Sing Sharp - Gesangsunterricht

Musik & Audio

Sing Sharp - Gesangsunterricht icon
825.00 Bewertungen
4,2
Downloads
1.00M
16.0.0
Version
Werbung

Screenshots

Sing Sharp - Gesangsunterricht screenshot
Sing Sharp - Gesangsunterricht screenshot
Sing Sharp - Gesangsunterricht screenshot
Sing Sharp - Gesangsunterricht screenshot
Sing Sharp - Gesangsunterricht screenshot
Sing Sharp - Gesangsunterricht screenshot
Sing Sharp - Gesangsunterricht screenshot
Sing Sharp - Gesangsunterricht screenshot

Herunterladen

Jetzt herunterladen bei Im Play Store herunterladen Herunterladen im Im Apple Store herunterladen APK herunterladen APK-Download

Vorteile

  • Übungen passen sich an das individuelle Stimmspektrum an.
  • Kurze Lektionen eignen sich gut für das tägliche Training.
  • Die Tonhöhenanzeige macht Fortschritte direkt sichtbar.
  • Auch ohne Notenkenntnisse leicht verständlich.
  • Für Anfänger und Fortgeschrittene mit verschiedenen Zielen geeignet.

Nachteile

  • Viele Inhalte sind nur mit einem Premium-Abo verfügbar.
  • Eine stabile Internetverbindung kann für bestimmte Funktionen nötig sein.
  • Die Tonerkennung reagiert gelegentlich empfindlich auf Nebengeräusche.
  • Das Training ersetzt keinen persönlichen Gesangsunterricht.
  • Fortgeschrittene vermissen möglicherweise anspruchsvollere Übungen.
Werbung

Bewertung von Sing Sharp - Gesangsunterricht Appxis

Wer mit dem Singen anfangen oder seine Stimme regelmäßiger trainieren möchte, braucht nicht unbedingt sofort Unterricht im Studio. Ich habe Sing Sharp als mobile Musik- und Audio-App ausprobiert und finde den Ansatz besonders dann interessant, wenn man eine einfache Möglichkeit für Stimmtraining, Einsingen und Gehörbildung sucht. Die Anwendung richtet sich nicht nur an Menschen, die bereits sicher singen, sondern auch an Anfänger, die erst einmal verstehen möchten, wie sich die eigene Stimme zu einer Tonhöhe verhält.

Mein Eindruck fällt insgesamt positiv aus, aber nicht völlig unkritisch. Die App kann eine gute tägliche Übungshilfe sein, ersetzt jedoch weder eine persönliche Lehrkraft noch eine vollständige Gesangsausbildung. Ihre Stärke liegt darin, dass sie das Üben leichter zugänglich macht: Man kann kurze Einheiten in den Alltag einbauen, direkt hören und beobachten, ob man einen Ton ungefähr trifft, und mit der Zeit ein besseres Gefühl für die eigene Stimme entwickeln.

Wo der Einstieg manchmal schwieriger ist als erwartet

Auf den ersten Blick klingt die Idee unkompliziert: App öffnen, singen und sofort trainieren. In der Praxis hängt der Nutzen aber stark davon ab, wie ruhig die Umgebung ist und wie konzentriert man sich auf die Übungen einlässt. Wer nebenbei Musik laufen hat, in einem lauten Raum übt oder das Smartphone weit entfernt liegen lässt, bekommt schnell ein unzuverlässiges Gefühl für die eigene Leistung. Das ist nicht unbedingt ein Fehler der Anwendung, sondern eine typische Grenze von Gesangstraining über das Mikrofon eines Mobilgeräts.

Gerade Einsteiger können außerdem an der Erwartung hängen bleiben, dass eine Anzeige automatisch erklärt, warum ein Ton nicht funktioniert. Eine technische Rückmeldung zeigt zwar, ob man eher zu hoch oder zu tief liegt, aber daraus muss man selbst eine musikalische Reaktion ableiten. Ich musste mich deshalb bewusst daran gewöhnen, nicht jeden einzelnen Ausschlag zu überbewerten. Beim Singen geht es nicht darum, eine Linie mechanisch perfekt nachzuzeichnen, sondern den Ton ruhig anzusteuern, zu halten und mit dem Gehör zu kontrollieren.

Ein weiterer Stolperstein ist die eigene Stimme. Viele Menschen singen beim ersten Versuch vorsichtiger, als sie es beim Mitsingen zu Hause tun würden. Dadurch klingt der Ton hauchiger oder instabiler, und die Rückmeldung wirkt schlechter, obwohl die Ursache eher Unsicherheit als fehlendes Talent ist. Mein Tipp: Die ersten Übungen nicht als Prüfung behandeln. Zwei oder drei entspannte Wiederholungen bringen oft mehr als ein einziger angespannter Versuch.

Auch die Auswahl des passenden Übungsmoments ist wichtiger, als man zunächst denkt. Morgens klingt die Stimme bei vielen Menschen anders als am Abend, und nach langem Sprechen oder in trockener Luft fühlt sich der Hals oft weniger frei an. Die App kann diese körperlichen Faktoren nicht ausgleichen. Wer sie als tägliches Werkzeug nutzt, sollte deshalb nicht nur auf die Anzeige schauen, sondern auch notieren, wann sich die eigene Stimme angenehm und belastbar anfühlt.

Was ich vor dem ersten Training prüfen würde

Bevor ich eine Übung starte, würde ich das Smartphone auf eine stabile Unterlage legen und einen möglichst ruhigen Platz wählen. Das Mikrofon sollte nicht von der Hand verdeckt werden, und ich würde vermeiden, direkt in das Gerät hineinzusingen. Ein natürlicher Abstand hilft dabei, nicht automatisch zu laut zu werden. Ebenso wichtig ist, die Lautstärke so einzustellen, dass die eigene Stimme noch klar wahrnehmbar bleibt.

Die App ist kostenlos erhältlich, was die erste Hürde niedrig hält. Gleichzeitig gibt es In-App-Käufe, die über Google Play abgerechnet werden und von 1,08 € bis 114,99 € reichen. Ich würde deshalb nicht sofort etwas kaufen, sondern zunächst prüfen, ob die grundlegende Arbeitsweise zu den eigenen Gewohnheiten passt. Für eine Trainings-App ist das besonders sinnvoll, weil der tatsächliche Nutzen weniger vom kurzen Ausprobieren als von regelmäßiger Anwendung abhängt.

Auf Android setzt die aktuelle Version 16.0.0 mindestens Android 8.0 voraus. Wer ein älteres Gerät verwendet, sollte diesen Punkt vor der Installation kontrollieren. Bei einem kompatiblen Smartphone würde ich außerdem sicherstellen, dass das Betriebssystem nicht gerade im Hintergrund ein größeres Update verarbeitet und dass genügend freier Speicher vorhanden ist. Das sind einfache Schritte, die viele scheinbare App-Probleme vermeiden.

Falls die Tonerkennung unruhig wirkt, würde ich zuerst die Umgebung und die eigene Haltung verändern, statt sofort die Anwendung neu zu installieren. Das Smartphone sollte nicht auf einer vibrierenden Oberfläche liegen, und während der Übung sollten möglichst keine anderen Personen direkt daneben sprechen. Auch stark hallende Räume können die eigene Wahrnehmung erschweren. Ein kleiner, gedämpfter Raum ist für solche Übungen oft angenehmer als ein großer Raum mit harten Wänden.

Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren macht die App grundsätzlich niedrigschwellig. Für Kinder würde ich sie trotzdem nicht einfach als alleinige Gesangslehrerin betrachten. Eine erwachsene Person kann helfen, die Übungen ruhig und ohne Leistungsdruck zu nutzen. Besonders bei jungen Stimmen ist es sinnvoll, nicht auf Lautstärke oder lange Trainingszeiten zu drängen.

Ein sinnvoller Ablauf für kurze Übungseinheiten

Mein bevorzugter Ablauf beginnt nicht mit dem schwierigsten Ton, sondern mit einer kurzen Phase, in der ich die Stimme erst einmal ankommen lasse. Danach würde ich eine einzelne Übung wiederholen, statt ständig zwischen verschiedenen Bereichen zu wechseln. So wird klarer, ob eine Verbesserung tatsächlich durch die eigene Kontrolle entsteht oder nur durch Zufall. Wer nach jedem Versuch sofort etwas Neues öffnet, sammelt zwar Abwechslung, aber kaum verwertbare Erfahrung.

Für Anfänger ist es hilfreich, zunächst auf drei Dinge zu achten: einen ruhigen Stimmeinsatz, eine möglichst gleichmäßige Tonhöhe und ein entspanntes Ende des Tons. Wenn der Ton am Anfang stimmt und danach absinkt, fehlt oft die Atemkontrolle oder die Spannung wird zu früh aufgegeben. Wenn der Ton sofort zu hoch startet, singt man möglicherweise zu kräftig an. Die App liefert dafür einen Anhaltspunkt, aber die eigentliche Korrektur entsteht durch bewusstes, langsames Wiederholen.

Ein realistisches Alltagsszenario wäre für mich eine kurze Einheit vor dem Weg zur Arbeit oder am frühen Abend, bevor ich mich anderen Aufgaben widme. Ich würde nicht versuchen, in einer einzigen Sitzung große Fortschritte zu erzwingen. Stattdessen wäre es sinnvoller, eine kleine Übung konzentriert zu machen und später noch einmal zu prüfen, ob sich der Ton leichter anfühlt. Diese Vorgehensweise reduziert Frust und macht sichtbarer, wie stark Tagesform und Umgebung die Stimme beeinflussen.

Ein nützlicher, aber leicht zu übersehender Unterschied liegt zwischen dem Treffen eines Tons und dem Hören eines Tons. Wer nur versucht, eine Anzeige in den richtigen Bereich zu bringen, trainiert vor allem die Reaktion auf visuelles Feedback. Wer vor dem Singen kurz innerlich zuhört und den Zielton bewusst vorstellt, arbeitet stärker an der musikalischen Orientierung. Ich würde deshalb gelegentlich erst den Ton anhören oder innerlich vorbereiten und erst danach auf die Rückmeldung schauen.

Bei der Gehörbildung lohnt es sich, nicht sofort mitzusingen. Erst zuhören, dann den Ton nachahmen und anschließend die eigene Stimme kontrollieren: Dieser Ablauf fühlt sich anfangs langsamer an, verbessert aber die Verbindung zwischen Ohr und Stimme. Genau hier kann eine App mehr leisten als bloßes Mitsingen zu einem Lied, denn bei normalen Songs versteckt die Begleitung viele kleine Unsicherheiten.

Wenn eine Übung plötzlich nicht mehr funktioniert

Manchmal wirkt eine App nach einem Wechsel der Umgebung oder nach längerer Pause plötzlich ungenau. In diesem Fall würde ich zuerst die Übung beenden und neu starten, ohne sofort mehrere Einstellungen gleichzeitig zu verändern. Danach prüfe ich, ob das Mikrofon frei ist, ob im Hintergrund eine andere Audioanwendung läuft und ob ich selbst deutlich genug singe. Ein schrittweises Vorgehen ist hilfreicher als eine komplette Neuinstallation, weil man sonst nicht weiß, was den Unterschied gemacht hat.

Wenn die Rückmeldung dauerhaft stark schwankt, würde ich einen einzelnen, gehaltenen Ton ausprobieren. Bleibt die Anzeige auch dabei unruhig, liegt das Problem eher an der Aufnahmeumgebung oder an der technischen Erfassung. Bewegt sie sich beim gehaltenen Ton stabiler, war wahrscheinlich die Übung selbst zu schnell oder der Stimmeinsatz zu ungleichmäßig. Diese kleine Gegenprobe ist eine der praktischsten Methoden, um zwischen Bedienungsproblem und Gesangsproblem zu unterscheiden.

Nach einem Update oder bei einem neuen Gerät kann es außerdem helfen, die Anwendung vollständig zu schließen und erneut zu öffnen. Falls das nicht reicht, würde ich das Smartphone neu starten und anschließend prüfen, ob die App weiterhin auf die Audioeingabe zugreifen kann. Ich halte solche allgemeinen Schritte für sinnvoll, solange man nicht ohne Grund persönliche Einstellungen oder andere Anwendungen entfernt.

Wichtig ist auch, nicht jede schlechte Rückmeldung als Fortschrittsverlust zu interpretieren. Wenn die Stimme müde ist, man gerade viel gesprochen hat oder sich unwohl fühlt, kann die Tonhöhe schwanken. Eine kurze Pause ist dann produktiver als zehn weitere Versuche. Gesangstraining sollte die Stimme nicht durch Druck in eine Leistung zwingen, die sie an diesem Tag nicht zuverlässig erbringen kann.

Wann eher die Stimme oder die Umgebung die Ursache ist

Die App kann nur mit dem arbeiten, was das Mikrofon aufnimmt. Wenn der Raum hallt, ein Ventilator läuft oder die Begleitung zu laut eingestellt ist, wird die Rückmeldung zwangsläufig schwieriger. Auch die Position des Smartphones verändert den Eindruck. Wer das Gerät während des Singens in der Hand hält, bewegt es oft unbewusst und verändert dadurch die Lautstärke. Eine feste Position macht den Vergleich zwischen mehreren Versuchen fairer.

Die eigene Aussprache spielt ebenfalls eine Rolle. Vokale lassen sich meist länger und gleichmäßiger halten als viele Konsonanten. Wenn ein Ton bei einem Wort unsicher wirkt, würde ich zunächst nur den tragenden Vokal singen und danach das ganze Wort wiederholen. Dieser kleine Umweg hilft, die Tonhöhe von der Artikulation zu trennen. Für Anfänger ist das oft verständlicher, als gleichzeitig an Aussprache, Atem und Tonhöhe zu arbeiten.

Auch die Tonlage sollte zum eigenen Stimmumfang passen. Wenn eine Übung dauerhaft unbequem hoch oder tief liegt, ist das kein guter Moment, um mit mehr Kraft zu reagieren. Besser ist es, die Stimme nicht zu pressen und eine angenehmere Übung oder Tonlage zu wählen, sofern die jeweilige Trainingsauswahl das zulässt. Die Anwendung kann beim Erkennen der Tonhöhe helfen, aber sie ersetzt nicht das Körpergefühl dafür, ob ein Ton gesund und entspannt entsteht.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu persönlichem Unterricht. Eine Lehrkraft hört nicht nur, ob ein Ton getroffen wird, sondern erkennt oft auch Spannung im Kiefer, eine ungünstige Körperhaltung oder falsche Atemmuster. Sing Sharp kann solche körperlichen Details nicht vollständig beurteilen. Wer regelmäßig Schmerzen, Heiserkeit oder ein raues Gefühl nach dem Üben bemerkt, sollte nicht einfach weitertrainieren, sondern die Belastung reduzieren und fachlichen Rat einholen.

Wie sich die App gegen andere Wege behauptet

Im Vergleich zu kostenlosen Gesangsvideos hat die App einen klaren praktischen Vorteil: Sie kann das eigene Singen stärker in den Mittelpunkt stellen, statt nur eine Erklärung oder ein Mitmachprogramm abzuspielen. Videos sind oft besser, wenn man eine bestimmte Technik sehen möchte, etwa Körperhaltung oder Atemführung. Für kurze Tonhöhenübungen und direktes Ausprobieren ist eine interaktive Anwendung dagegen bequemer.

Gegenüber einer persönlichen Gesangsstunde ist der Preisvorteil offensichtlich, aber die Rückmeldung bleibt begrenzter. Eine Lehrkraft kann Übungen spontan anpassen und sofort erklären, warum ein Ton instabil klingt. Die App ist dafür jederzeit verfügbar und eignet sich besser für Menschen, die zwischen Terminen selbstständig wiederholen möchten. Ich sehe sie deshalb eher als Ergänzung oder Einstieg als als vollständigen Ersatz für Unterricht.

Auch ein einfaches Karaoke-Programm erfüllt einen anderen Zweck. Karaoke motiviert durch bekannte Lieder und macht das Singen geselliger, während Sing Sharp stärker auf die Kontrolle der Stimme und das Hören von Tonhöhen ausgerichtet ist. Wer vor allem Spaß am Mitsingen sucht, könnte eine Karaoke-Alternative unterhaltsamer finden. Wer dagegen gezielt an der eigenen Sicherheit arbeiten möchte, bekommt hier den fokussierteren Ansatz.

Für fortgeschrittene Sängerinnen und Sänger ist die App nicht automatisch überflüssig. Sie kann als kurze Kontrolle vor dem Singen dienen oder helfen, das Gehör regelmäßig zu aktivieren. Allerdings würde ich von ihr keine detaillierte Analyse des gesamten Gesangs erwarten. Wer an Bühnenperformance, Interpretation, Atemtechnik oder einem professionellen Repertoire arbeitet, braucht wahrscheinlich zusätzliche Werkzeuge und persönliche Rückmeldung.

Für wen sich die Installation lohnt

Ich würde die App vor allem Menschen empfehlen, die häufig denken, sie seien „unmusikalisch“, aber bisher nie regelmäßig und ohne Druck geübt haben. Die direkte Rückmeldung kann helfen, ein vages Gefühl in eine konkrete Beobachtung zu verwandeln: War der Ton zu tief, zu hoch oder nur kurz instabil? Diese Klarheit macht den Einstieg weniger mysteriös. Entscheidend ist, die Anzeige als Lernhilfe und nicht als endgültiges Urteil über die eigene Stimme zu verstehen.

Auch für Personen mit wenig Zeit ist sie interessant. Eine kurze Einheit lässt sich leichter in den Alltag einbauen als ein kompletter Kurs. Wer morgens nicht laut üben kann, kann den Zeitpunkt auf später verschieben; wer in einer Wohnung mit dünnen Wänden lebt, sollte einen rücksichtsvollen Moment und eine moderate Lautstärke wählen. Die Mobilität ist ein echter Vorteil, solange man eine geeignete Umgebung findet.

Weniger passend ist die Anwendung für Menschen, die ausschließlich komplette Lieder mit Begleitung singen möchten. Ebenso wird enttäuscht sein, wer eine persönliche Diagnose der Stimme oder einen festen Lehrplan mit individueller Korrektur erwartet. Die App kann Training strukturieren, aber sie nimmt einem die Verantwortung für Tempo, Lautstärke und die Auswahl einer angenehmen Belastung nicht ab.

Der Entwickler Music Education- Learn how to Sing Training Lesson stellt die Anwendung in einen klaren Lernkontext. Das passt zu meinem Eindruck: Sie ist kein bloßer Musikplayer, sondern ein Werkzeug, das man aktiv verwenden muss. Die große Verbreitung mit über einer Million Installationen und eine durchschnittliche Bewertung von 4,2 bei rund 87.000 Bewertungen zeigen, dass viele Menschen den Ansatz interessant finden. Diese Zahlen sagen jedoch nicht, ob die App zu jeder Stimme oder jedem Lernziel passt.

Mein praktisches Urteil nach dem Ausprobieren

Sing Sharp ist für mich eine brauchbare, niedrigschwellige Gesangstrainings-App, wenn man Tonhöhe, Einsingen und Gehörbildung regelmäßig, aber selbstständig üben möchte. Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit, das eigene Singen nicht nur nach Gefühl zu beurteilen. Wer sich Zeit nimmt, die Rückmeldung richtig zu lesen, kann daraus kleine, konkrete Übungen ableiten und muss nicht einfach nur häufiger singen.

Die größte Einschränkung liegt darin, dass die Technik keine vollständige musikalische oder stimmliche Beurteilung ersetzt. Eine unruhige Anzeige kann durch Raum, Mikrofon, Tagesform oder Gesangsweise entstehen. Deshalb würde ich die App nicht als Messgerät für den persönlichen Wert der Stimme betrachten. Ihr Nutzen wächst, wenn man mehrere Versuche vergleicht, entspannt bleibt und zusätzlich mit den Ohren sowie dem eigenen Körpergefühl arbeitet.

Mit der kostenlosen Basis ist der Einstieg unkompliziert, während die möglichen In-App-Käufe von 1,08 € bis 114,99 € eine bewusste Entscheidung verlangen. Ich würde erst mehrere kurze Trainingseinheiten absolvieren und prüfen, ob die Übungen tatsächlich in meinen Alltag passen. Wer danach regelmäßig damit arbeitet, kann besser einschätzen, ob zusätzliche Inhalte den eigenen Lernweg sinnvoll erweitern.

Unterm Strich empfehle ich die App Anfängern, Wiedereinsteigern und allen, die zwischen Unterrichtsstunden eine praktische Übungsmöglichkeit suchen. Wer dagegen sofort persönliche Korrekturen, umfassende Atemtechnik oder eine professionelle Stimmanalyse braucht, sollte eher eine Gesangslehrkraft einbeziehen. Die beste Wirkung entfaltet Sing Sharp nicht als schnelle Lösung, sondern als ruhiger täglicher Trainingspartner, der beim Hören, Wiederholen und bewussteren Umgang mit der eigenen Stimme hilft.

Die Anwendung erschien am 12.08.2015 und wird weiterhin in der aktuellen Version 16.0.0 angeboten. Für eine kostenlose App aus dem Bereich Musik und Audio ist das ein überzeugendes Gesamtpaket, solange man die Grenzen der mobilen Tonerkennung kennt. Meine Empfehlung lautet daher: ausprobieren, in einer ruhigen Umgebung testen, die ersten Ergebnisse nicht überbewerten und erst dann entscheiden, ob dieses digitale Training zur eigenen Stimme und zum eigenen Alltag passt.

FAQ

Was ist Sing Sharp – Gesangsunterricht und für wen eignet sich die App?

Sing Sharp – Gesangsunterricht ist eine mobile Lern-App, die Nutzer beim Singen, bei der Tonhöhenkontrolle und beim Aufbau einer sicheren Stimme unterstützt. Sie richtet sich sowohl an Anfänger als auch an fortgeschrittene Sänger, die regelmäßig üben möchten. Die Übungen können zu Hause, unterwegs oder vor dem eigentlichen Gesangsunterricht genutzt werden und sind besonders praktisch für ein individuelles Training ohne feste Kurszeiten.


Welche Funktionen bietet Sing Sharp für das tägliche Gesangstraining?

Die App konzentriert sich vor allem auf Übungen zur Stimmbildung, Tonhöhenkontrolle und Gehörschulung. Während des Singens erhalten Nutzer visuelles Feedback darüber, ob ein Ton getroffen wird und wie stabil die Stimme klingt. Je nach verfügbarem Inhalt können außerdem geführte Lektionen, Aufwärmübungen und Trainingsaufgaben genutzt werden. Dadurch lässt sich eine persönliche Übungsroutine Schritt für Schritt aufbauen.


Ist Sing Sharp – Gesangsunterricht auch für Anfänger ohne Gesangserfahrung geeignet?

Ja, die Anwendung kann auch von Personen verwendet werden, die bisher wenig oder gar keine Gesangserfahrung haben. Die visuelle Darstellung der Tonhöhe macht hörbare Unterschiede leichter verständlich und hilft dabei, die eigene Stimme besser einzuschätzen. Dennoch ersetzt die App keinen professionellen Gesangslehrer. Wer stimmliche Schmerzen, starke Unsicherheit oder technische Probleme hat, sollte zusätzlich fachkundige Anleitung in Anspruch nehmen.


Benötigt Sing Sharp eine Internetverbindung und welche Kosten können entstehen?

Für die Installation, bestimmte Inhalte, Synchronisierungsfunktionen oder die Auswertung von Trainingsdaten kann eine Internetverbindung erforderlich sein. Außerdem können neben kostenlosen Grundfunktionen kostenpflichtige Lektionen, Abonnements oder Premium-Angebote verfügbar sein. Vor dem Start eines Probezeitraums sollte man deshalb die Zahlungsbedingungen, die automatische Verlängerung und die Kündigungsregeln im jeweiligen App Store sorgfältig prüfen.


Kann Sing Sharp den persönlichen Gesangsunterricht oder einen Vocal Coach ersetzen?

Sing Sharp ist ein hilfreiches Werkzeug zum selbstständigen Üben, kann einen persönlichen Gesangsunterricht aber nur teilweise ersetzen. Die App liefert vor allem technisches Feedback zu Tonhöhe und Übungen, erkennt jedoch nicht jede körperliche Fehlhaltung, Atemprobleme oder individuelle stimmliche Belastung. Für eine umfassende Entwicklung, die richtige Atemtechnik und einen gesunden Stimmeinsatz ist die Kombination aus App-Training und professioneller Betreuung meist sinnvoller.


Werbung

Herunterladen

Jetzt herunterladen bei Im Play Store herunterladen Herunterladen im Im Apple Store herunterladen

Ähnliche Apps

Diese Website stellt unabhängige Informationen über Apps von Drittanbietern bereit. Wir besitzen, entwickeln oder vertreiben diese nicht. Namen, Logos und Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Angaben zum Entwickler dienen ausschließlich als Referenz. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte den Entwickler unter [email protected], besuchen Sie http://www.singsharpapp.com oder lesen Sie die https://www.singsharp.com/privacy-policy.