Schiffsradar - Marine Radar

Karten & Navigation

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Schiffsradar - Marine Radar screenshot
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Vorteile

  • Live-Positionen vieler Schiffe auf übersichtlicher Karte
  • Routen und voraussichtliche Ankunftszeiten schnell abrufbar
  • Nützliche Schiffsdaten wie Name
  • Typ und Flagge verfügbar
  • Wetter- und Windinformationen unterstützen die Törnplanung
  • Favoriten erleichtern das Beobachten bestimmter Schiffe

Nachteile

  • Vollständige Schiffsdaten sind teilweise nur im Abo verfügbar
  • Positionsdaten können je nach Region zeitverzögert sein
  • Hoher Akku- und Datenverbrauch bei längerer Kartennutzung
  • Werbung kann die Bedienung in der kostenlosen Version stören
  • Für Einsteiger wirken Kartenfilter zunächst etwas unübersichtlich
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Bewertung von Schiffsradar - Marine Radar Appxis

Wer Schiffe nicht nur am Horizont sehen, sondern ihre Bewegungen live nachvollziehen möchte, findet in Ships25 eine interessante Ergänzung für das Smartphone. Ich habe die App als mobiles Schiffsradar ausprobiert und dabei besonders darauf geachtet, wie schnell man von der Installation zur brauchbaren Kartenansicht kommt, wo typische Missverständnisse entstehen und wann die Anwendung im Alltag wirklich hilft. Mein Eindruck: Sie ist vor allem dann nützlich, wenn du maritime Aktivität beobachten, eine Fährverbindung besser einschätzen oder einfach verstehen möchtest, welche Schiffe gerade in einem Hafen- oder Küstenbereich unterwegs sind.

Die App gehört zur Kategorie Karten und Navigation und stammt von Rocketech sp. z o.o. Sie ist kostenlos erhältlich, wobei einzelne In-App-Käufe über Google Play zwischen 6,99 € und 39,99 € liegen. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,3 bei rund 33.000 Bewertungen und mehr als 500.000 Installationen hat sie bereits eine beachtliche Nutzerbasis. Das klingt zunächst nach einem unkomplizierten Werkzeug, doch bei einem Live-Schiffsradar hängt die Zufriedenheit stark davon ab, was man genau erwartet: Eine Karte mit Schiffspositionen ist nicht automatisch ein vollständiges Navigationssystem, eine exakte Ankunftsprognose oder ein Ersatz für professionelle nautische Ausrüstung.

Wo der Einstieg und die Nutzung ins Stocken geraten können

Der erste Stolperstein liegt oft nicht in der Bedienung, sondern in der Erwartungshaltung. Wer die App öffnet, möchte verständlicherweise sofort jedes Schiff in der Nähe sehen. In der Praxis muss eine Kartenansicht aber erst sinnvoll interpretiert werden. Je nach Gegend können viele Symbole dicht beieinanderliegen, während in weniger stark befahrenen Bereichen nur wenige Ziele sichtbar sind. Das bedeutet nicht automatisch, dass die App fehlerhaft arbeitet. Die tatsächliche Schiffsaktivität und die verfügbare Positionsübermittlung spielen eine entscheidende Rolle.

Ich würde deshalb nicht mit einem einzelnen Ziel testen, sondern zunächst einen bekannten Hafen oder eine viel befahrene Küstenroute auswählen. Dort lässt sich besser beurteilen, ob die Karte grundsätzlich reagiert und ob sich Positionen verändern. Ein kurzer Blick auf einen leeren Kartenausschnitt sagt dagegen wenig aus. Gerade bei einer Anwendung, die live Schiffspositionen zeigt, ist der Standort entscheidend: Ein ruhiger Seeabschnitt kann korrekt aussehen und trotzdem kaum verwertbare Treffer liefern.

Ein weiterer Punkt ist die Informationsdichte. Auf einer Straßenkarte erkennt man meist sofort, welche Linie zu welcher Straße gehört. Bei Schiffen können sich Symbole überlagern, Kurse verändern sich, und ein Ziel bewegt sich nicht immer so, wie man es anhand der Küstenlinie erwarten würde. Ich empfehle, nicht jedes Symbol einzeln anzutippen, sondern zuerst die gesamte Situation zu lesen: Wo liegt der Hafen, in welche Richtung führt die Route, und welche Ziele bewegen sich tatsächlich? Diese Gewohnheit macht die App deutlich verständlicher.

Der wichtigste Praxistipp: Beurteile eine Position nicht nach einem einzigen Moment. Öffne denselben Bereich erneut oder beobachte ihn eine Weile. Eine Momentaufnahme kann veraltet wirken, während eine Folge von Positionen ein viel klareres Bild über die Bewegung vermittelt. Für neugierige Beobachter ist genau dieser Vergleich oft interessanter als die bloße Anzeige eines Schiffssymbols.

Was die App leisten soll – und was nicht

Ships25 richtet sich an Menschen, die Schiffsverkehr auf einer Karte verfolgen möchten. Das kann beim Beobachten von Fähren, beim Planen eines Besuchs am Hafen oder aus reinem Interesse an Frachtern und Kreuzfahrtschiffen hilfreich sein. Ich sehe die Anwendung aber nicht als alleinige Grundlage für sicherheitsrelevante Entscheidungen. Wer selbst auf dem Wasser unterwegs ist, sollte sich nicht ausschließlich auf eine Smartphone-Karte verlassen. Sicht, Wetter, nautische Regeln und geeignete Bordtechnik bleiben wichtiger.

Auch für eine verbindliche Reiseplanung würde ich die App nur ergänzend einsetzen. Eine sichtbare Schiffsposition kann hilfreich sein, ersetzt aber nicht automatisch den Fahrplan eines Betreibers. Wenn du wissen möchtest, ob eine Fähre tatsächlich pünktlich ablegt oder ankommt, solltest du die offiziellen Informationen der jeweiligen Verbindung zusätzlich prüfen. Die Stärke der App liegt für mich eher im räumlichen Verständnis: Ich kann sehen, ob sich Schiffsverkehr in einem Gebiet konzentriert und wie sich ein Ziel ungefähr bewegt.

Vor dem ersten Einsatz: die sinnvollsten Prüfungen

Die Installation selbst ist unkompliziert, doch vor der ersten Bewertung sollte man einige grundlegende Dinge prüfen. Die aktuelle Version ist 1.3.0 und läuft ab Android 7.0. Wer ein älteres Gerät verwendet, sollte zunächst sicherstellen, dass das Betriebssystem diese Voraussetzung erfüllt. Auf einem kompatiblen Smartphone lohnt es sich außerdem, die App nach der Installation einmal vollständig zu öffnen, statt sie direkt aus einer Benachrichtigung oder einem geteilten Kartenaufruf zu starten.

Danach würde ich in dieser Reihenfolge vorgehen:

  1. Eine stabile Internetverbindung herstellen und einen bekannten Hafen oder Küstenabschnitt öffnen.

  2. Ein wenig warten, damit sich die Kartenansicht und die sichtbaren Positionen sinnvoll beurteilen lassen.

  3. Die Karte verschieben und den Maßstab verändern, um zu sehen, ob das Problem nur auf einen bestimmten Ausschnitt begrenzt ist.

  4. Die App schließen und erneut öffnen, wenn die Darstellung offensichtlich festhängt.

Diese Schritte klingen banal, helfen aber dabei, echte App-Probleme von einer ungünstigen Testumgebung zu trennen. Besonders wichtig ist der zweite Punkt. Eine Live-Karte ist kein statisches Bild, das überall sofort gleich viele Informationen anzeigen muss. Wenn du in einem wenig befahrenen Gebiet testest oder die Anwendung nur wenige Sekunden geöffnet lässt, kann der Eindruck entstehen, dass nichts passiert.

Ich würde außerdem nicht sofort einen Kauf tätigen, nur weil eine bestimmte Information nicht auf Anhieb sichtbar ist. Die kostenlose Nutzung eignet sich zunächst dazu, die grundlegende Kartenlogik und den persönlichen Nutzen zu beurteilen. Erst wenn du regelmäßig Schiffe beobachtest und erkennst, dass zusätzliche Funktionen deinen Ablauf wirklich verbessern, ist es sinnvoll, über die angebotenen In-App-Käufe nachzudenken. Die Preise reichen von 6,99 € bis 39,99 € bei Abrechnung über Google Play; deshalb sollte der konkrete Gegenwert vor dem Kauf für dich klar sein.

Ein alltagstauglicher Ablauf für Hafenbesuche

Ein realistisches Szenario ist ein Besuch an einem Fährhafen. Ich würde die Karte bereits vor dem Spaziergang in der Nähe des Terminals öffnen und zunächst die Umgebung betrachten. Statt nur nach einem bestimmten Namen zu suchen, würde ich auf die Bewegungsrichtung achten. So lässt sich besser einschätzen, ob sich ein Schiff dem Hafen nähert oder bereits wieder entfernt. Das ist keine Garantie für eine pünktliche Abfahrt, kann aber helfen, die sichtbare Verkehrslage zu verstehen.

Am Ufer ist die App besonders interessant, wenn du die Karte mit dem tatsächlichen Blick auf das Wasser vergleichst. Ein Schiff, das in der Anwendung als Punkt oder Symbol erscheint, ist nicht immer sofort am Horizont zu erkennen. Umgekehrt kann ein sichtbares Schiff in der Karte anders positioniert wirken, wenn die Übertragung zeitversetzt ist. Genau hier liegt ein nützlicher, aber oft übersehener Anwendungsfall: Die App ist nicht nur ein Suchwerkzeug, sondern kann dir helfen, räumliche Orientierung auf dem Wasser zu lernen.

Für diesen Ablauf empfehle ich, den Kartenbereich nicht zu häufig vollständig zu wechseln. Wenn du ständig weit heraus- und wieder hineinzoomst, verlierst du leichter den Zusammenhang zwischen Route, Küstenlinie und einzelnen Zielen. Besser ist es, erst die Übersicht zu lesen und anschließend nur den relevanten Abschnitt genauer anzusehen. Das spart Zeit und verhindert, dass die Karte durch zu viele Details unübersichtlich wird.

Wenn eine Position nicht aktualisiert wird

Bleibt ein Schiff scheinbar an derselben Stelle, gibt es mehrere harmlose Erklärungen. Es kann tatsächlich langsam fahren, im Hafen liegen oder sich in einem Bereich bewegen, in dem kleine Positionsänderungen auf der Karte kaum auffallen. Auch eine verzögerte Aktualisierung oder eine kurzzeitig schwache Verbindung kann eine Rolle spielen. Deshalb würde ich nicht sofort von einem Fehler ausgehen.

Mein bevorzugter Wiederherstellungsablauf ist schlicht: Erst die Verbindung prüfen, dann den Kartenausschnitt leicht verändern und anschließend die App neu öffnen. Wenn andere Bereiche normal reagieren, liegt die Ursache wahrscheinlich nicht bei der gesamten Anwendung. Wenn dagegen die komplette Karte nicht lädt oder Eingaben nicht angenommen werden, ist ein Neustart der App der nächste vernünftige Schritt. Erst danach würde ich prüfen, ob das Gerät generell Probleme mit Online-Diensten hat.

Hilfreich ist auch, die Beobachtung zeitlich einzuordnen. Wenn du eine Fähre nur wenige Minuten vor der erwarteten Ankunft suchst, kann jede kleine Verzögerung besonders auffällig wirken. Für eine grobe Orientierung ist das ausreichend; für eine minutengenaue Planung würde ich mich nicht allein auf die Kartenposition verlassen. Diese Unterscheidung verhindert viel Frust und gehört für mich zu den wichtigsten Regeln bei der Nutzung.

Ein nicht offensichtlicher Vorteil dieses Vorgehens ist, dass du die App dadurch als Beobachtungswerkzeug nutzt, nicht als starre Auskunftstafel. Du achtest auf Veränderungen, vergleichst mehrere Zeitpunkte und erkennst, ob eine Bewegung plausibel ist. Gerade bei starkem Verkehr kann das wertvoller sein als eine einzelne Anzeige, deren Aktualität du nicht sofort einschätzen kannst.

Wenn die Ursache außerhalb der App liegt

Nicht jedes Problem mit einer Schiffsposition wird von Ships25 verursacht. In Küstenregionen kann die verfügbare Verbindung schwanken, und auf Reisen ändern sich die Bedingungen schnell. Wenn eine Karte an einem Ort funktioniert und an einem anderen nicht, spricht das zunächst eher für unterschiedliche Netz- oder Umgebungsbedingungen als für einen grundsätzlichen Fehler. Auch die tatsächliche Dichte des Schiffsverkehrs verändert den Eindruck stark.

Ein weiterer häufiger Denkfehler ist die Gleichsetzung von „nicht sichtbar“ und „nicht vorhanden“. Nicht jedes Schiff muss in jeder Situation auf einer mobilen Karte erscheinen, und ein leerer Ausschnitt beweist nicht, dass sich dort kein Verkehr befindet. Für mich ist das ein Grund, die Anwendung als hilfreiche Übersicht zu betrachten, nicht als vollständiges Abbild jeder Bewegung auf dem Wasser.

Wenn du die App für einen Ausflug verwendest, solltest du deshalb einen kleinen Plan B haben. Für Abfahrtszeiten gehören die Informationen des Fähr- oder Hafenbetreibers dazu. Für die eigene Sicherheit auf dem Wasser sind geeignete nautische Hilfsmittel und lokale Hinweise maßgeblich. Ships25 kann den Kontext liefern, aber diese anderen Quellen nicht ersetzen.

Auch die Geräteausstattung beeinflusst den Komfort. Auf einem kleinen Display können eng beieinanderliegende Ziele schwerer zu unterscheiden sein als auf einem größeren Smartphone. Wer die Anwendung hauptsächlich zu Hause zur Beobachtung nutzt, wird damit wahrscheinlich weniger Probleme haben als jemand, der sie unterwegs bei hellem Sonnenlicht und ständig wechselnden Kartenausschnitten verwendet. Das ist kein Grund gegen die App, aber ein wichtiger Unterschied zwischen gelegentlicher Neugier und regelmäßiger Nutzung.

Für wen sich Ships25 besonders eignet

Ich sehe drei Nutzergruppen, die mit der App besonders viel anfangen können. Erstens sind das Menschen, die in Hafennähe wohnen oder regelmäßig an der Küste unterwegs sind. Sie können die Karte nutzen, um den lokalen Schiffsverkehr besser einzuordnen. Zweitens eignet sie sich für Reisende, die sich vor oder während eines Hafenbesuchs einen Überblick verschaffen möchten. Drittens ist sie interessant für alle, die Schiffe, Routen und maritime Abläufe einfach spannend finden.

Auch für Familien kann die Anwendung einen praktischen Mehrwert haben. Ein Kind, das am Wasser ein Schiff entdeckt, kann anschließend nachvollziehen, wo es sich auf der Karte befindet und in welche Richtung es unterwegs ist. Dadurch wird aus einem kurzen Blick auf ein vorbeifahrendes Schiff eine kleine Orientierungseinheit. Die kostenlose Einstiegsmöglichkeit macht es leicht, diesen Nutzen erst einmal ohne langfristige Verpflichtung auszuprobieren.

Weniger passend ist die App für Menschen, die ausschließlich zuverlässige Fahrplaninformationen suchen. Dafür sind offizielle Betreiber-Apps oder Webseiten meist die bessere erste Anlaufstelle. Ebenso würde ich sie nicht als alleinige Lösung für professionelle Navigation empfehlen. Wer eine umfassende nautische Anwendung mit spezialisierten Instrumenten erwartet, sollte sich nach einer dafür entwickelten Lösung umsehen und Ships25 höchstens ergänzend verwenden.

Vergleich mit den üblichen Alternativen

Im Vergleich zu einer gewöhnlichen Karten-App ist der maritime Fokus der klare Unterschied. Eine Standardkarte zeigt dir Straßen, Adressen und Landwege sehr gut, behandelt Schiffe aber meist nicht als zentralen Bestandteil der Umgebung. Ships25 dreht diese Perspektive um: Das Wasser und die darauf bewegten Ziele stehen im Mittelpunkt. Für einen Hafenbesuch oder die Beobachtung einer Fährroute ist das deutlich passender als eine klassische Straßenkarte.

Gegenüber einer offiziellen Fähr-App ist die Situation umgekehrt. Der Betreiber kennt seine eigenen Abfahrten und Verspätungen besser, während ein Schiffsradar den räumlichen Zusammenhang verschiedener Ziele zeigen kann. Wenn du nur eine konkrete Verbindung nehmen möchtest, würde ich mit dem offiziellen Fahrplan beginnen. Wenn du dagegen wissen willst, welche Schiffe insgesamt in einem Gebiet unterwegs sind, ist die Kartenansicht von Ships25 interessanter.

Professionelle maritime Systeme bieten naturgemäß einen anderen Anspruch. Sie sind für Situationen gedacht, in denen Zuverlässigkeit, Instrumentenvielfalt und nautische Einordnung wichtiger sind als eine leicht zugängliche Beobachtung auf dem Smartphone. Ships25 punktet dafür mit einem niedrigeren Einstieg und einem unkomplizierten Zweck. Die richtige Wahl hängt also nicht davon ab, welche App „besser“ ist, sondern davon, ob du beobachten, reisen oder navigieren möchtest.

Mein Umgang mit Käufen und der kostenlosen Version

Da die App kostenlos startet, würde ich sie zunächst ohne Kauf in mehreren Situationen testen: zu Hause, an einem Hafen und in einem Gebiet mit erwartbar weniger Schiffsverkehr. So erkennst du, ob der grundlegende Nutzen für dich bereits ausreicht. Wer nur gelegentlich Schiffe verfolgen möchte, braucht möglicherweise keine Erweiterung. Wer die Anwendung dagegen häufig nutzt, sollte vor einem Kauf genau prüfen, welche zusätzliche Funktion den eigenen Ablauf verbessert.

Die Alterseinstufung liegt bei USK ab 0 Jahren. Das passt zu einer sachlichen Karten- und Beobachtungsanwendung ohne spielerischen Zwang. Trotzdem würde ich Kindern erklären, dass eine angezeigte Position nicht dasselbe ist wie eine direkte Sicht auf das Schiff und dass die Karte keine Sicherheitsanweisung darstellt. Gerade bei Aktivitäten am Wasser ist diese Einordnung wichtiger als die reine Bedienung.

Die Veröffentlichung erfolgte am 4. November 2023. Für mich ist das weniger ein Qualitätsurteil als ein Hinweis darauf, dass man bei einer App dieser Art auf eine nachvollziehbare Arbeitsweise achten sollte: Karten öffnen, bekannte Gebiete testen, Aktualisierungen über mehrere Momente beobachten und erst dann entscheiden, ob die Anwendung dauerhaft ins eigene Repertoire gehört. Die aktuelle Version 1.3.0 bietet dafür einen klaren Ausgangspunkt.

Mein praktisches Fazit

Ships25 ist am stärksten als leicht zugängliches Beobachtungswerkzeug für Schiffsverkehr. Ich mag besonders, dass die App einen Blick auf die maritime Umgebung ermöglicht, den gewöhnliche Karten-Apps oft nicht in den Mittelpunkt stellen. Für Hafenbesuche, neugierige Beobachtung und eine bessere räumliche Vorstellung von Fähr- oder Küstenverkehr ist sie sinnvoll. Der größte Nutzen entsteht, wenn du Positionen über einen Zeitraum vergleichst, statt eine einzelne Anzeige als absolute Wahrheit zu behandeln.

Du solltest etwas Geduld beim Einstieg mitbringen. Ein leerer Kartenausschnitt, eine scheinbar stehende Position oder eine verspätete Aktualisierung sind nicht automatisch Beweise für einen Defekt. Verbindung, Region, tatsächlicher Verkehr und die Größe des Kartenausschnitts beeinflussen das Erlebnis. Mit einem bekannten Hafen als Testgebiet, einem kurzen Neustart bei Bedarf und einer zusätzlichen Prüfung offizieller Fahrplaninformationen lassen sich die meisten typischen Missverständnisse vermeiden.

Meine Empfehlung fällt deshalb differenziert aus: Für alle, die Schiffe beobachten oder sich vor einem Küsten- und Hafenbesuch orientieren möchten, ist der kostenlose Einstieg einen Versuch wert. Für minutengenaue Reiseplanung, professionelle Navigation oder sicherheitskritische Entscheidungen würde ich eine offizielle beziehungsweise dafür ausgelegte Lösung bevorzugen. Wenn du diese Grenze kennst, bekommst du mit Ships25 eine nützliche mobile Perspektive auf das Geschehen auf dem Wasser, ohne von der App mehr zu verlangen, als ein Schiffsradar auf dem Smartphone sinnvoll leisten kann.

FAQ

Was ist Schiffsradar – Marine Radar und wofür kann ich die App verwenden?

Schiffsradar – Marine Radar zeigt Schiffspositionen auf einer interaktiven Karte und hilft dabei, den aktuellen Schiffsverkehr in verschiedenen Regionen zu verfolgen. Je nach verfügbaren Daten können Nutzer unter anderem Frachter, Tanker, Fähren, Kreuzfahrtschiffe oder Sportboote suchen und deren Route, Geschwindigkeit sowie weitere Informationen ansehen. Die App eignet sich besonders für maritime Beobachtungen, Reisevorbereitungen und alle, die sich für Schifffahrt interessieren.


Sind die angezeigten Schiffspositionen und Informationen in Echtzeit verfügbar?

Die App arbeitet in der Regel mit AIS-Daten, die von Schiffen und verschiedenen Empfangsstationen übermittelt werden. Deshalb können Positionen nahezu in Echtzeit erscheinen, jedoch nicht immer völlig verzögerungsfrei sein. Aktualisierungen hängen von Empfang, Internetverbindung, Region und der Datenabdeckung ab. Außerdem können manche Schiffe ihre Übertragung deaktivieren oder außerhalb der Reichweite liegen, sodass die Karte niemals den vollständigen Schiffsverkehr garantiert.


Benötigt Schiffsradar – Marine Radar eine Internetverbindung oder GPS?

Für das Laden und Aktualisieren der Schiffsdaten ist normalerweise eine aktive Internetverbindung erforderlich, da die Informationen von Online-Diensten abgerufen werden. GPS wird vor allem dann benötigt, wenn die App den eigenen Standort auf der Karte anzeigen oder Schiffe in der näheren Umgebung hervorheben soll. Ohne Internet können Karten und Positionsdaten möglicherweise nicht vollständig funktionieren. Die tatsächliche Nutzung kann je nach App-Version und Geräteeinstellungen variieren.


Welche Informationen kann ich zu einem einzelnen Schiff abrufen?

Beim Auswählen eines Schiffes werden typischerweise Angaben wie Name, Schiffstyp, aktuelle Position, Kurs, Geschwindigkeit und gegebenenfalls Zielhafen oder voraussichtliche Ankunftszeit angezeigt. Der Umfang hängt davon ab, welche AIS-Daten verfügbar sind und ob das betreffende Schiff seine Informationen vollständig übermittelt. Bei älteren, kleinen oder schlecht erfassten Schiffen können einzelne Felder fehlen oder nicht aktuell sein. Die Daten sollten daher als Orientierung betrachtet werden.


Ist Schiffsradar – Marine Radar kostenlos und gibt es Werbung oder kostenpflichtige Funktionen?

Ob die App vollständig kostenlos nutzbar ist, hängt von der jeweiligen Version und dem Anbieter ab. Häufig stehen grundlegende Karten- und Suchfunktionen gratis zur Verfügung, während zusätzliche Optionen wie eine werbefreie Nutzung, erweiterte Schiffsinformationen oder besondere Kartenansichten kostenpflichtig sein können. Vor dem Download sollten Nutzer die Angaben im Google Play Store oder App Store prüfen. Auch mögliche In-App-Käufe und Abonnements sollten vor der Installation beachtet werden.


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