icTrainer Indoor-Bike-Training

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Vorteile

  • Strukturierte Trainingspläne für unterschiedliche Fitnessziele
  • Leistungsdaten lassen sich während der Fahrt übersichtlich verfolgen
  • Für regelmäßiges Training zu Hause gut geeignet
  • Unterstützt die gezielte Vorbereitung auf Radrennen
  • Trainingsintensität kann an das eigene Niveau angepasst werden

Nachteile

  • Für Einsteiger wirken manche Trainingsbereiche zunächst erklärungsbedürftig
  • Der Funktionsumfang hängt teilweise von kompatibler Hardware ab
  • Längere Einheiten können ohne visuelle Abwechslung monoton wirken
  • Nicht alle Indoor-Bikes lassen sich umfassend mit der App verbinden
  • Für spontane Kurztrainings ist die Planung teilweise etwas umfangreich
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Bewertung von icTrainer Indoor-Bike-Training Appxis

Wer zu Hause auf einem Indoor-Bike trainiert, kennt das eigentliche Problem: Nicht der erste motivierte Start ist schwierig, sondern die Frage, wie aus einzelnen Fahrten ein nachvollziehbares Training wird. Genau hier setzt icTrainer Indoor-Bike-Training an. Die Sport-App von Indoor Training UG verbindet Cycling- und Spinning-Einheiten mit Laufbandtraining, HIIT sowie einem Tracker für Rides und Ergometer. In meinem Eindruck liegt ihre interessanteste Stärke aber nicht darin, möglichst viele Sportarten auf einmal abzudecken, sondern darin, eine Indoor-Einheit bewusster zu strukturieren und anschließend besser einzuordnen.

Ich würde sie deshalb nicht als vollständigen Ersatz für jede Fitnessplattform sehen. Sie ist eher ein Werkzeug für Menschen, die bereits ein Indoor-Bike, einen Ergometer oder ein Laufband nutzen und ihre Einheiten nicht mehr nur nach Gefühl absolvieren möchten. Die kostenlose App ist für alle Altersgruppen freigegeben und läuft ab Android 6.0. Im Play Store steht sie aktuell in Version 3.0.83 bereit; die durchschnittliche Bewertung von 4,6 bei etwas mehr als zweihundert Bewertungen zeigt, dass sie bei einer noch überschaubaren Nutzerschaft gut ankommt.

Der eigentliche Mehrwert: Indoor-Training wird nachvollziehbar

Bei einer gewöhnlichen Trainings-App steht oft das große Versprechen im Vordergrund: mehr Motivation, bessere Fitness, abwechslungsreiche Workouts. Bei icTrainer ist für mich der praktische Kern nüchterner und dadurch nützlicher. Die App richtet den Blick auf das, was während einer Indoor-Einheit tatsächlich passiert. Ein Ride oder eine Ergometer-Session wird nicht einfach als erledigt abgehakt, sondern als Trainingseinheit betrachtet, die man wiederholen, vergleichen und in den eigenen Alltag einordnen kann.

Das klingt zunächst unspektakulär, verändert aber die Nutzung eines Heimtrainers. Ohne Aufzeichnung erinnere ich mich nach einigen Tagen meist nur noch daran, dass ich „irgendwie gefahren“ bin. Mit einem Tracker kann ich mich dagegen fragen: War die heutige Einheit länger, gleichmäßig anstrengend oder nur deshalb unangenehm, weil ich zu schnell gestartet bin? Gerade bei Indoor-Training, bei dem Strecke, Wetter und äußere Ablenkungen fehlen, hilft diese Art von Rückblick.

Die wichtigste Stärke ist nicht die bloße Aufzeichnung, sondern die Verbindung von Training und Entscheidung. Ich kann dadurch leichter festlegen, ob die nächste Einheit locker, intensiver oder kürzer ausfallen sollte. Das ist besonders hilfreich, wenn ich nicht nach einem festen Vereinsplan trainiere, sondern meine Zeit zwischen Arbeit, Familie und anderen Verpflichtungen aufteilen muss.

Die App deckt mehrere Trainingsrichtungen ab, doch ich würde sie vor allem als Begleiter für stationäres Radtraining verwenden. Die Hinweise auf Cycling, Spinning, Ride und Ergometer passen zu unterschiedlichen Geräten und Trainingsstilen. Wer einmal ruhig an der Grundausdauer arbeiten und an einem anderen Tag kurze intensive Abschnitte einbauen möchte, bekommt dafür einen gemeinsamen Ort, statt mehrere voneinander getrennte Anwendungen zu verwenden.

So wirkt der Tracker im Alltag

Der sinnvollste Ablauf beginnt für mich nicht mit dem maximalen Tempo, sondern mit einer klaren Absicht. Vor dem Aufsteigen sollte ich wissen, ob ich heute eine lockere Fahrt, eine konzentrierte Intervalleinheit oder einfach eine kurze Bewegungspause plane. Danach wird die Einheit in der App erfasst und später nicht isoliert betrachtet. Der Wert entsteht erst, wenn ich die Aufzeichnung mit meinem Empfinden verbinde.

Ein realistisches Beispiel: Nach einem langen Arbeitstag habe ich nur wenig Energie und möchte trotzdem nicht ganz aus dem Rhythmus kommen. Statt eine anspruchsvolle Einheit zu erzwingen, nutze ich das Indoor-Bike für eine kurze, kontrollierte Fahrt. Im Tracker sehe ich später nicht nur, dass ich trainiert habe, sondern kann diese Einheit als bewusst leichte Belastung einordnen. Beim nächsten Training vermeide ich dadurch den Fehler, aus schlechtem Gewissen direkt wieder zu hart einzusteigen.

Umgekehrt kann die Aufzeichnung auch zeigen, dass vermeintlich harte Einheiten immer nach demselben Muster ablaufen: ein zu schneller Beginn, ein deutlicher Einbruch in der Mitte und ein unzufriedenes Ende. Dann liegt die Verbesserung nicht unbedingt in mehr Widerstand oder längeren Workouts. Oft ist es sinnvoller, das Tempo gleichmäßiger zu wählen. Genau für solche kleinen Korrekturen ist ein Tracker hilfreicher als eine reine Motivations-App, die nur zum Starten auffordert.

Wer ein Laufband nutzt, kann den gleichen Gedanken auf das Lauftraining übertragen. Ich würde allerdings nicht erwarten, dass die App automatisch die komplette Trainingsplanung eines spezialisierten Laufprogramms ersetzt. Ihre Stärke liegt eher darin, verschiedene Indoor-Einheiten zusammenzuhalten. Das ist praktisch für Haushalte oder Nutzer, die zwischen Bike, Ergometer und Laufband wechseln, ohne für jede Aktivität ein eigenes System pflegen zu wollen.

Ein sinnvoller Ablauf für gleichmäßigen Fortschritt

Ich würde die Anwendung in einem einfachen Rhythmus einsetzen. Zuerst notiere oder erfasse ich eine Einheit, ohne sie während des Trainings ständig zu bewerten. Danach achte ich auf zwei Dinge: Wie hat sich die Belastung angefühlt, und war die Einheit im Alltag realistisch? Eine Fahrt, die ich regelmäßig durchhalte, ist für mich wertvoller als ein einmaliger Rekord, der mehrere Tage Erholung erzwingt.

Ein nützlicher, nicht sofort offensichtlicher Vorteil dieses Vorgehens ist die bessere Kontrolle über die Trainingsdichte. Wenn mehrere Einheiten hintereinander ähnlich anstrengend wirken, kann ich bewusst eine leichtere Session einplanen. Das verhindert, dass jede Fahrt zu einem Test wird. Bei Indoor-Bikes passiert dieser Fehler schnell, weil das Gerät jederzeit bereitsteht und die Trainingsumgebung keine natürliche Pause vorgibt.

Für Intervalle würde ich die App nicht blind als Trainer betrachten, sondern als Dokumentation eines selbst gewählten Plans. Zum Beispiel kann ich eine intensive Phase, eine Erholung und einen ruhigen Abschluss vorher festlegen und danach beurteilen, ob die Abfolge realistisch war. Diese Trennung zwischen Planung und Aufzeichnung ist wichtig: Der Tracker macht eine schlechte Struktur nicht automatisch zu einer guten. Er hilft mir aber, sie beim nächsten Mal zu erkennen.

Wer häufig spontan trainiert, profitiert von einer anderen Arbeitsweise. Dann reicht es, vor dem Start ein kleines Ziel zu definieren: heute nicht schneller, sondern gleichmäßiger; heute nicht länger, sondern ohne vorzeitigen Abbruch. Solche Ziele sind weniger spektakulär als neue Bestzeiten, lassen sich aber im Alltag besser wiederholen. Gerade dadurch kann die App mehr bewirken als ein überladenes System voller Trainingspläne, die ich nach einer stressigen Woche nicht mehr öffne.

Für wen icTrainer besonders gut passt

Am besten sehe ich die App bei Menschen, die bereits regelmäßig zu Hause trainieren, aber ihre Einheiten bisher nur grob im Kopf behalten. Dazu gehören Einsteiger, die eine Routine aufbauen möchten, ebenso wie erfahrene Hobbyfahrer, die ihre Belastung besser verteilen wollen. Auch wer zwischen Spinning, Ergometer und Laufband wechselt, kann von der gemeinsamen Ausrichtung profitieren.

Ein typischer guter Nutzer ist für mich jemand mit unregelmäßigem Tagesablauf. Morgens reicht die Zeit vielleicht nur für eine kurze Fahrt, am Wochenende ist eine längere Session möglich. Statt beide Einheiten nach demselben Maßstab zu beurteilen, kann ich sie als unterschiedliche Bausteine betrachten. Die App unterstützt damit eine realistische Trainingsplanung, bei der nicht jede Woche perfekt aussehen muss.

Auch für Paare oder Familien mit einem gemeinsam genutzten Trainingsgerät kann der Tracker nützlich sein, sofern jeder seine Einheiten sauber auseinanderhält. Der Vorteil liegt dann weniger in einer ausgefeilten Analyse als in der Übersicht über die eigene Nutzung. Wer dagegen ausschließlich draußen Rad fährt und Indoor-Training nur selten nutzt, wird wahrscheinlich weniger aus der App ziehen. Für diesen Fall sind Anwendungen mit Schwerpunkt auf Straßenkarten, Navigation oder Outdoor-Leistung oft passender.

Die kostenlose Verfügbarkeit senkt die Einstiegshürde. Gleichzeitig gibt es eine In-App-Kaufoption von 29,99 € bei Abrechnung über Google Play. Vor dem Bezahlen würde ich deshalb zuerst prüfen, ob der kostenlose Funktionsumfang meinen Ablauf bereits abdeckt und ob ich die App tatsächlich über mehrere Wochen verwende. Ein Einmalkauf oder eine kostenpflichtige Erweiterung kann sich lohnen, wenn ich den Tracker regelmäßig in mein Training einbaue; für gelegentliche Testfahrten wäre er für mich schwerer zu rechtfertigen.

Wo die App gegenüber üblichen Alternativen gewinnt

Die naheliegendste Alternative ist die Trainings-App, die nur fertige Workouts abspielt. Solche Angebote sind angenehm, wenn ich keine eigene Entscheidung treffen möchte. Ich starte eine Einheit, folge den Vorgaben und bin fertig. icTrainer wirkt für mich dort stärker, wo ich mein Training selbst anpassen und anschließend dokumentieren möchte. Das ist weniger bequem, aber flexibler, wenn meine verfügbare Zeit oder mein Energielevel täglich wechselt.

Eine zweite Alternative ist eine allgemeine Fitness-App. Sie bietet oft Kraftübungen, Ernährung, Kurse und viele weitere Bereiche. Das kann für Nutzer sinnvoll sein, die ein komplettes Fitnessprogramm suchen. Wer jedoch hauptsächlich auf dem Indoor-Bike oder Ergometer trainiert, kann sich in solchen Apps schnell durch Funktionen bewegen, die für die eigene Einheit keine Rolle spielen. Die sportliche Ausrichtung von icTrainer fühlt sich in diesem speziellen Einsatz fokussierter an.

Auch eine einfache Notiz-App kann theoretisch als Trainingsbuch dienen. Ich könnte Datum, Dauer und ein paar Bemerkungen von Hand eintragen. Diese Lösung hat ihren Reiz, weil sie unabhängig von einer bestimmten Fitnessplattform bleibt. Sie verlangt aber Disziplin und liefert weniger Struktur. Der praktische Vorteil von icTrainer entsteht genau an dieser Stelle: Die Aufzeichnung sitzt näher am Training und muss nicht erst aus verstreuten Notizen zusammengesetzt werden.

Für ambitionierte Athleten mit präzisem Leistungsmanagement würde ich trotzdem genauer vergleichen. Wenn ich detaillierte Sensorwerte, ausgefeilte Trainingszonen, umfangreiche Wettkampfplanung oder eine große Community brauche, sollte ich eine darauf spezialisierte Plattform wählen. icTrainer ist für mich eher der pragmatische Begleiter zwischen freiem Training und professioneller Analyse. Diese Einordnung schützt vor falschen Erwartungen.

Die wichtigsten Einschränkungen im täglichen Gebrauch

Die größte mögliche Reibung liegt darin, dass ein Tracker nur so wertvoll ist wie die Konsequenz, mit der ich ihn nutze. Wenn ich Einheiten unregelmäßig erfasse oder jedes Ergebnis ohne Kontext bewerte, entsteht kein verlässliches Bild. Die App nimmt mir also nicht die Verantwortung für eine sinnvolle Trainingsroutine ab. Sie macht die Routine sichtbarer, ersetzt sie aber nicht.

Außerdem kann die Vielzahl der genannten Trainingsarten Erwartungen wecken, die über den eigentlichen Schwerpunkt hinausgehen. Cycling, Spinning, Laufband und HIIT gehören zwar in denselben sportlichen Alltag, verlangen aber unterschiedliche Formen der Planung. Wer einen vollständig angeleiteten HIIT-Coach oder ein tiefgehendes Laufprogramm sucht, sollte die App nicht allein wegen dieser Begriffe auswählen. Für mich bleibt der Tracker rund um Indoor-Ausdauertraining der plausibelste Grund zur Nutzung.

Ein weiterer Trade-off betrifft die Einfachheit. Gerade weil ein schlankes Trainingstagebuch weniger überfordert als eine große Plattform, fehlen möglicherweise Funktionen, die leistungsorientierte Nutzer erwarten. Das ist kein Fehler für sich, sondern eine Frage des Anspruchs. Ich finde die App dann überzeugender, wenn ich Klarheit und Regelmäßigkeit suche, nicht wenn ich jedes Training bis ins kleinste Detail technisch auswerten möchte.

Auch die Bezahlentscheidung sollte ich nicht spontan nach der ersten Nutzung treffen. Der kostenlose Einstieg ist angenehm, doch der Preis der In-App-Kaufoption macht einen kurzen Praxistest sinnvoll. Ich würde zunächst mehrere unterschiedliche Situationen abdecken: eine kurze Feierabendfahrt, eine längere Einheit und ein Training mit höherer Intensität. Erst dann lässt sich beurteilen, ob die App in meinem eigenen Rhythmus wirklich mehr bringt als eine kostenlose Notiz oder eine bereits vorhandene Fitnesslösung.

Ein konkreter Wochenplan ohne Überforderung

Für Einsteiger würde ich mit drei unterschiedlichen Einheiten arbeiten, nicht mit drei möglichst harten Tagen. Eine kurze lockere Fahrt dient dazu, die Nutzung des Trackers kennenzulernen. Eine zweite Einheit darf etwas strukturierter sein, etwa mit wechselnden Belastungsphasen. Die dritte Einheit sollte bewusst nach Tagesform gewählt werden. So erkenne ich, ob die App auch dann hilfreich bleibt, wenn das Training nicht nach einem perfekten Muster abläuft.

Der nicht offensichtliche Vorteil dieser Mischung ist der Vergleich verschiedener Belastungsarten. Eine längere, ruhige Einheit kann sich körperlich leichter anfühlen als eine kurze Intervallfahrt, obwohl beide im Kalender nur als ein Training erscheinen. Wenn ich das nicht berücksichtige, bewerte ich meine Woche falsch. Die App kann mir beim Festhalten helfen, aber die Interpretation muss ich selbst vornehmen.

Für Fortgeschrittene ist ein anderer Ansatz sinnvoll: nicht jede Einheit steigern, sondern gezielt eine Variable verändern. Ich kann beispielsweise die Dauer beibehalten und die Gleichmäßigkeit verbessern oder eine intensive Session kürzer halten, damit die Erholung nicht leidet. Durch die wiederholte Dokumentation wird sichtbar, welche Anpassung im eigenen Alltag funktioniert. Das ist praktischer als ein pauschales „immer mehr“.

Wer nach einer Pause zurückkehrt, sollte besonders vorsichtig sein. Der Tracker kann motivieren, wieder anzufangen, aber alte Trainingswerte sind kein Auftrag, sofort dorthin zurückzukehren. Ich würde die ersten Einheiten nach aktuellem Empfinden gestalten und die Aufzeichnungen als neue Ausgangsbasis betrachten. So verhindert die App, richtig eingesetzt, dass frühere Leistungen zu unnötigem Druck werden.

Bedienung, Plattform und Einstieg

Als Android-App richtet sich icTrainer an Nutzer, deren Gerät mindestens Android 6.0 verwendet. Das deckt viele ältere Geräte ab und macht den Einstieg unkompliziert. Die App ist kostenlos erhältlich, die Altersfreigabe lautet USK ab 0 Jahren. Für mich sind das gute Voraussetzungen, wenn ich ein vorhandenes Smartphone neben dem Trainingsgerät verwenden möchte, ohne zunächst in neue Hardware investieren zu müssen.

Die aktuelle Version 3.0.83 zeigt außerdem, dass die Anwendung weiter gepflegt wird. Ich würde beim ersten Start trotzdem nicht sofort alle Möglichkeiten ausprobieren, sondern zunächst eine einzige Trainingsart sauber einrichten und eine komplette Einheit damit absolvieren. Dieser schrittweise Einstieg macht schneller deutlich, ob die Bedienlogik zum eigenen Training passt.

Die Reichweite von über zehntausend Installationen ist im Vergleich zu sehr großen Fitnessplattformen eher überschaubar. Das muss kein Nachteil sein. Es bedeutet für mich vor allem, dass icTrainer eine spezialisiertere Wahl ist und nicht automatisch dieselbe Breite an Community-, Geräte- oder Analysefunktionen bietet wie bekannte All-in-one-Angebote. Die Bewertung von 4,6 bei etwas mehr als zweihundert Bewertungen ist ein positives Signal, sollte aber nicht die eigene Erprobung ersetzen.

Wer iOS nutzt, sollte vor dem Wechsel von einer anderen Plattform die konkrete Verfügbarkeit im eigenen App-Store prüfen. Für Android-Nutzer ist der technische Einstieg klarer: Das Betriebssystem muss mindestens Android 6.0 unterstützen. Unabhängig vom Gerät bleibt meine Empfehlung gleich: Erst den eigenen Trainingsablauf mit der kostenlosen Version testen, dann über zusätzliche Inhalte oder Funktionen nachdenken.

Mein Urteil für unterschiedliche Trainingsziele

Ich empfehle icTrainer vor allem dann, wenn du dein Indoor-Bike wirklich benutzt, aber deine Einheiten bisher zu zufällig behandelst. Die App hilft dir, aus einzelnen Fahrten eine nachvollziehbare Gewohnheit zu machen. Ihr stärkster Effekt entsteht nicht durch spektakuläre Versprechen, sondern durch kleine Entscheidungen: heute bewusst locker, morgen gezielt intensiver, danach ehrlich auswerten.

Du solltest eher nach einer anderen Lösung suchen, wenn du fertige Video-Kurse, eine große soziale Trainingswelt, detaillierte Profi-Analysen oder einen vollständig automatischen Coach erwartest. Auch reine Outdoor-Radfahrer werden ihre wichtigsten Anforderungen wahrscheinlich besser mit einer spezialisierten Fahrrad-App abdecken. Für diese Nutzer wäre der Indoor-Fokus von icTrainer kein ausreichender Grund zum Wechsel.

Für mich bleibt die App dennoch interessant, weil sie eine konkrete Lücke schließt. Sie ist kostenlos startbar, sportlich klar ausgerichtet und nicht auf ein einziges Gerät beschränkt. Der Entwickler Indoor Training UG verbindet mehrere Indoor-Disziplinen, ohne dass der Tracker dadurch seinen praktischen Kern verlieren muss. Entscheidend ist, dass ich die Anwendung als Trainingsbegleiter nutze und nicht als Ersatz für eigene Planung.

Unterm Strich ist icTrainer Indoor-Bike-Training eine gute Wahl für alle, die beim Indoor-Radfahren mehr Ordnung und Rückblick möchten, ohne gleich eine umfassende Profi-Plattform zu benötigen. Ich würde sie einem Freund empfehlen, der regelmäßig auf dem Ergometer sitzt, aber nie genau weiß, ob er sich verbessert oder nur müde macht. Der beste Einstieg ist eine kostenlose Testphase mit mehreren unterschiedlichen Einheiten. Wenn danach die Aufzeichnungen tatsächlich meine nächsten Entscheidungen beeinflussen, hat die App ihren Zweck erfüllt.

FAQ

Was ist icTrainer Indoor-Bike-Training und für wen eignet sich die App?

icTrainer Indoor-Bike-Training ist eine Trainingsplattform für Indoor-Cycling, mit der sich strukturierte Einheiten auf dem Heimtrainer, Smart Bike oder Rollentrainer absolvieren lassen. Die App richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Radsportler, die unabhängig vom Wetter trainieren möchten. Besonders praktisch ist sie für Nutzer, die Trainingsdaten auswerten und ihre Leistung gezielt verbessern wollen.


Welche Geräte und Sensoren werden von icTrainer unterstützt?

Vor dem Download sollte geprüft werden, ob das eigene Setup kompatibel ist. Je nach Gerät kann icTrainer mit Smart-Trainern, Indoor-Bikes sowie Sensoren für Leistung, Geschwindigkeit, Trittfrequenz oder Herzfrequenz verbunden werden. Die genaue Unterstützung hängt vom verwendeten Modell und Betriebssystem ab. Eine stabile Bluetooth- oder ANT+-Verbindung sowie aktuelle Firmware sorgen in der Regel für eine zuverlässigere Nutzung.


Benötige ich ein kostenpflichtiges Abonnement, um icTrainer vollständig nutzen zu können?

Ob alle Funktionen kostenlos verfügbar sind oder bestimmte Trainingspläne, Auswertungen und Inhalte eine Mitgliedschaft erfordern, hängt vom aktuellen Tarifmodell der App ab. Häufig können grundlegende Funktionen zunächst kostenlos getestet werden, während erweiterte Trainingsprogramme oder detaillierte Analysen kostenpflichtig sind. Vor dem Abschluss sollten Nutzer Preise, Laufzeit, automatische Verlängerung und Kündigungsbedingungen im jeweiligen App Store prüfen.


Kann ich mit icTrainer eigene Trainingsziele und strukturierte Workouts erstellen?

Die App ist vor allem für Nutzer interessant, die ihr Indoor-Training planvoll gestalten möchten. Je nach Funktionsumfang lassen sich Trainings nach Dauer, Intensität, Leistung oder Herzfrequenz durchführen. Auch vorgefertigte Einheiten können den Einstieg erleichtern. Wer gezielt auf einen Wettkampf, eine bestimmte Distanz oder eine Leistungssteigerung hinarbeitet, sollte kontrollieren, welche individuellen Anpassungsmöglichkeiten tatsächlich angeboten werden.


Funktioniert icTrainer auch ohne Internetverbindung und wie werden Trainingsdaten gespeichert?

Für die Anmeldung, Synchronisierung und das Laden neuer Inhalte wird normalerweise eine Internetverbindung benötigt. Ob bereits heruntergeladene Workouts anschließend offline gestartet werden können, hängt von der jeweiligen App-Version und dem Inhalt ab. Nach dem Training werden Messwerte meist synchronisiert, sobald wieder eine Verbindung besteht. Nutzer sollten außerdem die Berechtigungen für Bluetooth, Standort und Gesundheitsdaten sorgfältig konfigurieren.


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