F.A.Z. Der Tag - Nachrichten

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Vorteile

  • Kompakte Tageszusammenfassung für einen schnellen Nachrichtenüberblick
  • Seriöse journalistische Einordnung statt bloßer Schlagzeilen
  • Übersichtliche Struktur erleichtert das gezielte Lesen
  • Relevante Themen aus Politik
  • Wirtschaft und Gesellschaft gebündelt
  • Push-Mitteilungen halten über wichtige Entwicklungen auf dem Laufenden

Nachteile

  • Viele Inhalte sind nur mit einem kostenpflichtigen Abo vollständig verfügbar
  • Die tägliche Ausgabe kann für Gelegenheitsleser zu umfangreich wirken
  • Einige Artikel verlinken auf externe FAZ-Angebote mit separaten Einschränkungen
  • Push-Benachrichtigungen können bei hoher Frequenz störend sein
  • Nicht jede Nachricht bietet dieselbe Detailtiefe wie die vollständige FAZ-App
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Bewertung von F.A.Z. Der Tag - Nachrichten Appxis

Ich habe F.A.Z. Der Tag nicht wie eine gewöhnliche Nachrichten-App benutzt, die mich mit einer endlosen Liste aus Überschriften zum Weiterwischen verleitet. Mein Eindruck war eher der eines kompakten täglichen Briefings: Die Anwendung der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH versucht, die wichtigsten Themen eines Tages in eine überschaubare Form zu bringen. Genau darin liegt der Reiz, aber auch die entscheidende Frage für die längere Nutzung: Bleibt dieser Überblick nach der ersten Neugier hilfreich, oder öffnet man nach einigen Wochen doch wieder nur die üblichen Nachrichtenquellen?

Die App gehört in den Bereich Nachrichten und Zeitschriften, ist kostenlos erhältlich und richtet sich an Nutzer, die nicht jede Meldung einzeln verfolgen möchten. Im Google-Play-Modell können zusätzlich kostenpflichtige Inhalte oder Funktionen zwischen 2,99 € und 21,99 € liegen. Für Kinder ist die Anwendung mit USK ab 0 Jahren eingestuft. Das sagt wenig über die politische oder journalistische Passung für einzelne Leser aus, macht aber deutlich, dass keine altersbeschränkte Unterhaltung im Vordergrund steht.

Vom schnellen Kennenlernen zur täglichen Gewohnheit

Warum der erste Eindruck funktioniert

In der ersten Woche gefällt mir vor allem die klare Idee hinter F.A.Z. Der Tag: Ich muss nicht selbst aus vielen Meldungen herausfiltern, was für den Tagesüberblick relevant sein könnte. Wer morgens nur wenige Minuten hat, kann die App als festen Einstieg verwenden, statt zwischen verschiedenen Ressorts, Push-Mitteilungen und sozialen Netzwerken zu springen. Das ist kein spektakuläres Konzept, aber ein sehr praktisches.

Der Wert entsteht dabei nicht allein durch einzelne Nachrichten. Entscheidend ist die Auswahl und Reihenfolge, in der Themen präsentiert werden. Ein guter Überblick hilft mir, Zusammenhänge schneller zu erkennen: Was ist heute wirklich neu, welches Ereignis ist eine Fortsetzung und welche Meldung verdient später eine ausführlichere Lektüre? Für diese erste Orientierung ist eine konzentrierte App oft angenehmer als eine klassische Startseite mit vielen gleichrangigen Artikeln.

Ich würde die Anwendung deshalb besonders Menschen empfehlen, die Nachrichten bewusst konsumieren möchten, aber nicht ständig auf dem Laufenden sein müssen. Sie passt zu einem ruhigen Morgen, zur kurzen Pause im Büro oder zum Abend, an dem man den Tag noch einmal gedanklich sortieren will. Wer dagegen jede Eilmeldung sofort sehen möchte, wird den kompakten Ansatz möglicherweise als zu langsam oder zu begrenzt empfinden.

Ein realistischer Alltag mit dem Überblick

Ein typischer Einsatz sieht bei mir so aus: Ich öffne die App nicht bei jeder freien Minute, sondern zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt. Zuerst lese ich die wichtigsten Punkte, danach entscheide ich, ob ein Thema meine Aufmerksamkeit für einen längeren Artikel verdient. Diese Reihenfolge verhindert, dass ich mich schon am Morgen in Einzelheiten verliere. Der Überblick ist damit weniger ein Ersatz für jede andere Nachrichtenquelle als ein Filter vor der eigentlichen Vertiefung.

Ein nützlicher Nebeneffekt ist, dass ich beim Lesen eher merke, welche Themen ich noch nicht verstehe. Bei einer unübersichtlichen Nachrichten-App kann man leicht von einer Überschrift zur nächsten wechseln, ohne ein klares Bild mitzunehmen. Hier eignet sich der kompakte Aufbau besser für die Frage: Was muss ich wissen, und worüber möchte ich später mehr erfahren?

Mein konkreter Tipp für die erste Woche ist, die App nicht nebenbei zwischen vielen anderen Quellen zu testen. Ich würde sie einige Tage als alleinigen Tagesüberblick verwenden und erst danach prüfen, ob mir wichtige Perspektiven oder Details fehlen. So lässt sich besser beurteilen, ob die Auswahl den eigenen Interessen entspricht. Wer sie nur einmal öffnet und anschließend wieder in den gewohnten Nachrichtenstrom zurückkehrt, erkennt den eigentlichen Nutzen kaum.

Was die App von üblichen Alternativen unterscheidet

Die üblichen Alternativen verfolgen meist eine von zwei Richtungen: Entweder sie liefern einen breiten Strom aus sehr vielen Meldungen, oder sie konzentrieren sich stark auf personalisierte Empfehlungen. F.A.Z. Der Tag wirkt für mich weniger wie ein Nachrichtenfeed und mehr wie eine redaktionell gedachte Zusammenfassung. Das kann angenehmer sein, wenn ich nicht ständig selbst sortieren will.

Im Vergleich zu einer allgemeinen Nachrichten-App ist der Ansatz dadurch fokussierter. Im Vergleich zu einer vollständigen Zeitungsausgabe ist er schneller zugänglich und weniger fordernd. Diese Mitte ist die eigentliche Stärke: Ich bekomme einen Einstieg, ohne mich sofort durch lange Texte arbeiten zu müssen. Gleichzeitig darf man nicht erwarten, dass ein kompakter Überblick die Tiefe einer ausführlichen Recherche oder einer vollständigen Ressortlektüre ersetzt.

Gerade bei kontroversen Themen ist dieser Unterschied wichtig. Eine Zusammenfassung kann mir helfen, den Anlass und die grobe Entwicklung zu verstehen. Für eine eigene Einschätzung brauche ich aber oft zusätzliche Hintergründe, unterschiedliche Stimmen und mehr Zeit. Wer politische oder wirtschaftliche Entscheidungen beruflich verfolgt, sollte den Überblick daher als Startpunkt sehen, nicht als einzige Informationsquelle.

Die Rolle der Glaubwürdigkeit im täglichen Gebrauch

Die Verbindung zur Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH ist für mich ein Hinweis auf eine redaktionelle Ausrichtung, aber kein Grund, jede Auswahl unkritisch zu übernehmen. Auch eine gut zusammengestellte Übersicht setzt Schwerpunkte. Was prominent erscheint, beeinflusst automatisch, wie ich den Tag wahrnehme. Deshalb lohnt es sich, gelegentlich mit anderen seriösen Quellen abzugleichen, insbesondere bei Themen, die mich persönlich oder beruflich betreffen.

Das ist kein spezieller Fehler dieser App, sondern eine wichtige Grenze jedes kuratierten Nachrichtenangebots. Der Vorteil der Vorauswahl bringt immer den Nachteil mit sich, dass ich weniger selbst entscheide, welche Meldungen überhaupt in mein Blickfeld gelangen. Für den schnellen Überblick nehme ich diesen Tausch gern in Kauf. Für eine vollständige Medienbeobachtung wäre er mir zu eng.

Hält der Nutzen auch nach dem ersten Monat?

Der Unterschied zwischen Neuigkeit und Gewohnheit

Nach dem ersten Monat entscheidet sich, ob eine Nachrichten-App dauerhaft Platz auf dem Smartphone verdient. Bei F.A.Z. Der Tag hängt das weniger von überraschenden Funktionen ab als von der täglichen Verlässlichkeit des Ablaufs. Wenn ich regelmäßig einen verständlichen Überblick bekomme und danach weiß, wo ich bei Bedarf tiefer einsteigen kann, entsteht ein echter Gewohnheitswert.

Ich sehe die Anwendung deshalb nicht als App, die man lange am Stück benutzt. Ihr sinnvollster Platz ist kurz vor oder nach einer anderen Tätigkeit. Sie kann den Morgen strukturieren, den Feierabend abschließen oder vor einem Gespräch helfen, die wichtigsten Entwicklungen des Tages einzuordnen. Diese kurzen, wiederkehrenden Momente sind wertvoller als eine einzelne intensive Sitzung.

Für die langfristige Nutzung sollte man sich eine persönliche Regel setzen. Beispielsweise kann man zuerst den Überblick lesen und erst danach weitere Nachrichten-Apps öffnen. Dadurch bleibt klar, welche Aufgabe F.A.Z. Der Tag erfüllt. Ohne diese Abgrenzung wird sie schnell zu einer weiteren Station im ohnehin überfüllten Nachrichtenkonsum und verliert ihren praktischen Vorteil.

Für wen der dauerhafte Nutzen besonders hoch ist

Am meisten profitieren aus meiner Sicht Leser, die informiert bleiben möchten, aber keine Zeit oder Lust haben, viele Quellen täglich zu durchsuchen. Auch Menschen, die nach einer längeren Nachrichtenpause wieder Orientierung suchen, können mit einem kompakten Format leichter einsteigen. Die App eignet sich außerdem für Nutzer, die einen festen redaktionellen Rahmen lieber mögen als einen ständig wechselnden Strom personalisierter Beiträge.

Weniger geeignet ist sie für Personen, die ausschließlich lokale Nachrichten, sehr spezielle Fachthemen oder eine möglichst vollständige Eilmeldungsabdeckung suchen. Ebenso würde ich sie nicht als alleinige Grundlage für Entscheidungen verwenden, bei denen Details, Quellenvergleich und Aktualität entscheidend sind. In solchen Fällen ist eine Kombination aus Überblick und vertiefender Recherche die bessere Lösung.

Ein weiterer Trade-off betrifft die persönliche Kontrolle. Algorithmen können mir Inhalte zeigen, die genau zu meinen Interessen passen. Ein kuratierter Überblick schützt mich dagegen teilweise vor meiner eigenen Filterblase, entscheidet aber stärker für mich, was wichtig ist. Ich finde diese redaktionelle Vorauswahl im Alltag angenehm, solange ich bewusst akzeptiere, dass sie nicht neutral im Sinne einer vollständigen Liste aller relevanten Meldungen sein kann.

Wie ich die Anwendung sinnvoll mit anderen Quellen kombiniere

Mein bevorzugter Ablauf besteht aus drei Schritten. Zuerst nutze ich F.A.Z. Der Tag, um die großen Themen zu erfassen. Danach wähle ich höchstens wenige Punkte aus, die ich wirklich vertiefen möchte. Erst im dritten Schritt greife ich bei Bedarf auf längere Artikel, Fachmedien oder eine zweite Perspektive zurück. So verhindert der Überblick, dass ich mich in Details verliere, ohne mir die Möglichkeit zur Prüfung zu nehmen.

Dieser Ablauf ist besonders hilfreich an Tagen mit vielen parallelen Ereignissen. Statt jede Meldung einzeln zu bewerten, kann ich zunächst ein mentales Inhaltsverzeichnis des Tages erstellen. Danach fällt die Entscheidung leichter, ob ich eine Nachricht nur zur Kenntnis nehme oder aktiv weiterverfolge. Das ist für mich ein konkreter Vorteil gegenüber Feeds, die alle Inhalte mit ähnlicher Dringlichkeit präsentieren.

Wer die App dauerhaft nutzen möchte, sollte außerdem darauf achten, nicht jede Zusammenfassung automatisch als vollständiges Wissen zu behandeln. Ich notiere mir bei komplizierten Themen lieber eine kurze Frage, die ich später gezielt nachlese. Dadurch wird der Überblick zu einem Werkzeug für bessere Recherche und nicht zu einem Ersatz für sie.

Bezahlmodell und praktische Erwartung

Der kostenlose Einstieg senkt die Hürde, die Anwendung ohne großes Risiko auszuprobieren. Gleichzeitig sollte man sich vor einer längeren Nutzung bewusst machen, dass über Google Play In-App-Käufe möglich sind. Für mich ist das kein automatischer Nachteil, aber es gehört zur Entscheidung dazu: Wer nur einen kostenlosen Nachrichtenüberblick sucht, sollte vor dem Abschluss zusätzlicher Inhalte genau prüfen, welche Nutzung dauerhaft ohne Zahlung möglich ist.

Ich würde die App zunächst in der kostenlosen Form in den eigenen Tagesablauf einbauen. Erst wenn sie tatsächlich regelmäßig verwendet wird und die angebotene Vertiefung einen konkreten Mehrwert bringt, lohnt sich die Überlegung, Geld dafür auszugeben. So beurteilt man nicht die bloße Neugier der ersten Tage, sondern den tatsächlichen Nutzen über mehrere Wochen.

Wartung, Aktualität und kleine Reibungspunkte

Bei einer Nachrichten-App gehört die technische Pflege stärker zum Produkt als bei vielen anderen Anwendungen. Die aktuelle Version ist 12.34.0. Für mich ist dabei weniger die Versionsnummer entscheidend als die Frage, ob die App im Alltag stabil bleibt, Inhalte zuverlässig aktualisiert werden und der kurze Leseweg nicht durch unnötige Unterbrechungen erschwert wird.

Der Wartungsaufwand auf Nutzerseite ist grundsätzlich überschaubar: Man muss keine umfangreiche Datenbank pflegen und keine komplizierte persönliche Struktur aufbauen. Die eigentliche Belastung liegt eher in der Aufmerksamkeit. Eine App wie diese funktioniert nur, wenn ich ihr regelmäßig einen festen Moment gebe. Öffne ich sie wochenlang nicht, entsteht kein besonderer Vorteil allein dadurch, dass sie installiert bleibt.

Auf meinem Gerät mit einem unterstützten Betriebssystem ab iOS oder Android 9 ist die Einstiegshürde niedrig genug für viele noch genutzte Smartphones. Trotzdem würde ich vor der Installation prüfen, ob das eigene Gerät diese Mindestanforderung erfüllt. Gerade bei älteren Geräten ist auch wichtig, realistisch einzuschätzen, ob eine aktuelle Nachrichten-App noch angenehm läuft und genügend freien Speicher besitzt.

Wo Ermüdung entstehen kann

Die größte Gefahr für die langfristige Motivation ist die Wiederholung. Ein kompakter Tagesüberblick lebt von einem vertrauten Rhythmus, aber genau dieser Rhythmus kann nach einiger Zeit vorhersehbar wirken. Wenn mich die Themenauswahl an einem Tag nicht interessiert, bietet das Format möglicherweise weniger Ausweichmöglichkeiten als ein großer Nachrichtenfeed mit vielen Ressorts.

Auch die Kürze kann ermüden, wenn ich regelmäßig mehr Kontext benötige. Dann muss ich die App verlassen und an anderer Stelle weiterlesen. Das ist zwar ein sinnvoller Arbeitsablauf, fühlt sich aber weniger geschlossen an als eine vollständige Zeitung oder ein ausführliches Nachrichtenportal. Wer gern lange in einer einzigen Anwendung liest, könnte den Überblick deshalb als Zwischenstation empfinden.

Eine weitere mögliche Reibung ist die Spannung zwischen redaktioneller Auswahl und persönlicher Relevanz. Nicht jeder Tag enthält Themen, die zu meinen Interessen passen. Eine personalisierte App wäre in solchen Momenten möglicherweise treffsicherer. Dafür würde ich dort eher Gefahr laufen, nur noch das zu sehen, was meinem bisherigen Verhalten entspricht. F.A.Z. Der Tag ist für mich stärker, wenn ich bewusst auch Themen außerhalb meiner üblichen Auswahl akzeptiere.

Ich würde außerdem vermeiden, die Anwendung mit zu vielen Benachrichtigungen oder parallelen Nachrichtenangeboten zu überladen. Der Sinn des Produkts liegt in der Reduktion. Je mehr zusätzliche Quellen gleichzeitig um meine Aufmerksamkeit konkurrieren, desto weniger spüre ich den Vorteil des kompakten Formats. Die beste Nutzung ist nicht die häufigste, sondern diejenige, die den Nachrichtenkonsum tatsächlich ordnet.

Was ich vor der Entscheidung prüfen würde

Vor der Installation sollte man sich fragen, welche Art von Information man täglich braucht. Geht es um einen allgemeinen Überblick, kann die App gut passen. Werden dagegen lokale Ereignisse, ein bestimmtes Fachgebiet oder internationale Entwicklungen in großer Tiefe benötigt, sollte man sie nur als Ergänzung einplanen. Diese Erwartung entscheidet stärker über die Zufriedenheit als die reine Bedienbarkeit.

Ebenso wichtig ist die eigene Lesedauer. Wer morgens nur wenige Minuten hat, profitiert vom kompakten Konzept. Wer abends gern ausführliche Analysen liest, wird wahrscheinlich zusätzlich eine klassische Zeitung oder ein spezialisiertes Medium verwenden wollen. Die Anwendung muss nicht jede Aufgabe übernehmen, um nützlich zu sein; sie sollte aber eine klar erkennbare Aufgabe im persönlichen Medienmix haben.

Mein langfristiges Urteil

Für mich verdient F.A.Z. Der Tag einen festen Platz, wenn ich sie als tägliche Orientierung und nicht als vollständige Nachrichtenwelt behandle. Ihre Stärke liegt in der Entscheidungshilfe: Was ist heute wichtig genug, um meine Zeit zu bekommen? Der kostenlose Zugang macht den Test unkompliziert, während mögliche In-App-Käufe eine bewusste Prüfung verlangen, sobald man zusätzliche Angebote nutzen möchte.

Die durchschnittliche Bewertung von 3,6 bei rund 10.000 Bewertungen zeigt, dass die App nicht jeden Nutzer gleichermaßen überzeugt. Ich würde diese Zahl nicht als endgültiges Urteil lesen, sondern als Hinweis darauf, dass Erwartungen und tatsächlicher Einsatz stark auseinandergehen können. Wer einen schnellen, redaktionell geordneten Überblick sucht, kann mit dem Konzept zufrieden sein. Wer maximale Personalisierung, vollständige Tiefe oder permanente Eilmeldungen erwartet, dürfte eher an Grenzen stoßen.

Mit über 100.000 Installationen hat die Anwendung eine sichtbare Nutzerbasis, bleibt für mich aber vor allem ein Werkzeug für eine bestimmte Gewohnheit. Sie ist dann am besten, wenn ich sie bewusst öffne, konzentriert lese und anschließend entscheide, ob ich weiterrecherchiere. Ihr dauerhafter Wert entsteht nicht durch ständiges Nachsehen, sondern durch einen verlässlichen täglichen Startpunkt.

Mein Fazit fällt deshalb positiv, aber nicht vorbehaltlos aus: Ich empfehle die App Freunden, die Nachrichten kompakt und mit weniger Ablenkung aufnehmen möchten. Ich würde sie nicht empfehlen, wenn eine einzige Anwendung sämtliche Informationsbedürfnisse abdecken soll. Für den passenden Nutzer ist sie eine angenehm reduzierte Routine; für alle anderen bleibt sie wahrscheinlich nur ein kurzer Test zwischen den üblichen Nachrichtenquellen.

Die Entscheidung lässt sich am einfachsten im Alltag treffen: Einige Tage lang zu einer festen Zeit öffnen, den Überblick wirklich als Filter verwenden und beobachten, ob danach mehr Klarheit oder nur ein weiterer Informationsschritt entsteht. Wenn der erste Fall eintritt, hat F.A.Z. Der Tag auch nach dem Ende der Neuheit einen berechtigten Platz auf dem Smartphone.

FAQ

Was ist F.A.Z. Der Tag – Nachrichten und welche Inhalte bietet die App?

F.A.Z. Der Tag ist eine Nachrichten-App der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die wichtige Ereignisse des Tages kompakt zusammenfasst. Beim Testen fällt besonders die klare Auswahl relevanter Meldungen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport auf. Statt einer unübersichtlichen Nachrichtenflut erhalten Nutzer einen redaktionell kuratierten Überblick mit Einordnungen, Hintergründen und weiterführenden Artikeln aus dem F.A.Z.-Angebot.


Ist F.A.Z. Der Tag kostenlos oder entstehen Kosten für die Nutzung?

Die App kann in der Regel kostenlos heruntergeladen werden, allerdings sind nicht unbedingt alle Inhalte ohne Einschränkungen verfügbar. Je nach Artikel, Funktion oder aktuellem Angebot kann ein F.A.Z.-Abonnement erforderlich sein. Vor dem Download sollten Nutzer deshalb die Angaben im jeweiligen App Store sowie die aktuellen Bedingungen prüfen. Kostenpflichtige Inhalte werden normalerweise entsprechend gekennzeichnet, sodass keine unerwartete Anmeldung erfolgen sollte.


Benötigt man ein Benutzerkonto oder ein Abonnement, um die App zu verwenden?

Für den grundlegenden Zugriff auf die App ist möglicherweise nicht sofort ein Konto notwendig. Sobald jedoch personalisierte Funktionen, gespeicherte Inhalte oder umfangreichere Premium-Artikel genutzt werden sollen, kann eine Registrierung oder ein kostenpflichtiges F.A.Z.-Abonnement erforderlich sein. Die verfügbaren Funktionen können sich abhängig von Plattform, Region und Tarif unterscheiden. Wer die App nur ausprobieren möchte, sollte zunächst prüfen, welche Inhalte ohne Anmeldung zugänglich sind.


Welche Funktionen bietet F.A.Z. Der Tag im Alltag?

Die Anwendung ist vor allem auf einen schnellen Nachrichtenüberblick ausgerichtet. Nutzer können aktuelle Meldungen und ausgewählte Tagesnews lesen, sich über wichtige Entwicklungen informieren und je nach Version Benachrichtigungen oder thematische Bereiche verwenden. Die reduzierte Aufbereitung eignet sich besonders für den morgendlichen oder abendlichen Nachrichtencheck. Wer dagegen eine dauerhaft aktualisierte Nachrichtenübersicht mit sehr vielen Einzelmeldungen erwartet, könnte die App als bewusst selektiv empfinden.


Für wen lohnt sich der Download von F.A.Z. Der Tag – Nachrichten?

Die App richtet sich vor allem an Leser, die seriöse, redaktionell ausgewählte Nachrichten bevorzugen und sich täglich kompakt informieren möchten. Besonders interessant ist sie für Nutzer mit Interesse an Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichen Themen, die Wert auf journalistische Einordnung legen. Weniger geeignet ist sie für Personen, die ausschließlich kostenlose Inhalte, sehr kurze Schlagzeilen oder eine möglichst breite Auswahl an Boulevard- und Unterhaltungsmeldungen suchen.


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