MINIMAA: Minimalist Launcher

Personalisierung

MINIMAA: Minimalist Launcher icon
30.00 Bewertungen
4,5
Downloads
10.00K
1.2.11
Version
Werbung

Screenshots

MINIMAA: Minimalist Launcher screenshot
MINIMAA: Minimalist Launcher screenshot
MINIMAA: Minimalist Launcher screenshot
MINIMAA: Minimalist Launcher screenshot
MINIMAA: Minimalist Launcher screenshot
MINIMAA: Minimalist Launcher screenshot
MINIMAA: Minimalist Launcher screenshot
MINIMAA: Minimalist Launcher screenshot

Herunterladen

Jetzt herunterladen bei Im Play Store herunterladen Herunterladen im Im Apple Store herunterladen APK herunterladen APK-Download

Vorteile

  • Sehr übersichtliche Startseite ohne visuelle Ablenkungen
  • Schneller Zugriff auf häufig genutzte Apps über einfache Gesten
  • Unterstützt einen bewussteren und reduzierten Smartphone-Gebrauch
  • Geringer Ressourcenverbrauch schont Akku und Gerätespeicher
  • Schlichtes Design passt gut zu minimalistischen Android-Setups

Nachteile

  • Wenige Anpassungsmöglichkeiten für Nutzer mit hohem Personalisierungsbedarf
  • Widgets und umfangreiche Startbildschirm-Funktionen können fehlen
  • Die Umgewöhnung an die reduzierte Navigation dauert etwas
  • Nicht jede installierte App ist sofort bequem auffindbar
  • Für iOS vermutlich nicht verfügbar oder nur eingeschränkt nutzbar
Werbung

Bewertung von MINIMAA: Minimalist Launcher Appxis

Beim Öffnen von MINIMAA: Minimalist Launcher fällt mir zuerst auf, wie konsequent die App ihren Zweck verfolgt: Sie möchte mein Smartphone nicht spannender, sondern ruhiger machen. Statt mich mit vielen Symbolen, bunten Widgets und ständig sichtbaren Hinweisen zu beschäftigen, setzt der Launcher auf eine reduzierte Oberfläche. Das klingt zunächst schlicht, ist im Alltag aber eine bewusste Veränderung meiner Gewohnheiten. Ich muss nicht jedes Mal durch ein überladenes Startmenü gehen, wenn ich eigentlich nur eine bestimmte Aufgabe erledigen möchte.

Ich habe den Launcher deshalb weniger als klassische Personalisierungs-App verstanden, sondern eher als Werkzeug für eine bewusstere Nutzung des Smartphones. Die Kategorie passt zwar, weil MINIMAA den Startbildschirm ersetzt und damit das Aussehen und Verhalten des Geräts verändert. Der eigentliche Mehrwert liegt für mich jedoch darin, dass die Oberfläche weniger Gründe liefert, länger auf dem Telefon zu bleiben. Wer eine digitale Auszeit sucht, bekommt hier keinen weiteren visuellen Reiz, sondern eine Art Schranke zwischen Absicht und Ablenkung.

Ein ruhiger Startbildschirm mit klarer Absicht

Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Android-Startbildschirm wirkt MINIMAA zunächst fast ungewohnt leer. Genau diese Leere ist aber nicht zufällig. Ein Standard-Launcher lädt dazu ein, Apps nach Farbe, Position oder Gewohnheit anzutippen. Selbst wenn ich nur kurz die Uhrzeit prüfen oder eine Nachricht beantworten möchte, liegen daneben bereits soziale Netzwerke, Spiele und Shopping-Apps. MINIMAA nimmt dieser Umgebung einen Teil ihrer Verlockung.

Die Bedienidee ist besonders für Menschen interessant, die ihr Smartphone nicht komplett weglegen können oder wollen, aber die beiläufige Nutzung reduzieren möchten. Ich denke dabei an den Morgen: Statt direkt nach dem Aufwachen auf mehrere App-Symbole zu reagieren, sehe ich eine übersichtlichere Umgebung und muss meine nächste Aktion bewusster wählen. Das ist kein Ersatz für Selbstdisziplin, macht impulsives Öffnen aber weniger automatisch.

Der Ansatz unterscheidet sich deutlich von einem gewöhnlichen Wallpaper-Wechsel oder einem Icon-Pack. Solche Personalisierungen verändern vor allem die Optik. MINIMAA verändert dagegen den Zugang zu den Apps selbst. Das ist ein wichtiger Unterschied, wenn ich nicht nur einen minimalistischen Stil suche, sondern meine Bildschirmzeit tatsächlich anders strukturieren möchte. Wer lediglich ein schönes, reduziertes Design erwartet, könnte die funktionale Strenge sogar als zu nüchtern empfinden.

Der Entwickler Bract Studio positioniert die Anwendung mit dem kurzen Namen MINIMAA sehr klar. Die App ist auf Android-Geräten ab Version 7.0 einsetzbar und kostet 0,99 €. Für mich ist dieser Preis überschaubar, sollte aber trotzdem in die Entscheidung einfließen: Ein Launcher ist keine App, die ich nur gelegentlich öffne, sondern eine Schicht, die ich bei jeder Nutzung des Telefons sehe. Wenn mir die reduzierte Arbeitsweise nicht liegt, bringt auch der kleine Kaufpreis wenig.

Für wen die reduzierte Oberfläche besonders sinnvoll ist

Am besten passt MINIMAA zu Personen, die ihr Telefon häufig aus Gewohnheit entsperren. Dazu gehören etwa Menschen, die beim Lernen ständig kurz in andere Apps wechseln, oder Berufstätige, die zwischen konzentrierten Aufgaben und privaten Benachrichtigungen hin- und hergerissen sind. Auch wer sein Gerät an Familienmitglieder weitergibt und dabei eine weniger reizüberflutete Oberfläche bevorzugt, kann von einem klareren Einstieg profitieren.

Ein konkreter Alltagseinsatz sieht für mich so aus: Ich plane am Abend eine halbe Stunde zum Lesen. Auf einem normalen Startbildschirm genügt ein kurzer Blick, und schon öffne ich eine Nachrichten-App oder einen Videodienst. Mit einem minimalistischen Launcher entsteht vor dem Öffnen dieser Anwendung ein kleiner Entscheidungsmoment. Das klingt unspektakulär, ist aber genau die Art von Reibung, die eine automatische Handlung unterbrechen kann.

Für Kinder ist die Altersfreigabe mit USK ab 0 Jahren niedrig angesetzt. Das sagt allerdings nichts darüber aus, ob die App für jedes Kind sinnvoll ist. Eltern sollten weiterhin selbst entscheiden, welche Apps auf dem Gerät erreichbar bleiben und wie der Startbildschirm genutzt werden soll. Ein ruhiges Layout ersetzt keine Gerätebegleitung und keine klare Vereinbarung über Medienzeiten.

Weniger geeignet ist MINIMAA für Menschen, die viele Apps parallel benötigen und sie sofort über feste Positionen erreichen müssen. Wer im Arbeitsalltag ständig zwischen Kalender, Dokumenten, Kommunikation, Kamera und Spezialwerkzeugen wechselt, könnte die bewusste Reduktion als zusätzlichen Schritt erleben. In diesem Fall ist ein klassischer Launcher mit Ordnern, Widgets und frei anpassbaren Verknüpfungen wahrscheinlich praktischer.

Die ersten Einstellungen sollte ich nicht nebenbei vornehmen

Bei einem Launcher entscheidet die Einrichtung stärker über den späteren Nutzen als bei vielen anderen Apps. Ich würde MINIMAA nicht einfach installieren und danach sofort alle gewohnten Symbole wieder auf die erste Fläche legen. Dann bliebe vom Konzept nur eine andere Oberfläche übrig. Sinnvoller ist es, zunächst zu überlegen, welche wenigen Anwendungen ich wirklich ohne Umweg brauche und welche Programme besser nicht ständig in Sichtweite liegen.

Ein hilfreicher Ablauf ist, die wichtigsten Apps nach Situationen zu sortieren statt nach Marken oder Farben. Für den Morgen brauche ich vielleicht Telefon, Kalender und Navigation. Für konzentriertes Arbeiten sind dagegen Notizen, Aufgaben und ein bestimmtes Dokument wichtiger. Diese Auswahl macht sichtbar, welche Apps tatsächlich Werkzeuge sind und welche ich nur aus Reflex öffne. Die entscheidende Veränderung entsteht nicht durch das Weglassen allein, sondern durch die bewusste Auswahl.

Ich würde außerdem nicht versuchen, den gesamten Tagesablauf in einer Sitzung perfekt abzubilden. Ein zu strenges Setup kann schnell frustrieren. Besser ist es, zunächst mit einer kleinen Auswahl zu beginnen und nach einigen Tagen zu prüfen, welche App-Zugänge wirklich fehlen. So bleibt die Umstellung alltagstauglich, statt zu einer weiteren Aufgabe zu werden, die ich nach kurzer Zeit aufgebe.

Kontrolle, Vertrauen und sichtbare Entscheidungen

Bei einer App, die so tief in den täglichen Gerätezugriff eingreift, ist Vertrauen für mich wichtiger als eine hübsche Oberfläche. Ein Launcher begegnet mir bei jedem Entsperren und beeinflusst damit einen sehr persönlichen Teil der Nutzung. Deshalb achte ich nicht nur darauf, ob die Darstellung angenehm ist, sondern auch darauf, welche Entscheidungen mir bei der Einrichtung und Nutzung sichtbar überlassen bleiben.

MINIMAA sollte aus meiner Sicht nicht als automatische Lösung für weniger Bildschirmzeit verstanden werden. Die App kann den Zugang anders gestalten, aber sie nimmt mir nicht die Verantwortung für installierte Anwendungen, Benachrichtigungen oder meine eigenen Gewohnheiten ab. Gerade diese Grenze ist wichtig: Ein minimalistischer Startbildschirm kann Ablenkung reduzieren, aber er kann keine App-Nutzung verhindern, wenn ich sie bewusst aufrufe.

Bei der Installation und beim ersten Einrichten würde ich jede angezeigte Systemabfrage aufmerksam lesen und nur das freigeben, was für die gewünschte Launcher-Funktion nachvollziehbar ist. Ich würde keine Berechtigung pauschal akzeptieren, nur weil die App sonst bequemer wirkt. Ebenso gehört für mich dazu, die Standard-Launcher-Auswahl des Geräts zu verstehen. Wenn ich später wieder zur bisherigen Oberfläche zurückkehren möchte, sollte ich wissen, wo diese Systementscheidung geändert wird.

Diese Vorsicht ist kein Misstrauen gegenüber Bract Studio, sondern eine vernünftige Gewohnheit bei jeder App, die als Startpunkt des Telefons arbeitet. Besonders bei einem Werkzeug für digitale Ruhe passt es nicht, Einrichtung und Datenschutz einfach zu überspringen. Ich möchte selbst erkennen können, welche Optionen aktiv sind und welche Auswirkungen eine Änderung hat.

Datensensible Situationen im täglichen Gebrauch

Ein Launcher sieht naturgemäß, welche Apps auf meinem Gerät vorhanden sind, weil er diese für die Navigation darstellen oder ordnen muss. Daraus folgt für mich ein sensibler Moment: Schon die sichtbare App-Auswahl kann private Lebensbereiche erkennen lassen. Deshalb würde ich den Startbildschirm so gestalten, dass nicht jede Anwendung prominent erscheint, besonders wenn andere Personen mein Telefon gelegentlich sehen.

Das ist ein praktischer Vorteil der reduzierten Gestaltung, aber auch eine Verantwortung. Wenn nur wenige Anwendungen sichtbar sind, kann ich die Oberfläche diskreter halten. Gleichzeitig sollte ich nicht annehmen, dass ein minimalistisches Layout automatisch bedeutet, dass sämtliche Nutzungsdaten geschützt oder unsichtbar sind. Über Datenschutz und Datenverarbeitung entscheide ich nicht anhand der Optik, sondern anhand der konkreten Hinweise und Einstellungen, die mir die App und das Betriebssystem anzeigen.

Auch Benachrichtigungen verdienen Aufmerksamkeit. Ein ruhiger Startbildschirm hilft wenig, wenn jede eingehende Nachricht sofort wieder zum Blickfang wird. Ich würde daher nach der Einrichtung prüfen, welche Mitteilungen wirklich auf dem Sperrbildschirm oder in der Statusleiste erscheinen müssen. MINIMAA kann den Einstieg beruhigen, aber die Benachrichtigungslogik des Telefons bleibt ein eigener Bereich. Wer nur den Launcher ändert und alle Hinweise unverändert lässt, wird wahrscheinlich einen Teil des gewünschten Effekts verschenken.

Für gemeinsam genutzte Geräte ist außerdem wichtig, zwischen Übersichtlichkeit und Vertraulichkeit zu unterscheiden. Eine App aus der ersten Reihe zu entfernen, schützt ihren Inhalt nicht. Es macht lediglich den direkten Zugriff weniger naheliegend. Für sensible Anwendungen brauche ich weiterhin die Sicherheitsfunktionen des Geräts und sollte mich nicht auf die reduzierte Darstellung verlassen.

Wo die Nutzerautonomie überzeugt und wo sie Grenzen hat

Die größte Stärke des Konzepts liegt für mich darin, dass es nicht versucht, mich mit noch mehr Funktionen zu beschäftigen. Viele Launcher werben mit Themen, Animationen, Widgets, Icon-Paketen und unzähligen Layout-Optionen. Das kann unterhaltsam sein, führt aber leicht dazu, dass ich mehr Zeit in die Optimierung des Startbildschirms investiere als in die eigentliche Nutzung. MINIMAA setzt einen anderen Schwerpunkt: weniger Auswahl an der Oberfläche und dadurch weniger Anlass zum Herumprobieren.

Gleichzeitig ist diese Entscheidung nicht für jeden bequem. Ich persönlich möchte an manchen Tagen schnell auf mehrere Werkzeuge zugreifen. Wenn der Launcher mich dabei zu stark ausbremst, kann aus gesunder Reibung unnötige Friktion werden. Der richtige Maßstab ist deshalb nicht, wie leer der Bildschirm aussieht, sondern ob ich meine wichtigen Aufgaben weiterhin ohne Ärger erledigen kann.

Die In-App-Käufe liegen bei Abrechnung über Google Play zwischen 0,49 € und 9,99 €. Für meine Bewertung bedeutet das, dass der einmalige Preis nicht zwingend der einzige Kostenpunkt sein muss. Vor zusätzlichen Käufen würde ich prüfen, welche Funktion ich konkret erhalte und ob sie meinen Alltag wirklich verbessert. Gerade bei einer App, deren Wert aus Einfachheit entsteht, sollte ich nicht automatisch jede Erweiterung aktivieren. Ein kostenpflichtiger Zusatz ist nur dann sinnvoll, wenn er eine echte Hürde beseitigt und nicht bloß weitere Anpassungsoptionen eröffnet.

Die Anwendung hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,5 bei rund 1.100 Bewertungen und kommt auf mehr als 10.000 Installationen. Das vermittelt mir, dass bereits eine erkennbare Gruppe den Ansatz ausprobiert und positiv bewertet. Ich lese solche Zahlen jedoch eher als Orientierung denn als Garantie. Ein Launcher hängt stark davon ab, ob meine eigenen Gewohnheiten zur minimalistischen Bedienung passen.

MINIMAA im Vergleich zu den üblichen Alternativen

Der naheliegendste Vergleich ist der vorinstallierte Launcher des Smartphones. Dieser ist meistens besser, wenn ich Widgets, App-Ordner, mehrere Startseiten oder schnelle Systeminformationen brauche. Er fügt sich oft nahtlos in das Gerät ein und verlangt keine Umgewöhnung. MINIMAA ist dann die bessere Wahl, wenn genau diese Fülle mein Problem ist und ich einen bewussteren Abstand zu den üblichen App-Reizen schaffen möchte.

Eine zweite Alternative sind stark anpassbare Launcher. Sie geben mir mehr Kontrolle über Raster, Gesten, Symbole und visuelle Details. Das ist ideal für Nutzer, die ihr Gerät exakt nach eigenen Abläufen gestalten wollen. Für mein Ziel, weniger am Startbildschirm herumzuspielen, können solche Möglichkeiten aber kontraproduktiv sein. Ich könnte viel Zeit damit verbringen, die perfekte Oberfläche zu bauen, ohne meine Nutzung tatsächlich zu verändern.

Daneben gibt es Lösungen, die vor allem mit Zeitlimits, App-Sperren oder detaillierten Nutzungsberichten arbeiten. Diese Werkzeuge sind besser, wenn ich konkrete Grenzen erzwingen oder mein Verhalten messen möchte. MINIMAA arbeitet für mich eher an der Schwelle vor der Nutzung. Es macht den ersten Schritt weniger automatisch, ersetzt aber keine strikten Sperren. Wer eine bestimmte App zu einer festen Uhrzeit zuverlässig blockieren muss, sollte sich eher nach einer dafür ausgelegten System- oder Kontrollfunktion umsehen.

Auch ein vollständig leerer Startbildschirm mit wenigen manuellen Verknüpfungen kann einen ähnlichen Effekt erzielen. Der Vorteil von MINIMAA liegt dann darin, dass ich nicht selbst aus mehreren Systemelementen eine konsequente Lösung bauen muss. Der Nachteil ist, dass ich mich auf die Bedienlogik der App einlassen muss und nicht jede Einzelheit so frei gestalten kann wie bei einer selbst zusammengestellten Lösung.

Was ich vor der dauerhaften Nutzung prüfen würde

Vor dem endgültigen Wechsel würde ich zunächst sicherstellen, dass ich die wichtigsten täglichen Aufgaben weiterhin problemlos erreiche. Dazu gehören für mich nicht nur Kommunikation und Kalender, sondern auch Navigation, Authentifizierung, Banking oder berufliche Werkzeuge, sofern ich sie unterwegs brauche. Ein minimalistischer Startbildschirm ist nur dann hilfreich, wenn er im entscheidenden Moment nicht zu einer Suchaufgabe wird.

Ich würde außerdem beobachten, ob die App meine Nutzung tatsächlich verändert oder lediglich anders aussehen lässt. Öffne ich weniger Programme aus Gewohnheit? Greife ich bewusster zum Telefon? Oder suche ich nach kurzer Zeit wieder nach Möglichkeiten, alle alten Symbole einzublenden? Diese Selbstprüfung ist aussagekräftiger als die Optik. Wenn der gewünschte Effekt ausbleibt, liegt das nicht zwingend an einem Fehler der App; vielleicht brauche ich eine Lösung mit stärkeren Einschränkungen.

Ein weiterer praktischer Test ist der Wechsel zurück zum bisherigen Launcher. Ich möchte wissen, wie leicht ich diese Entscheidung rückgängig machen kann, bevor ich MINIMAA zum dauerhaften Standard mache. Das ist besonders wichtig für Personen, die ihr Smartphone beruflich nutzen oder häufig zwischen unterschiedlichen Bedienweisen wechseln. Eine gute Nutzerkontrolle bedeutet für mich nicht nur, etwas aktivieren zu können, sondern auch ohne unnötige Hürden wieder aussteigen zu können.

Die aktuelle Version 1.2.11 zeigt, dass Bract Studio die App weiterentwickelt. Bei einem Launcher würde ich nach Aktualisierungen trotzdem kurz prüfen, ob sich die Bedienung, die sichtbaren Optionen oder die Systemintegration verändert haben. Das ist keine aufwendige Kontrolle, verhindert aber Überraschungen bei einer Anwendung, die direkt nach dem Entsperren startet.

Mein Urteil für eine bewusste digitale Auszeit

MINIMAA ist für mich eine interessante Empfehlung, wenn ich nicht noch mehr Personalisierung, sondern weniger Ablenkung am Eingang meines Smartphones brauche. Die App macht aus dem Startbildschirm keinen Unterhaltungsschauplatz und zwingt mich dadurch, meine nächsten Schritte etwas bewusster zu wählen. Besonders überzeugend ist der Ansatz für Lernphasen, ruhige Morgenroutinen und alle Situationen, in denen ich mein Telefon zwar brauche, aber nicht ständig darin verschwinden möchte.

Ich würde sie allerdings nicht als vollständige Lösung für Bildschirmzeitprobleme verkaufen. Wer harte Zeitlimits, App-Sperren, umfangreiche Statistiken oder maximale Anpassbarkeit erwartet, ist mit einer anderen Kategorie besser bedient. Auch Nutzer, die viele Anwendungen in einem festen, komplexen Arbeitsablauf benötigen, könnten die reduzierte Bedienung als hinderlich erleben.

Mein persönlicher Rat lautet deshalb: Ich würde MINIMAA mit einer kleinen, sorgfältig ausgewählten App-Gruppe einrichten, Benachrichtigungen separat überprüfen und danach einige Tage ehrlich beobachten, ob sich mein Verhalten verändert. Zusätzliche Käufe würde ich erst dann erwägen, wenn eine konkrete Funktion im Alltag fehlt. Der Preis von 0,99 € ist niedrig genug für einen vorsichtigen Versuch, aber die eigentliche Entscheidung betrifft nicht das Geld, sondern die Bereitschaft, auf gewohnte Bequemlichkeit zu verzichten.

Unterm Strich ist MINIMAA eine ungewöhnlich fokussierte Minimalismus-App für Android. Ihre Stärke liegt nicht in spektakulären Extras, sondern in der Entscheidung, den ersten Kontakt mit dem Smartphone ruhiger und weniger reizvoll zu gestalten. Wenn ich genau das suche und meine wichtigsten Zugänge trotzdem klar organisieren kann, halte ich sie für eine sinnvolle kleine Veränderung. Wenn ich dagegen vollständige Kontrolle, viele Widgets oder strenge Nutzungsverbote brauche, würde ich bei einem klassischen Launcher oder einer spezialisierten Zeitmanagement-Lösung bleiben.

FAQ

Was ist MINIMAA: Minimalist Launcher und für wen eignet sich die App?

MINIMAA: Minimalist Launcher ersetzt den klassischen Startbildschirm von Android durch eine besonders reduzierte Oberfläche. Statt vieler Symbole, Widgets und visueller Ablenkungen stehen ein übersichtliches Design und der schnelle Zugriff auf wichtige Apps im Mittelpunkt. Die Anwendung eignet sich vor allem für Nutzer, die ihr Smartphone bewusster verwenden, Unordnung vermeiden oder die tägliche Bildschirmzeit durch eine ruhigere Bedienoberfläche reduzieren möchten.


Welche Funktionen bietet MINIMAA im täglichen Gebrauch?

Im Alltag konzentriert sich MINIMAA auf die wesentlichen Aufgaben eines Launchers: Apps finden, öffnen und den Startbildschirm übersichtlich halten. Je nach Gerätekonfiguration können Nutzer häufig verwendete Anwendungen schneller erreichen und die Darstellung auf ein minimalistisches Layout beschränken. Der Vorteil liegt weniger in einer großen Zahl zusätzlicher Funktionen, sondern in der klaren Struktur, dem reduzierten Erscheinungsbild und der geringeren visuellen Ablenkung beim Entsperren des Smartphones.


Ist MINIMAA: Minimalist Launcher kostenlos und gibt es In-App-Käufe?

Ob MINIMAA vollständig kostenlos genutzt werden kann oder bestimmte Zusatzfunktionen kostenpflichtig sind, hängt von der aktuellen Version und dem jeweiligen Angebot im Google Play Store ab. Vor dem Download sollten Nutzer deshalb die Preisangaben, Hinweise zu Werbung und mögliche In-App-Käufe direkt auf der Store-Seite prüfen. Auch wenn die Grundfunktionen kostenlos verfügbar sind, können optionale Anpassungen oder Premium-Elemente separat angeboten werden.


Funktioniert MINIMAA auf jedem Android-Smartphone?

MINIMAA ist als Launcher für Android-Geräte entwickelt, die tatsächliche Kompatibilität kann jedoch von der Android-Version, dem Hersteller und der verwendeten Benutzeroberfläche abhängen. Auf manchen Smartphones können Systemfunktionen wie Gestensteuerung, Benachrichtigungen, Standard-Apps oder Energiesparregeln unterschiedlich reagieren. Nach der Installation muss MINIMAA außerdem als Standard-Launcher festgelegt werden, damit die minimalistische Startseite dauerhaft beim Drücken der Home-Taste erscheint.


Kann ich nach der Installation problemlos zum ursprünglichen Launcher zurückkehren?

Ja, normalerweise können Nutzer jederzeit wieder zum zuvor verwendeten Launcher wechseln. Dazu öffnet man in den Android-Einstellungen den Bereich für Standard-Apps oder die Standard-Start-App und wählt dort den ursprünglichen Launcher aus. Die Deinstallation von MINIMAA ist in der Regel ebenfalls möglich. Vor dem Wechsel empfiehlt es sich, wichtige Einstellungen zu notieren, da individuelle Layout- oder Anzeigeoptionen beim Entfernen der App verloren gehen können.


Werbung

Herunterladen

Jetzt herunterladen bei Im Play Store herunterladen Herunterladen im Im Apple Store herunterladen

Ähnliche Apps

Diese Website stellt unabhängige Informationen über Apps von Drittanbietern bereit. Wir besitzen, entwickeln oder vertreiben diese nicht. Namen, Logos und Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Angaben zum Entwickler dienen ausschließlich als Referenz. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte den Entwickler unter [email protected], besuchen Sie http://apps.pickerry.com oder lesen Sie die https://apps.pickerry.com/apps/com.minimaa.minimal.detox.launcher/privacy-policy.