Ninja VPN - Fast & Secure VPN

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Vorteile

  • Einfache Bedienung ohne technische Vorkenntnisse
  • Schnelle Verbindung für Streaming
  • Surfen und Downloads
  • Öffentliche WLANs lassen sich sicherer nutzen
  • Mehrere Serverstandorte ermöglichen flexible Standortwahl
  • Praktischer Schutz der IP-Adresse unterwegs

Nachteile

  • Kostenlose Nutzung kann durch Werbung eingeschränkt sein
  • Verbindungsgeschwindigkeit hängt stark vom Server ab
  • Nicht jeder Streamingdienst wird zuverlässig unterstützt
  • Datenschutzrichtlinien sollten vor der Nutzung geprüft werden
  • Zusätzliche Funktionen können ein kostenpflichtiges Abo erfordern
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Bewertung von Ninja VPN - Fast & Secure VPN Appxis

Ein VPN wirkt am ersten Tag oft beeindruckender als nach mehreren Wochen. Man aktiviert den Schutz, sieht eine neue Verbindung und hat sofort das Gefühl, beim Surfen besser abgeschirmt zu sein. Bei Ninja VPN gefällt mir zunächst vor allem der unkomplizierte Ansatz: Die App gehört in die Kategorie Tools, ist kostenlos erhältlich und richtet sich an Menschen, die ihr Android-Gerät beim privaten Surfen, Streamen oder Spielen nicht erst mit komplizierten Netzwerkeinstellungen beschäftigen möchten.

Ich habe die Anwendung deshalb nicht nur nach dem ersten Eindruck beurteilt, sondern danach, ob sie im Alltag dauerhaft einen Platz verdient. Genau dort trennt sich ein angenehmes VPN von einer App, die nach kurzer Zeit wieder vergessen wird. Ninja VPN wird von Ninja VPN Ltd. entwickelt und ist für Geräte ab Android 8.0 gedacht. Die hohe durchschnittliche Bewertung von 4,7 bei über hunderttausend abgegebenen Bewertungen zeigt, dass der einfache Zugang viele Nutzer anspricht. Für mich ist aber wichtiger, wie gut sich die App in wiederkehrende Situationen einfügt und wie viel Aufmerksamkeit sie später verlangt.

Der erste Eindruck: schnell eingerichtet, aber nicht automatisch für jeden passend

In der ersten Woche liegt die Stärke klar in der niedrigen Einstiegshürde. Wer noch nie ein VPN verwendet hat, möchte normalerweise keine lange Erklärung zu Protokollen, Serverrouten oder Netzwerktechnik lesen. Man will eine Verbindung herstellen und anschließend wie gewohnt weitermachen. Genau für diesen Nutzerkreis ist die reduzierte Ausrichtung sinnvoll. Die App positioniert sich als Werkzeug für Gaming, Streaming und privates Surfen, also für drei Situationen, in denen ein VPN häufig spontan aktiviert wird.

Ein realistisches Beispiel ist ein Nachmittag unterwegs: Ich sitze in einem Café, möchte kurz meine Nachrichten lesen und danach ein Spiel starten. Statt mich auf ein offenes WLAN zu verlassen, öffne ich die VPN-App, stelle die Verbindung her und nutze anschließend die anderen Anwendungen. Dieser Ablauf ist nicht spektakulär, aber gerade deshalb wichtig. Ein VPN muss nicht ständig im Mittelpunkt stehen. Es sollte sich in wenigen Handgriffen einschalten lassen und danach möglichst wenig stören.

Für Einsteiger ist auch der kostenlose Zugang ein guter Grund, Ninja VPN auszuprobieren. Man muss nicht sofort ein Abonnement abschließen, nur um herauszufinden, ob die Bedienung zum eigenen Alltag passt. Gleichzeitig sollte man den Begriff kostenlos nicht mit grenzenlos gleichsetzen. Für zusätzliche Funktionen oder eine intensivere Nutzung können In-App-Käufe anfallen, die über Google Play zwischen 2,89 Euro und 11,99 Euro liegen. Diese mögliche Kostenstufe sollte man im Hinterkopf behalten, bevor aus einem kurzen Test eine dauerhafte Nutzung wird.

Mein erster praktischer Tipp lautet deshalb: Ich würde die App nicht nur zu Hause im stabilen WLAN testen. Aussagekräftiger ist eine kleine Probe unter verschiedenen Bedingungen, etwa beim Wechsel zwischen WLAN und mobilen Daten oder vor einer längeren Streaming-Sitzung. So merkt man schneller, ob die Verbindung im eigenen Tagesablauf angenehm bleibt. Ein VPN, das nur im Idealfall gut funktioniert, ist langfristig weniger hilfreich als eines, das sich in den eigenen typischen Situationen zuverlässig anfühlt.

Beim Spielen ist die Erwartung besonders wichtig. Ein VPN kann die Privatsphäre der Verbindung verbessern, aber es ist kein automatischer Beschleuniger. Je nach gewählter Route kann die zusätzliche Strecke sogar spürbar werden. Ich würde Ninja VPN daher nicht einschalten, weil ich pauschal niedrigere Latenzen erwarte, sondern weil ich eine bestimmte Verbindungssituation anders behandeln möchte. Wer bei Online-Spielen jede Millisekunde zählt, sollte die Wirkung im eigenen Spiel prüfen und nicht allein auf die allgemeine Ausrichtung der App vertrauen.

Was im Alltag tatsächlich nützlich wird

Die nützlichste Rolle sehe ich beim Wechsel zwischen vertrauten und weniger vertrauten Netzwerken. Zu Hause kann das VPN eine zusätzliche Gewohnheit für privates Surfen sein; unterwegs dient es als bewusster Schutzschritt, bevor ich Konten öffne oder persönliche Inhalte abrufe. Das ist kein Ersatz für sichere Passwörter, aktuelle Software oder vorsichtigen Umgang mit Links. Es ergänzt diese Maßnahmen lediglich. Wer von einer VPN-App erwartet, sämtliche Risiken des Internets zu lösen, wird zwangsläufig enttäuscht.

Für Streaming ist die Lage ebenfalls differenziert. Ein VPN kann interessant sein, wenn ich meine Verbindung nicht direkt über ein fremdes Netzwerk laufen lassen möchte. Es garantiert aber nicht, dass jeder Dienst jede Verbindung akzeptiert oder dass die Wiedergabe immer ohne Verzögerung bleibt. Gerade bei längeren Videos würde ich zunächst prüfen, ob die Bildqualität stabil bleibt. Ein kurzer Funktionstest vor einer wichtigen Sendung ist sinnvoller, als erst mitten in einem Film nach der Ursache für Unterbrechungen zu suchen.

Ein weniger offensichtlicher Vorteil der einfachen Ausrichtung ist die geringere mentale Belastung. Viele Sicherheitswerkzeuge scheitern nicht an fehlenden Funktionen, sondern daran, dass Nutzer sie zu selten öffnen. Wenn Ninja VPN den Schritt zum Schutz kurz genug macht, kann daraus eine feste Gewohnheit entstehen. Der eigentliche Wert liegt für mich nicht im einmaligen Einschalten, sondern darin, ob ich es auch nach dem ersten Interesse noch regelmäßig verwende.

Nach dem ersten Monat: wiederkehrender Nutzen statt Neuheit

Nach mehreren Wochen verändert sich die Bewertung. Die anfängliche Neugier ist verschwunden, und übrig bleibt die Frage, ob die App einen festen Platz im täglichen Ablauf rechtfertigt. Bei Ninja VPN hängt die Antwort stark davon ab, wie oft ich unterwegs bin, fremde Netzwerke nutze oder bewusst eine zusätzliche Schutzschicht für meine Verbindung möchte. Wer fast ausschließlich im heimischen Netzwerk surft und selten öffentliche Zugänge verwendet, wird den Nutzen möglicherweise nur gelegentlich spüren.

Für Menschen mit wechselnden Alltagssituationen ist die App interessanter. Ich denke an Pendler, Studierende, Reisende oder Nutzer, die zwischen Wohnung, Arbeitsplatz und öffentlichen Orten wechseln. In diesem Fall kann ein VPN zu einem kleinen Ritual werden: Verbindung prüfen, VPN aktivieren, dann erst sensible Webseiten oder Apps öffnen. Das ist keine aufregende Funktion, aber eine praktische Routine, die sich leichter beibehalten lässt, wenn die Bedienung nicht ständig Erklärungen verlangt.

Der langfristige Wert hängt außerdem davon ab, ob die Verbindung die eigenen wichtigsten Anwendungen nicht unnötig behindert. Beim normalen Surfen fällt eine kleine Veränderung oft weniger auf als bei Videoanrufen, großen Downloads oder Online-Spielen. Deshalb würde ich die App nicht nach einer einzigen erfolgreichen Sitzung beurteilen. Ich würde sie über mehrere typische Wochenmomente hinweg beobachten: kurze Webseitenbesuche, Medienwiedergabe, Spiele und die Rückkehr in das normale Netzwerk.

Ein konkreter Arbeitsablauf kann so aussehen: Vor dem Start im öffentlichen WLAN aktiviere ich Ninja VPN, erledige meine privaten Aufgaben und schalte die Verbindung danach wieder aus, wenn ich sie nicht mehr brauche. Das bewusste Ausschalten ist ein nützlicher Test. Wenn ich ständig vergesse, dass das VPN aktiv ist, können manche Dienste anders reagieren als gewohnt. Manche Webseiten zeigen zusätzliche Prüfungen, und bei Spielen oder Streaming kann sich die Verbindung anders verhalten. Die App ist dann nicht unbedingt schlecht; sie passt nur nicht zu jeder Aufgabe mit derselben Leichtigkeit.

Auch die mögliche Bezahlstufe sollte man nach dem ersten Monat nüchtern betrachten. Ein kostenloser Einstieg ist praktisch, aber sobald ich regelmäßig auf zusätzliche Optionen angewiesen bin, muss der wiederkehrende Nutzen den Preis rechtfertigen. Die verfügbaren Käufe über Google Play bewegen sich von 2,89 Euro bis 11,99 Euro. Ich würde nicht nach dem günstigsten Betrag entscheiden, sondern danach, ob die App ein echtes Problem löst, das bei mir häufig genug auftritt. Für gelegentliches Surfen reicht der kostenlose Einstieg möglicherweise; für intensive Nutzung muss man genauer auf den eigenen Bedarf schauen.

Die App als Gewohnheit: kleine Abläufe machen den Unterschied

Mein wichtigster Tipp für die dauerhafte Nutzung ist, Ninja VPN an konkrete Situationen zu binden und nicht an ein vages Gefühl von Sicherheit. Beispielsweise aktiviere ich es immer dann, wenn ich ein unbekanntes WLAN nutze, und nicht automatisch bei jeder einzelnen Verbindung. Dadurch bleibt die Entscheidung nachvollziehbar. Wer das VPN pauschal rund um die Uhr laufen lässt, sollte beobachten, ob dadurch andere Anwendungen langsamer reagieren oder zusätzliche Bestätigungen verlangen.

Ein zweiter sinnvoller Ablauf ist die Trennung zwischen Schutzbedarf und Leistungsbedarf. Für vertrauliches Surfen ist eine aktive VPN-Verbindung möglicherweise wichtiger als maximale Geschwindigkeit. Bei einem schnellen Online-Spiel kann dagegen eine direkte Verbindung angenehmer sein, sofern die jeweilige Netzwerksituation vertrauenswürdig ist. Diese Abwägung ist weniger bequem als ein einziger Schalter für alles, führt aber zu einer realistischeren Nutzung. Ninja VPN sollte als Werkzeug verstanden werden, nicht als Pflicht, die jede Verbindung identisch behandelt.

Ein dritter Punkt betrifft die Erwartung an Privatsphäre. Ein VPN verändert, wie der eigene Datenverkehr über das Netzwerk läuft, aber es macht mich nicht unsichtbar. Webseiten können weiterhin eigene Erkennungsmethoden einsetzen, und ein VPN ersetzt weder einen vorsichtigen Umgang mit persönlichen Daten noch gute Kontosicherheit. Wer diese Grenzen kennt, kann die App sinnvoll einsetzen. Wer vollständige Anonymität erwartet, sollte sich nach einer umfassenderen Sicherheitsstrategie umsehen.

Wartung und Reibung: wie viel Aufmerksamkeit bleibt übrig?

Eine App für den täglichen Schutz muss nicht nur funktionieren, sondern auch pflegeleicht bleiben. Ninja VPN ist mit der aktuellen Version 1.4.7 vergleichsweise klar einzuordnen, und die Unterstützung ab Android 8.0 macht sie für viele noch genutzte Geräte zugänglich. Trotzdem gehört zu einer dauerhaften VPN-Gewohnheit mehr als die Installation. Ich muss gelegentlich prüfen, ob die App aktuell ist, ob sie nach einem Netzwerkwechsel noch aktiv ist und ob meine wichtigsten Anwendungen weiterhin wie erwartet funktionieren.

Gerade Netzwerkwechsel sind ein Punkt, den ich nicht einfach ignorieren würde. Wenn ich das WLAN verlasse und auf mobile Daten umsteige, sollte ich nicht automatisch annehmen, dass der Schutz exakt gleich weiterläuft. Ein kurzer Blick in die App kann sinnvoll sein, bevor ich sensible Aufgaben fortsetze. Das klingt banal, ist aber einer der Unterschiede zwischen einer installierten VPN-App und einer tatsächlich genutzten VPN-Routine.

Auch die Verbindung selbst kann zur Wartungsfrage werden. Falls eine Webseite plötzlich eine zusätzliche Prüfung verlangt oder ein Spiel keine stabile Sitzung aufbaut, ist der erste sinnvolle Schritt nicht immer eine Neuinstallation. Ich würde zunächst die VPN-Verbindung testweise trennen und vergleichen, ob das Verhalten damit zusammenhängt. So lässt sich schneller erkennen, ob Ninja VPN gerade hilft oder für diese konkrete Anwendung eher zusätzliche Reibung erzeugt.

Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ macht die App grundsätzlich für ein sehr breites Publikum zugänglich. Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes Kind die Bedeutung eines VPNs automatisch versteht. Auf gemeinsam genutzten Geräten würde ich erklären, wann die Verbindung aktiviert wird und warum manche Dienste danach anders reagieren können. Der technische Zugang ist einfach, die richtige Einordnung bleibt trotzdem eine Aufgabe des Nutzers.

Bei einem kostenlosen Tool ist außerdem die Bereitschaft zur Selbstkontrolle wichtig. Ich würde vor einem kostenpflichtigen Schritt genau prüfen, welche Erweiterung ich tatsächlich brauche und ob sie zu meiner Nutzung passt. Die Preisstufen von 2,89 Euro bis 11,99 Euro sind überschaubar, aber kleine regelmäßige Ausgaben summieren sich. Wer nur gelegentlich ein öffentliches Netzwerk nutzt, braucht möglicherweise keine dauerhafte Erweiterung. Wer das VPN beinahe täglich einsetzt, kann den Kauf anders bewerten.

Wo Ermüdung entsteht

Die größte Ermüdung entsteht bei einem VPN meist nicht durch die Installation, sondern durch wiederholte kleine Unterbrechungen. Wenn ich vor jeder Sitzung überlegen muss, welcher Modus geeignet ist, wenn eine Anwendung eine Verbindung ablehnt oder wenn ich regelmäßig zwischen VPN und direktem Netzwerk wechseln muss, verliert die Gewohnheit an Reiz. Ninja VPN ist deshalb besonders dann passend, wenn ich einen einfachen Schutzablauf suche und nicht jede Netzwerkverbindung detailliert steuern möchte.

Für sehr anspruchsvolle Nutzer kann genau diese Einfachheit zur Grenze werden. Wer eine große Auswahl an technischen Einstellungen, fein abgestimmte Regeln für einzelne Apps oder eine besonders detaillierte Kontrolle erwartet, sollte sich eher bei stärker konfigurierbaren VPN-Angeboten umsehen. Ninja VPN wirkt auf mich nicht wie ein Werkzeug für Netzwerkprofis, die jede Route analysieren möchten, sondern wie eine zugängliche Lösung für den normalen mobilen Alltag.

Auch beim Streaming kann Ermüdung auftreten, wenn ich ständig testen muss, ob ein Dienst die Verbindung akzeptiert. Die App sollte nicht als Garantie für bestimmte Inhalte oder Regionen betrachtet werden. Wenn mein Hauptziel darin besteht, möglichst zuverlässig auf einen bestimmten Streamingdienst zuzugreifen, ist die Unterstützung dieses Dienstes wichtiger als die allgemeine Werbung mit Streaming-Tauglichkeit. In diesem Fall würde ich vor einer langfristigen Entscheidung mehrere reale Sitzungen ausprobieren.

Beim Gaming gilt dasselbe. Ein VPN kann für Privatsphäre oder bestimmte Netzwerkbedingungen sinnvoll sein, aber die zusätzliche Verbindungsebene ist nicht automatisch ein Vorteil. Für ein ruhiges Einzelspieler-Erlebnis dürfte die Frage weniger entscheidend sein. Bei kompetitiven Mehrspielerpartien würde ich dagegen nur dann dauerhaft damit spielen, wenn die Verbindung im eigenen Setup stabil bleibt. Wer ausschließlich maximale Reaktionsgeschwindigkeit sucht, fährt mit einer direkten, gut abgesicherten Verbindung möglicherweise besser.

Die hohe Zahl von über fünf Millionen Installationen und die große Menge an Bewertungen sprechen dafür, dass Ninja VPN nicht nur ein Nischenwerkzeug ist. Trotzdem sagt Popularität allein nichts darüber aus, ob die App zu meinem Nutzungsprofil passt. Ein Pendler mit häufigen WLAN-Wechseln hat andere Prioritäten als jemand, der fast immer im eigenen Heimnetz bleibt. Ich würde die Reichweite daher als Anlass zum Ausprobieren sehen, nicht als Ersatz für einen persönlichen Test.

Mein langfristiges Urteil

Nach dem Abklingen der ersten Neuheit bleibt bei Ninja VPN ein klarer, aber nicht universeller Nutzen. Die App ist für mich dann überzeugend, wenn ich einen leicht zugänglichen VPN-Schalter für unterwegs suche, ohne mich in technische Einzelheiten einarbeiten zu wollen. Der kostenlose Einstieg senkt das Risiko des Ausprobierens, die breite Android-Unterstützung erleichtert den Zugang, und die Ausrichtung auf privates Surfen, Streaming und Gaming deckt typische mobile Situationen ab.

Ich würde sie besonders Freunden empfehlen, die bisher noch kein VPN verwendet haben und eine unkomplizierte Möglichkeit suchen, ihre Verbindung bewusster zu nutzen. Ebenso passt sie zu Menschen, die regelmäßig zwischen verschiedenen Netzwerken wechseln und eine feste Routine aufbauen können. Der entscheidende Vorteil ist nicht, dass jede Verbindung plötzlich schneller oder vollkommen anonym wird. Der Vorteil ist, dass ein zusätzlicher Schutzschritt leicht erreichbar ist und dadurch eher Teil des Alltags werden kann.

Weniger passend ist Ninja VPN für Nutzer, die maximale technische Kontrolle brauchen, jede Verbindung bis ins Detail konfigurieren möchten oder beim Spielen kompromisslos die niedrigste mögliche Verzögerung verlangen. Auch wer kaum öffentliche Netzwerke nutzt und selten einen besonderen Schutzbedarf empfindet, wird die App vielleicht nur sporadisch öffnen. In diesen Fällen kann eine andere Lösung aus der VPN-Kategorie besser passen, entweder mit mehr Kontrolle oder mit einem Funktionsumfang, der stärker auf den jeweiligen Spezialfall zugeschnitten ist.

Mein persönlicher Schluss fällt deshalb ausgewogen aus: Ninja VPN verdient einen festen Platz, wenn ich es an konkrete Gewohnheiten knüpfe und seine Grenzen akzeptiere. Ich würde die Verbindung vor sensiblen Aufgaben in fremden Netzwerken bewusst aktivieren, bei Spielen und Streaming die tatsächliche Stabilität prüfen und kostenpflichtige Optionen erst nach einer längeren Alltagserfahrung erwägen. Wer diesen pragmatischen Umgang akzeptiert, bekommt ein leicht zugängliches Werkzeug statt eines überladenen Sicherheitsprojekts.

Der langfristige Test ist am Ende sehr einfach: Öffne ich die App auch dann noch, wenn die erste Neugier verschwunden ist? Wenn die Antwort wegen regelmäßiger Reisen, wechselnder WLANs oder privater Nutzung unterwegs „ja“ lautet, kann Ninja VPN seinen Platz behalten. Wenn ich sie dagegen nur installiere, weil ein VPN grundsätzlich sinnvoll klingt, aber keinen konkreten Ablauf dafür habe, wird sie wahrscheinlich zur selten genutzten App. Für mich ist sie daher keine Pflicht für jedes Android-Gerät, aber eine nachvollziehbare, kostenlose Option für alle, die einen einfachen und wiederholbaren VPN-Alltag suchen.

FAQ

Was ist Ninja VPN – Fast & Secure VPN und wie funktioniert die App?

Ninja VPN – Fast & Secure VPN ist eine mobile VPN-Anwendung für Android und iOS, die den Datenverkehr Ihres Geräts über einen verschlüsselten VPN-Server leitet. Dadurch wird Ihre tatsächliche IP-Adresse verborgen und die Verbindung in öffentlichen WLAN-Netzen besser geschützt. Nach dem Öffnen wählen Sie in der Regel einen verfügbaren Standort aus und aktivieren die Verbindung mit einem Fingertipp.


Ist Ninja VPN kostenlos nutzbar oder entstehen Kosten?

Ob Ninja VPN vollständig kostenlos verwendet werden kann, hängt von der jeweiligen Version und den angebotenen Tarifen ab. Kostenlose Zugänge können durch Werbung, begrenzte Serverauswahl oder Einschränkungen bei Geschwindigkeit und Datenvolumen finanziert werden. Vor dem Start einer Testphase oder eines Abonnements sollten Sie die Preise, Laufzeit, automatische Verlängerung und Kündigungsbedingungen im App Store oder Google Play prüfen.


Schützt Ninja VPN meine Daten wirklich bei öffentlichen WLAN-Verbindungen?

Eine VPN-Verbindung kann das Risiko verringern, dass andere Teilnehmer in einem unsicheren WLAN Ihren Datenverkehr leicht mitlesen. Ninja VPN verschlüsselt den Datenweg zwischen Ihrem Gerät und dem VPN-Server, ersetzt jedoch keinen vollständigen Geräteschutz. Verwenden Sie weiterhin starke Passwörter, aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und öffnen Sie keine verdächtigen Links. Sensible Dienste sollten zusätzlich eine eigene Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nutzen.


Kann ich mit Ninja VPN gesperrte Inhalte oder Streaming-Dienste aufrufen?

Durch die Verbindung mit einem VPN-Server kann sich die angezeigte IP-Adresse und damit auch der virtuelle Standort ändern. Das kann den Zugriff auf bestimmte regionale Angebote ermöglichen, garantiert aber nicht, dass jede Website oder jeder Streaming-Dienst funktioniert. Viele Plattformen erkennen und blockieren VPN-Server. Außerdem sollten Sie die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Dienste sowie lokale gesetzliche Vorgaben beachten.


Beeinflusst Ninja VPN die Geschwindigkeit, den Akkuverbrauch oder die Nutzung anderer Apps?

Wie bei fast jedem VPN kann Ninja VPN die Internetgeschwindigkeit etwas reduzieren, weil der Datenverkehr verschlüsselt und über einen zusätzlichen Server geleitet wird. Die tatsächliche Leistung hängt vom Serverstandort, der Entfernung und der Netzqualität ab. Eine dauerhaft aktive VPN-Verbindung kann außerdem den Akkuverbrauch erhöhen. Bei Verbindungsproblemen hilft oft die Auswahl eines näher gelegenen Servers oder ein Neustart der Verbindung.


In anderen Sprachen verfügbar

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