was ist CSV-Kalender und wofür kann ich die App verwenden?
CSV-Kalender ist eine praktische Anwendung, mit der sich Kalenderdaten aus CSV-Dateien importieren und übersichtlich verwalten lassen. Sie eignet sich besonders für Nutzer, die Termine aus Tabellen, Listen oder anderen Verwaltungssystemen übernehmen möchten. Nach dem Import können die Einträge kontrolliert und je nach unterstützten Funktionen weiterbearbeitet werden. Vor dem Download sollte man prüfen, ob das eigene CSV-Format und die gewünschte Kalender-App kompatibel sind.
Welche CSV-Dateien werden von CSV-Kalender unterstützt?
Die Kompatibilität hängt vor allem vom Aufbau der CSV-Datei ab. Üblicherweise müssen wichtige Spalten wie Titel, Datum, Beginn, Ende und gegebenenfalls Beschreibung oder Ort eindeutig vorhanden sein. Auch Trennzeichen, Datumsformat und Zeichencodierung können eine Rolle spielen. In meinem Test empfiehlt es sich, zunächst eine Kopie der Datei zu verwenden und problematische Sonderzeichen oder uneinheitliche Datumsangaben vor dem Import zu korrigieren.
Werden meine Termine direkt in den Kalender des Smartphones übernommen?
Ob die importierten Termine automatisch im Systemkalender erscheinen, hängt von den Funktionen und Berechtigungen der jeweiligen Version von CSV-Kalender ab. In der Regel muss die App Zugriff auf Kalenderdaten erhalten, bevor Einträge gespeichert oder synchronisiert werden können. Nutzer sollten deshalb die Berechtigungsabfrage aufmerksam prüfen. Wer private oder berufliche Termine importiert, sollte außerdem kontrollieren, in welchem Kalender die Daten abgelegt werden.
Ist CSV-Kalender auch für große Terminlisten und berufliche Nutzung geeignet?
Für kleinere und mittlere Terminlisten ist CSV-Kalender besonders praktisch, weil viele Einträge schneller übernommen werden können als bei einer manuellen Eingabe. Bei sehr großen Dateien hängt die Leistung jedoch vom Smartphone, der Dateistruktur und der Qualität der Daten ab. Für die berufliche Nutzung sollte man vorab mit einer Testdatei arbeiten, regelmäßig Sicherungskopien erstellen und sensible Informationen nur mit Bedacht importieren.
Ist CSV-Kalender kostenlos und welche Einschränkungen können auftreten?
Ob CSV-Kalender vollständig kostenlos angeboten wird oder zusätzliche Funktionen, Werbung beziehungsweise In-App-Käufe enthält, kann je nach Plattform und Version unterschiedlich sein. Vor der Installation lohnt sich daher ein Blick auf die Angaben im jeweiligen App-Store. Außerdem sollten Nutzer prüfen, ob bestimmte Export-, Synchronisations- oder Bearbeitungsfunktionen eingeschränkt sind. Die Grundfunktion des CSV-Imports kann dennoch bereits für viele private Anwendungen ausreichend sein.







