SoundWire Full-Audio Streaming

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Vorteile

  • Überträgt PC-Ton nahezu in Echtzeit auf Android-Geräte.
  • Funktioniert auch über WLAN-Netzwerke mit schwächerem Signal stabil.
  • Unterstützt mehrere Android-Geräte im selben Netzwerk.
  • Geringer Akkuverbrauch bei längeren Streaming-Sitzungen.
  • Nützliche Lautstärkeregelung direkt in der mobilen App.

Nachteile

  • Nur für Android verfügbar; iPhone- und iPad-Nutzer werden nicht unterstützt.
  • Für die Einrichtung muss zusätzlich die SoundWire-Desktop-Software installiert werden.
  • Die kostenlose Version kann Werbung und Einschränkungen enthalten.
  • Tonqualität und Verzögerung hängen stark von WLAN und PC-Leistung ab.
  • Bluetooth- oder USB-Verbindungen werden nicht als Hauptweg unterstützt.
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Bewertung von SoundWire Full-Audio Streaming Appxis

Wer den Ton eines Android-Geräts nicht direkt am Gerät hören möchte, landet schnell bei umständlichen Lösungen: Dateien übertragen, ein zweites Gerät suchen oder sich mit einem kurzen Kabel arrangieren. SoundWire Full-Audio Streaming verfolgt einen anderen Ansatz. Die App macht aus einem Android-Gerät einen drahtlosen Empfänger für den Ton eines Computers. In meinem Alltag ist genau das der interessante Punkt: Nicht die Musikdatei muss auf das Smartphone, sondern der laufende Klang wird dorthin weitergegeben.

Das klingt zunächst nach einer kleinen Spezialfunktion, kann aber sehr praktisch sein. Ich kann den Computer in einem Raum stehen lassen und den Ton über Kopfhörer am Android-Gerät hören. Ebenso lässt sich ein älteres Smartphone oder Tablet als zusätzlicher Lautsprecher verwenden. Die Anwendung stammt von GeorgieLabs, gehört in den Bereich Musik und Audio und richtet sich klar an Menschen, die ihren vorhandenen Geräten eine neue Aufgabe geben möchten.

Was mich vor dem ersten Start erwartet hat

SoundWire ist keine klassische Musik-App mit eigener Bibliothek, Streamingdienst oder Entdeckung neuer Titel. Sie spielt nicht automatisch Inhalte aus dem Internet ab und ersetzt auch keinen normalen Mediaplayer. Ihr Zweck ist die Übertragung des Audiosignals von einem Computer zu einem Android-Gerät. Das ist wichtig, weil die App nur dann sinnvoll ist, wenn bereits eine Tonquelle vorhanden ist, die weitergereicht werden soll.

In der Praxis sehe ich drei typische Situationen. Erstens kann ich am Computer einen Film oder ein Spiel laufen lassen und den Ton über Kopfhörer am Smartphone hören. Zweitens kann ein Android-Gerät als Lautsprecher in einem anderen Raum dienen, wenn dort kein geeigneter Lautsprecher steht. Drittens kann ich Musik, Podcasts oder andere Wiedergaben vom Computer aus steuern, während das Mobilgerät nur die Ausgabe übernimmt.

Die Bezeichnung “Full-Audio Streaming” sollte dabei nicht mit einem vollständigen Musikdienst verwechselt werden. SoundWire ist ein Übertragungswerkzeug. Seine Stärke liegt in der Verbindung zwischen Quelle und Empfänger, nicht in einer aufwendig gestalteten Sammlung von Inhalten. Wer genau diese Verbindung braucht, bekommt ein ungewöhnliches und nützliches Werkzeug. Wer einfach Musik vom Smartphone aus streamen möchte, ist mit einer gewöhnlichen Audio-App meist schneller am Ziel.

Die App ist kostenpflichtig und kostet 4,99 €. Für mich ist das eine Entscheidung, die stark vom eigenen Einsatz abhängt. Wenn ich nur gelegentlich Musik hören möchte, wirkt ein Kauf weniger naheliegend als eine bereits vorhandene drahtlose Lautsprecherlösung. Wenn ich dagegen regelmäßig den Rechnerklang auf Kopfhörer oder ein altes Android-Gerät bringen möchte, kann die direkte Lösung den Preis rechtfertigen. Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren, was zum sachlichen Charakter der Anwendung passt.

Die Bewertung liegt bei 3,9 aus rund 1K Bewertungen, außerdem sind 33 Rezensionen sichtbar. SoundWire wurde am 31.10.2011 veröffentlicht und kommt auf über 10K Installationen. Diese Zahlen erzählen für mich vor allem etwas über die Nische: Es handelt sich nicht um eine typische Massen-App, sondern um ein Werkzeug für einen klaren technischen Anwendungsfall. Genau deshalb sollte man vor dem Kauf überlegen, ob der eigene Alltag diese Verbindung wirklich benötigt.

Die Voraussetzungen für einen sinnvollen Start

Der entscheidende Gedanke ist die Trennung zwischen Sender und Empfänger. Der Computer liefert den Ton, das Android-Gerät nimmt ihn entgegen. Beide müssen sich im selben Netzwerk erreichen können. Das ist keine Besonderheit der Oberfläche, sondern die Grundlage des gesamten Ablaufs. Wenn diese Verbindung nicht funktioniert, kann die App auf dem Smartphone allein keinen Ton herbeizaubern.

Ich würde deshalb nicht mit einem langen Film oder einer wichtigen Besprechung beginnen. Besser ist ein kurzer Test mit einem einfachen Ton, etwa einem Lied oder einem kurzen Video, dessen Wiedergabe ich jederzeit anhalten kann. So erkenne ich sofort, ob grundsätzlich eine Verbindung besteht, ohne gleichzeitig Lautstärke, Verzögerung und Netzwerkprobleme auseinanderhalten zu müssen.

Ein weiterer sinnvoller Vorbereitungsschritt ist, den Computer und das Android-Gerät zunächst im gleichen Netzwerk zu verwenden. Öffentliche oder stark abgeschottete Netzwerke können Geräte voneinander isolieren. In einem privaten Heimnetz ist die Ausgangslage meist übersichtlicher. Falls die Verbindung nicht zustande kommt, prüfe ich zuerst diese Basis, bevor ich die App neu installiere oder die Audioquelle wechsle.

Die Einrichtung ohne unnötige Umwege

Nach der Installation auf dem Android-Gerät öffne ich die Anwendung und richte meine Aufmerksamkeit nicht auf zusätzliche Optionen, sondern auf die Verbindung zur Tonquelle. Auf dem Computer muss die passende SoundWire-Gegenstelle vorhanden und aktiv sein, denn das Smartphone kann den Computerklang nicht allein aus dem Nichts empfangen. Dieser Punkt ist für Einsteiger wahrscheinlich die größte Überraschung: Die mobile App ist nur eine Hälfte des Systems.

Wenn beide Seiten laufen, suche ich in der Android-App nach dem Computer und stelle die Verbindung her. Je nach Netzwerk kann der Rechner direkt erscheinen oder muss über seine Netzwerkadresse angesprochen werden. Ich empfehle, diese Adresse nicht vorschnell als komplizierte Technik zu betrachten. Sie ist lediglich die Kennung, mit der das Smartphone den richtigen Computer im lokalen Netz finden kann.

Für den ersten Versuch sollte die Lautstärke am Computer niedrig eingestellt sein. Sobald der Ton am Android-Gerät ankommt, kann ich sie schrittweise anheben. Das vermeidet den typischen Schreckmoment, wenn die Verbindung plötzlich funktioniert und ein lauter Systemton oder ein Video direkt über Kopfhörer ausgegeben wird. Gerade bei einem Smartphone, das als Kopfhörer-Empfänger dient, ist dieser kleine Sicherheitscheck wichtiger als jede Feineinstellung.

Ich würde außerdem zunächst eine stabile Netzwerkposition wählen. Das Android-Gerät sollte während der Einrichtung nicht am Rand der Reichweite liegen. Erst wenn die Übertragung zuverlässig funktioniert, lohnt es sich, in einen anderen Raum zu gehen oder das Gerät als entfernten Lautsprecher einzusetzen. Dadurch lässt sich unterscheiden, ob ein Problem aus der Einrichtung oder aus der Reichweite entsteht.

Der erste erfolgreiche Ton

Der erste Erfolg ist nicht erreicht, wenn nur eine Verbindung angezeigt wird. Entscheidend ist, dass tatsächlich ein hörbares Signal am Android-Gerät ankommt. Ich starte deshalb eine kurze Wiedergabe am Computer und achte darauf, ob der Ton am Smartphone oder über die angeschlossenen Kopfhörer ausgegeben wird. Wenn das klappt, ist die wichtigste Hürde genommen.

Ein nützlicher Test ist ein Inhalt mit Sprache. Bei Musik kann man kurze Aussetzer oder eine leichte Verzögerung manchmal überhören. Eine Stimme macht dagegen deutlich, ob die Übertragung verständlich bleibt. Für einen Film oder ein Spiel sollte ich anschließend prüfen, ob Bild und Ton noch ausreichend zusammenpassen. Für reine Musikwiedergabe ist eine kleine Verzögerung meistens weniger störend als bei Dialogen oder schnellen Aktionen.

Hier zeigt sich eine der besonderen Stärken von SoundWire: Das Android-Gerät muss nicht als eigenständige Musikquelle eingerichtet werden. Ich kann den Computer weiter bedienen und das mobile Gerät nur dort platzieren, wo ich den Ton brauche. Ein altes Smartphone bekommt dadurch eine konkrete Aufgabe, ohne dass ich Dateien kopieren oder eine neue Bibliothek pflegen muss.

Ein realistisches Beispiel ist mein Abend zu Hause. Der Computer steht im Arbeitszimmer, während ich mich mit Kopfhörern in einen anderen Raum zurückziehe. Statt den Film auf das Smartphone zu übertragen oder den Computer umzustellen, lasse ich die Wiedergabe am Rechner laufen und empfange den Ton am Android-Gerät. Für Untertitel oder die Bildkontrolle muss ich natürlich weiterhin zum Computer schauen; SoundWire löst das Audio-Problem, nicht die räumliche Trennung des gesamten Bildschirms.

Verzögerung, Qualität und Netzwerk

Bei einer drahtlosen Audioübertragung ist eine gewisse Verzögerung der wichtigste praktische Trade-off. Sie fällt bei Musik, Hörbüchern oder Podcasts oft kaum ins Gewicht. Bei Videos kann sie auffallen, wenn Lippenbewegungen und Sprache nicht mehr sauber zusammenpassen. Bei Spielen ist sie noch kritischer, weil Geräusche zeitlich unmittelbar auf Eingaben folgen sollten. Ich würde SoundWire daher eher für entspanntes Hören als für wettbewerbsorientiertes Spielen einsetzen.

Die Netzwerkqualität beeinflusst außerdem, wie angenehm die Nutzung ist. Ein stabiler Empfang ist wichtiger als die bloße Tatsache, dass beide Geräte im selben Haus stehen. Wenn der Ton stockt, hilft es, zunächst näher an den Netzwerkpunkt zu gehen und andere mögliche Störquellen auszuschließen. Erst danach würde ich die Audioeinstellungen verändern. Häufig wird zu früh an der falschen Stelle gesucht.

Ein weiterer nicht offensichtlicher Punkt ist die Wahl des Empfängergeräts. Ein älteres Android-Smartphone kann als Lautsprecher dienen, aber seine Lautsprecherqualität bleibt natürlich die des jeweiligen Geräts. Für Kopfhörer ist das Ergebnis oft sinnvoller als für eine raumfüllende Beschallung. SoundWire macht aus einem schwachen Telefonlautsprecher keinen hochwertigen Lautsprecher. Es macht ihn lediglich zu einer flexibleren Ausgabequelle.

Auch der Energieverbrauch sollte in die Planung einfließen. Eine längere Audioübertragung beansprucht das Android-Gerät stärker als eine App, die nur gelegentlich geöffnet wird. Für einen langen Film oder mehrere Stunden Musik würde ich das Smartphone deshalb möglichst gut geladen halten oder während der Nutzung mit Strom versorgen. Das ist kein spezieller Fehler der Anwendung, aber ein praktischer Aspekt, den man bei einem dauerhaft aktiven Empfänger leicht übersieht.

Die häufigsten Missverständnisse beim Verbinden

Das erste Missverständnis lautet oft: “Die App findet meinen Computer nicht, also funktioniert sie nicht.” In Wirklichkeit kann die Ursache an der Netzwerkumgebung liegen. Wenn die Geräte zwar denselben Internetzugang nutzen, aber voneinander abgeschirmt sind, kann die lokale Verbindung trotzdem scheitern. Ich prüfe daher zuerst, ob beide Geräte wirklich im gleichen erreichbaren Netz sind.

Ein zweites Missverständnis betrifft die Audioquelle. Wenn am Computer kein Ton läuft oder die falsche Ausgabe ausgewählt ist, bleibt auch am Android-Gerät alles still. Vor einer Fehlersuche in SoundWire starte ich deshalb eine bekannte Wiedergabe und kontrolliere die normale Tonausgabe des Computers. Erst wenn dort ein Signal vorhanden ist, lohnt sich die Suche innerhalb der Übertragung.

Manchmal ist die Verbindung erfolgreich, aber der Ton kommt weiterhin aus den Lautsprechern des Computers. Das bedeutet nicht zwingend, dass die App nutzlos ist. Es kann sein, dass die Audioausgabe am Rechner nicht auf die erwartete Quelle geroutet wird oder dass die Gegenstelle nicht richtig als aktive Übertragung arbeitet. Ich teste in diesem Fall mit einem kurzen, eindeutig hörbaren Signal und verändere immer nur eine Einstellung auf einmal.

Auch die Lautstärke kann verwirren. Es gibt die Lautstärke am Computer, die Lautstärke innerhalb der App und die Lautstärke des Android-Systems. Wenn nur eine dieser Ebenen sehr niedrig eingestellt ist, wirkt die Übertragung defekt, obwohl sie technisch funktioniert. Ich erhöhe die Werte vorsichtig und prüfe nach jeder Änderung, wo der Ton tatsächlich ankommt.

Wer den Computerklang für Gespräche oder ein Mikrofon-Setup verwenden möchte, sollte die Grenzen des Konzepts beachten. SoundWire ist in erster Linie für die Übertragung des Audiosignals zum Android-Gerät gedacht. Es ist nicht automatisch eine vollständige Kommunikationszentrale und ersetzt keine speziell dafür entwickelte Lösung. Für einfache Wiedergabe ist das Konzept klar; für komplexe Aufnahme- und Rückkanal-Szenarien würde ich eine andere Kategorie von Software wählen.

Praktische Einsatzideen jenseits des offensichtlichen Zwecks

Ein interessanter Einsatz ist die Nutzung eines alten Telefons als temporärer Audioempfänger. Statt es ungenutzt in einer Schublade liegen zu lassen, kann ich es in einem Raum platzieren, in dem gerade Computerklang benötigt wird. Das funktioniert besonders gut für Sprache, Nachrichten oder Hintergrundmusik, bei denen die Lautsprecherqualität nicht im Mittelpunkt steht.

Eine zweite Möglichkeit ist das unauffällige Hören, wenn der Computer selbst nicht direkt neben mir steht. Kopfhörer am Android-Gerät geben mir mehr Bewegungsfreiheit, ohne dass ich die komplette Wiedergabe auf ein anderes System umziehen muss. Der Nachteil ist, dass ich für die Steuerung weiterhin auf den Computer angewiesen sein kann. SoundWire ist deshalb ideal, wenn der Ton räumlich flexibler sein soll, nicht wenn die gesamte Bedienung vom Smartphone aus erfolgen muss.

Ein dritter Tipp betrifft die Fehlersuche: Ich trenne zunächst die drei Fragen “Wird der Computer gefunden?”, “Wird ein Signal übertragen?” und “Ist der Ton synchron genug?” voneinander. Viele Probleme fühlen sich gleich an, haben aber unterschiedliche Ursachen. Diese Reihenfolge spart Zeit, weil ich nicht gleichzeitig Netzwerk, Lautstärke und Verzögerung verändere.

Für Musik ist außerdem ein kurzer Vergleich mit einer normalen Bluetooth-Lösung sinnvoll. Bluetooth ist oft bequemer, wenn das Zielgerät direkt mit dem Computer gekoppelt werden kann. SoundWire ist interessanter, wenn ein Android-Gerät als Zwischenstation oder zusätzlicher Empfänger dienen soll. Dafür bringt die Netzwerkübertragung mehr Abhängigkeiten mit sich. Ich würde also nicht automatisch SoundWire wählen, nur weil drahtloser Ton gewünscht ist.

Für wen sich der Kauf lohnt

Ich empfehle die App vor allem Menschen, die einen konkreten Computer-zu-Android-Anwendungsfall haben. Dazu gehören Nutzer, die den Rechnerklang über Kopfhörer an einem anderen Ort hören möchten, Besitzer eines alten Android-Geräts mit zusätzlicher Lautsprecherfunktion und alle, die keine Dateien verschieben wollen, nur um sie in einem anderen Raum abzuspielen.

Weniger passend ist SoundWire für Personen, die ausschließlich Musik auf dem Smartphone hören möchten. Dafür sind lokale Player, Streaming-Apps oder Bluetooth-Lautsprecher meist unkomplizierter. Auch wer eine perfekte Synchronität zwischen Bild und Ton braucht, sollte die mögliche Verzögerung ernst nehmen. Bei Spielen, Live-Inhalten oder anspruchsvollen Filmabenden kann eine direkte Audioverbindung die bessere Wahl sein.

Der Preis von 4,99 € ist aus meiner Sicht dann angemessen, wenn die App regelmäßig ein echtes Problem löst. Vor dem Kauf würde ich mir daher eine konkrete Routine vorstellen: Welcher Computer sendet? Welches Android-Gerät empfängt? In welchem Raum soll es stehen? Wenn diese Antworten klar sind, ist die Entscheidung einfacher. Ohne solchen Plan bleibt die Anwendung schnell ein interessantes Werkzeug, das man nur einmal ausprobiert.

Mein nächster Schritt nach der Einrichtung

Nach dem ersten erfolgreichen Ton würde ich nicht sofort alle Funktionen gleichzeitig testen. Ich beginne mit der Nutzung, für die ich die App installiert habe, und beobachte dabei drei Dinge: die Stabilität der Verbindung, die Verständlichkeit des Tons und die Verzögerung bei meinem bevorzugten Inhalt. Erst wenn diese Grundlage passt, lohnt sich ein Einsatz über längere Zeit oder in einem anderen Raum.

Für einen zuverlässigen Alltag hilft eine feste Routine. Ich starte zuerst die Gegenstelle am Computer, öffne danach SoundWire auf dem Android-Gerät und teste kurz mit Sprache oder Musik. Wenn ich Kopfhörer verwende, kontrolliere ich die Lautstärke vor dem Verbinden. Diese Reihenfolge klingt banal, verhindert aber die meisten hektischen Korrekturen kurz vor dem Film oder Podcast.

Mein Gesamteindruck fällt deshalb differenziert aus: SoundWire ist kein Ersatz für jede drahtlose Audiolösung, aber ein bemerkenswert zielgerichtetes Werkzeug. Die App von GeorgieLabs überzeugt mich dort, wo der Computer die Quelle bleiben soll und ein Android-Gerät den Ton an einen anderen Ort bringen muss. Die wichtigste Kaufentscheidung ist nicht die Klangidee, sondern der konkrete Abstand zwischen Computer und gewünschtem Hörplatz.

Wer diesen Abstand überbrücken möchte und mit der Einrichtung eines Sender-Empfänger-Systems leben kann, findet hier eine praktische Lösung. Wer dagegen maximale Einfachheit, perfekte Synchronität oder eine vollständig vom Smartphone aus steuerbare Musikwelt sucht, sollte eher zu einer direkten Lautsprecher-, Bluetooth- oder Streaming-Alternative greifen. Für den passenden Anwendungsfall ist SoundWire jedoch genau die Art von kleiner Spezial-App, die ein vorhandenes Android-Gerät plötzlich wieder nützlich macht.

FAQ

Was ist SoundWire Full-Audio Streaming und wofür kann ich es verwenden?

SoundWire Full-Audio Streaming überträgt den Ton eines Computers in Echtzeit auf ein Android- oder iOS-Gerät, sofern die jeweilige Version und Plattform unterstützt werden. Nach der Einrichtung kann das Smartphone oder Tablet beispielsweise als kabelloser Kopfhörer, mobiler Lautsprecher oder Monitor für Musik, Videos und andere PC-Anwendungen dienen. Die App ist besonders praktisch, wenn der Computer keinen geeigneten Lautsprecher besitzt oder der Ton in einem anderen Raum benötigt wird.


Wie wird SoundWire Full-Audio Streaming eingerichtet?

Für die Nutzung benötigen Sie in der Regel die mobile SoundWire-App und die passende SoundWire-Server-Software auf dem Computer. Beide Geräte müssen sich im selben WLAN befinden, danach wird in der App der erkannte Computer ausgewählt und die Verbindung gestartet. Die Einrichtung ist grundsätzlich unkompliziert, kann aber durch Firewall-Einstellungen, unterschiedliche Netzwerke oder fehlende Audio-Treiber unterbrochen werden. Eine kurze Prüfung der Netzwerk- und Sicherheitsoptionen hilft meist weiter.


Ist die Tonübertragung verzögerungsfrei und für Videos oder Spiele geeignet?

SoundWire arbeitet mit einer nahezu direkten Audioübertragung, dennoch kann abhängig von WLAN-Qualität, Entfernung zum Router und gewählter Puffergröße eine leichte Verzögerung auftreten. Für Musik, Podcasts und allgemeines Mithören funktioniert die App normalerweise zuverlässig. Bei schnellen Spielen, rhythmusabhängigen Anwendungen oder der lippensynchronen Wiedergabe von Videos kann die Verzögerung jedoch auffallen. Eine stabile Verbindung und passende Audioeinstellungen verbessern das Ergebnis deutlich.


Welche Audioquellen und Geräte werden von SoundWire unterstützt?

Die Anwendung streamt normalerweise den Audioausgang des verbundenen Computers, sodass viele dort abgespielte Inhalte übertragen werden können. Dazu gehören Musik, Videos, Internetradio und Systemklänge. Die tatsächliche Kompatibilität hängt vom verwendeten Betriebssystem, den Soundtreibern und der installierten Serverversion ab. Vor dem Download sollten Nutzer außerdem prüfen, ob ihre konkrete Android- oder iOS-Version unterstützt wird und ob die gewünschte Funktion in der jeweiligen App-Ausgabe enthalten ist.


Ist SoundWire Full-Audio Streaming kostenlos und gibt es Einschränkungen?

SoundWire ist je nach Plattform und Store-Ausgabe in einer kostenlosen sowie möglicherweise kostenpflichtigen beziehungsweise erweiterten Version erhältlich. Die kostenlose Variante kann Werbung, Funktionsbegrenzungen oder zusätzliche Hinweise enthalten, während eine Vollversion ein komfortableres Nutzungserlebnis bieten kann. Außerdem entstehen keine klassischen Mobilfunkkosten, wenn die Übertragung ausschließlich über WLAN erfolgt. Bei Nutzung außerhalb des eigenen Netzwerks sollten jedoch Datenverbrauch, Sicherheit und mögliche Router-Konfigurationen beachtet werden.


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