Frostborn: Action RPG

KEFIR Rollenspiele

Frostborn: Action RPG icon
1.89K Bewertungen
3,9
Downloads
5.00M
1.58.16.108306
Version
Werbung

Screenshots

Frostborn: Action RPG screenshot
Frostborn: Action RPG screenshot
Frostborn: Action RPG screenshot
Frostborn: Action RPG screenshot
Frostborn: Action RPG screenshot
Frostborn: Action RPG screenshot
Frostborn: Action RPG screenshot
Frostborn: Action RPG screenshot

Herunterladen

Jetzt herunterladen bei Im Play Store herunterladen Herunterladen im Im Apple Store herunterladen APK herunterladen APK-Download

Vorteile

  • Spannende Koop-Kämpfe mit Freunden und taktischer Rollenverteilung
  • Große
  • frei erkundbare Gebiete mit vielen Sammel- und Handwerksmöglichkeiten
  • Abwechslungsreiche Klassen erlauben unterschiedliche Spielstile
  • Regelmäßige Events und saisonale Inhalte sorgen für langfristige Motivation
  • Düstere Wikinger-Atmosphäre mit stimmiger Grafik und passender Soundkulisse

Nachteile

  • Starker Fokus auf In-App-Käufe kann den Spielfortschritt deutlich beschleunigen
  • PvP-Begegnungen können für neue Spieler schnell frustrierend werden
  • Viele Aufgaben und Systeme wirken anfangs unübersichtlich
  • Verlust von Ausrüstung nach Niederlagen kann besonders ärgerlich sein
  • Für flüssiges Spielen werden eine stabile Internetverbindung und ein gutes Gerät benötigt
Werbung

Bewertung von Frostborn: Action RPG Appxis

Schon nach den ersten Spielminuten war mir klar, dass Frostborn: Action RPG nicht einfach ein gemütliches Rollenspiel für zwischendurch sein möchte. Die kalte nordische Welt, die rauen Kämpfe und der ständige Eindruck, dass hinter dem nächsten Schneefeld etwas Gefährliches wartet, geben dem Spiel eine deutlich ernstere Stimmung als viele andere mobile Rollenspiele. Ich baue, sammle, kämpfe und entscheide dabei immer wieder, ob ich lieber vorsichtig vorgehe oder für eine bessere Belohnung ein Risiko eingehe.

Das Spiel von KEFIR ist kostenlos und gehört auf Android in die Kategorie der Rollenspiele. Es richtet sich an Spieler ab 16 Jahren und benötigt mindestens Android 6.0. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,9 bei rund 270.000 Bewertungen sowie mehr als 5 Millionen Installationen hat es eine große Spielerschaft erreicht. Diese Zahlen sagen allein noch nicht, ob es zu den eigenen Gewohnheiten passt, aber sie zeigen, dass Frostborn weit mehr als ein kurzer Versuch des Entwicklers ist.

Ein frostiger Einstieg, der sofort eine klare Stimmung setzt

Mein erster Eindruck wurde weniger durch eine lange Geschichte als durch die Umgebung geprägt. Frostborn setzt auf Kälte, Verfall und eine Welt, in der Sicherheit nicht selbstverständlich ist. Die Gebäude wirken zweckmäßig, die Landschaft nicht wie eine dekorative Kulisse, sondern wie ein Ort, an dem ich mich behaupten muss. Dadurch fühlt sich selbst das Sammeln von Material bedeutungsvoller an, weil jeder Weg durch die Umgebung mit einer gewissen Anspannung verbunden ist.

Die Perspektive und die Darstellung helfen dabei, die Übersicht zu behalten, ohne die Welt steril wirken zu lassen. Ich erkenne wichtige Wege, Gegner und Sammelstellen recht schnell, gleichzeitig bleibt genug Unruhe im Bild, damit die Umgebung nicht wie ein reines Menü mit Hintergrund aussieht. Besonders gelungen finde ich, dass das Spiel seine nordische Richtung nicht nur über einzelne Symbole vermittelt. Schnee, Holz, Stein, Rüstungen und die dunklere Farbgebung arbeiten gemeinsam an demselben Eindruck.

Der Einstieg verlangt allerdings Aufmerksamkeit. Wer ein Rollenspiel erwartet, das die ersten Stunden fast automatisch ablaufen lässt, könnte sich an der rauen Präsentation und dem frühen Druck stören. Frostborn erklärt die Grundidee zwar verständlich genug, aber es wirkt nicht wie ein Spiel, das den Spieler permanent an die Hand nehmen möchte. Ich musste selbst beobachten, welche Wege sicherer sind, welche Gegenstände ich nicht leichtfertig verbrauchen sollte und wann ein Rückzug vernünftiger ist als ein weiterer Kampf.

Genau darin liegt ein Teil des Reizes. Die Atmosphäre entsteht nicht trotz der Mechaniken, sondern durch sie. Wenn ich mich über meine Vorräte Gedanken mache oder einen Ausflug lieber abbreche, bevor alles verloren ist, unterstützt das die Vorstellung einer gefährlichen, gefrorenen Welt. Ein ähnliches Gefühl kenne ich aus Überlebensspielen, doch Frostborn verbindet es stärker mit der Struktur eines mobilen Action-Rollenspiels.

Eine Welt, die über Formen und Materialien erzählt

Die Gestaltung spricht eine klare Sprache. Holz und Stein vermitteln Handwerk und Schutz, während Metall, Waffen und Rüstungen sofort erkennen lassen, dass Fortschritt nicht nur aus einer höheren Zahl besteht. Ich habe beim Spielen oft den Eindruck, dass meine Ausrüstung zu der Welt passen muss, statt aus einem beliebigen Inventar zu stammen. Das macht Verbesserungen befriedigender, weil sie sich wie ein Schritt in Richtung Überleben anfühlen.

Die nordische Inspiration bleibt dabei zugänglich. Man muss keine besondere Kenntnis von Wikinger-Sagen mitbringen, um den Stil zu verstehen. Runenartige Formen, kalte Landschaften und robuste Bauten erzeugen ein zusammenhängendes Bild. Für mich ist das eine Stärke, weil Frostborn dadurch eine erkennbare Identität besitzt. Viele mobile Rollenspiele wechseln zwischen bunten Menüs, fantastischen Effekten und austauschbaren Schauplätzen. Hier bleibt die visuelle Richtung deutlich konsequenter.

Gleichzeitig ist die Welt nicht ausschließlich düster. Die Farbkontraste sorgen dafür, dass wichtige Elemente auffallen, und die verschiedenen Materialien geben den Orten Struktur. Das ist praktisch, wenn ich schnell entscheiden muss, ob sich ein Abstecher lohnt. Ich schaue nicht nur auf eine Markierung, sondern lese die Umgebung mit: Ein geschützter Bereich fühlt sich anders an als ein offener Weg, und ein Lagerplatz wirkt anders als eine gefährliche Zone.

Ein konkreter Vorteil zeigt sich in kurzen Spielsitzungen. Wenn ich nur wenig Zeit habe, kann ich mich auf eine kleine Aufgabe konzentrieren, etwa Material sammeln, die Ausrüstung anpassen oder einen bekannten Weg ablaufen. Die Welt ist dabei nicht bloß eine hübsche Verpackung. Sie hilft mir, meine Ziele zu priorisieren. Für längere Sitzungen entsteht dagegen ein anderes Problem: Die wiederkehrenden Abläufe können sich bemerkbar machen, wenn ich gerade keinen neuen Ausrüstungs- oder Baufortschritt erreiche.

Warum der Schauplatz die Spielweise beeinflusst

Frostborn funktioniert am besten, wenn ich die Umgebung nicht gedankenlos durchquere. Ich plane lieber vorher, welche Gegenstände ich mitnehme, und lasse Platz für das, was ich unterwegs finden könnte. Das klingt nach einer kleinen Gewohnheit, verändert aber den Rhythmus deutlich. Ein überfülltes Inventar führt schnell dazu, dass ein wertvoller Fund nicht mitgenommen werden kann. Deshalb lohnt es sich, vor dem Aufbruch nicht nur die stärkste Ausrüstung einzupacken, sondern auch die Rückkehr mitzudenken.

Diese Art der Vorbereitung ist ein gutes Beispiel für eine nicht sofort offensichtliche Stärke. Das Spiel belohnt nicht ausschließlich schnelle Reaktionen. Es belohnt auch, wenn ich mich mit dem Ziel eines Ausflugs beschäftige. Wer jeden Weg als linearen Durchgang behandelt, verschenkt einen Teil der Spannung. Wer dagegen vorab entscheidet, ob Material, Kampf oder Erkundung im Mittelpunkt steht, bekommt eine klarere und weniger chaotische Sitzung.

Für Spieler, die eine reine Heldensimulation mit ständigem Machtzuwachs suchen, kann diese Reibung unangenehm sein. In vielen klassischen mobilen Rollenspielen wird die nächste Belohnung großzügig präsentiert und der Weg dorthin stark vereinfacht. Frostborn lässt mich häufiger spüren, dass ein Fortschritt vorbereitet werden muss. Das ist atmosphärisch passend, aber nicht immer bequem.

Sound, Tempo und das Gefühl einer gefährlichen Reise

Die akustische Gestaltung arbeitet eher unterstützend als aufdringlich. Für mich steht nicht ein einzelnes Musikstück im Vordergrund, sondern das Zusammenspiel aus Geräuschen, Bewegung und Kampf. Schritte, Aktionen und Treffer geben den Handlungen Gewicht. Dadurch wirkt ein Ausflug nicht wie das bloße Verschieben einer Figur über eine Karte. Ich nehme wahr, dass ich mich durch einen Ort bewege und dabei mit der Umgebung interagiere.

Das passt zur visuellen Richtung. Eine farbenfrohe, hektische Klangkulisse würde den frostigen Schauplatz abschwächen. Stattdessen entsteht ein eher konzentriertes Spielgefühl. Ich kann mich auf die nächste Entscheidung fokussieren, ohne dass jede Aktion mit einem übertriebenen Effekt um Aufmerksamkeit kämpft. Gerade bei längeren Sitzungen ist das angenehm, weil die Stimmung nicht permanent versucht, mich zu überwältigen.

Das Tempo wechselt zwischen Vorbereitung, Erkundung und direkter Auseinandersetzung. Kämpfe bringen sofort mehr Druck, während Sammeln und Bauen den ruhigeren Teil bilden. Dieser Wechsel ist für mich entscheidend: Würde jede Minute aus Kämpfen bestehen, würde die Welt schnell wie eine Abfolge von Begegnungen wirken. Würde ich dagegen nur Materialien sortieren, fehlte der Grund, warum ich mich überhaupt in die gefährliche Umgebung begebe.

Ich empfehle deshalb, Frostborn nicht wie ein Spiel zu behandeln, das jede freie Minute mit maximaler Action füllen muss. Seine stärksten Momente entstehen häufig kurz vor oder nach einem Kampf: wenn ich überlege, ob ich weitergehe, ob meine Ausrüstung reicht oder ob ich mit dem bisher gefundenen Material zufrieden sein sollte. Dieses verlangsamte Nachdenken ist ein Teil des Rhythmus und kein bloßes Hindernis.

Kämpfe, Entscheidungen und der Wert eines Rückzugs

Die Auseinandersetzungen fühlen sich am besten an, wenn ich nicht blind angreife. Position, Ausrüstung und der Zustand meiner Figur beeinflussen, wie sicher sich ein Vorstoß anfühlt. Ich achte stärker auf meine Vorbereitung als bei vielen typischen Action-Rollenspielen, in denen ein höheres Level die meisten Probleme automatisch löst. Hier kann ein unvorsichtiger Schritt den gesamten Ausflug unangenehm machen.

Ein nützlicher Ablauf ist, vor jeder riskanteren Zone kurz das Inventar zu prüfen und nicht alle guten Gegenstände auf einmal mitzunehmen. Dadurch bleibt ein Fehlschlag ärgerlich, aber nicht völlig zerstörerisch. Außerdem hilft es, bekannte Wege zunächst als Lernstrecken zu nutzen. Ich kann beobachten, wo Gegner auftauchen, welche Ressourcen wichtig sind und wann ein Rückweg möglich bleibt. Diese Methode ist langsamer, führt aber zu besseren Entscheidungen als ständiges Vorpreschen.

Der Nachteil dieses Designs liegt in der möglichen Frustration. Wenn ich nach einem anstrengenden Tag nur zehn Minuten spielen möchte, ist ein vorsichtiger Ausflug nicht immer das, worauf ich Lust habe. Ein schneller Sieg und eine große Belohnung sind nicht garantiert. Für spontane Entspannung gibt es deshalb passendere Rollenspiele, die stärker auf kurze Kämpfe, automatische Abläufe oder unmittelbare Belohnungen setzen.

Frostborn eignet sich eher für Spieler, die kleine Pläne mögen. Ich kann mir vornehmen, eine bestimmte Ausrüstung vorzubereiten, Material für einen Baufortschritt zu sammeln oder eine Zone besser kennenzulernen. Solche Ziele geben einer Sitzung Richtung. Ohne ein konkretes Vorhaben kann sich das Sammeln dagegen wie Arbeit anfühlen.

Bauen und Sammeln als Teil des Rollenspiels

Der Aufbau eigener Strukturen ist nicht nur ein dekorativer Nebenbereich. Er gibt dem Sammeln einen Zweck und macht die Rückkehr aus der Wildnis sinnvoller. Ich sehe Fortschritt nicht ausschließlich an der Stärke meiner Figur, sondern auch daran, wie gut mein eigener Bereich vorbereitet ist. Das verändert die Motivation: Ein Fund ist nicht bloß eine Zahl im Inventar, sondern kann später in eine nützliche Verbesserung einfließen.

Besonders hilfreich ist, die Materialien nach dem tatsächlichen nächsten Ziel zu sammeln. Wer alles mitnimmt, was erreichbar ist, füllt den verfügbaren Platz schnell mit Dingen, die erst viel später gebraucht werden. Ich fahre besser damit, zuerst zu entscheiden, welche Verbesserung ich anstrebe, und danach gezielt loszuziehen. Das reduziert unnötige Wege und macht den Fortschritt übersichtlicher.

Diese Verbindung aus Basis, Ausrüstung und Erkundung unterscheidet Frostborn von vielen linearen Rollenspielen. In einem klassischen Abenteuer folge ich meist einer Handlung und erhalte neue Gegenstände entlang eines klaren Pfads. Hier entsteht mehr Eigenverantwortung. Das ist reizvoll, wenn ich gerne selbst bestimme, was als Nächstes wichtig ist. Wer lieber einer festen Kampagne folgt, könnte die offenere Struktur jedoch als weniger zielgerichtet empfinden.

Auch die kostenlose Ausrichtung sollte man realistisch einordnen. Das Spiel kann ohne Kauf begonnen werden, bietet aber In-App-Käufe zwischen 0,89 Euro und 119,99 Euro über Google Play an. Für mich bedeutet das: Ich sollte vor dem Start festlegen, ob ich bewusst ohne zusätzliche Ausgaben spielen möchte. Gerade bei einem Spiel, das auf langfristigen Fortschritt und wiederholte Ausflüge setzt, ist diese Entscheidung wichtig. Wer sich leicht zu spontanen Käufen verleiten lässt, sollte die eigenen Grenzen vorher klar festlegen.

Für wen sich Frostborn lohnt und wer besser weiterzieht

Ich würde das Spiel vor allem Spielern empfehlen, die eine Mischung aus Action-Rollenspiel, Erkundung und Überlebensplanung suchen. Es passt zu Menschen, die gerne ihre Ausrüstung vorbereiten, Risiken abwägen und aus einem Rückschlag lernen. Auch wer eine starke visuelle Stimmung schätzt, bekommt hier mehr als eine austauschbare Fantasy-Oberfläche. Die kalte nordische Richtung bleibt vom ersten Eindruck bis zu den praktischen Spielentscheidungen spürbar.

Weniger geeignet ist Frostborn für Spieler, die nur eine entspannte Beschäftigung ohne Verlustdruck suchen. Ebenso würde ich es nicht als erste Wahl nennen, wenn eine klar erzählte Einzelspieler-Kampagne im Mittelpunkt stehen soll. Die Freude entsteht stärker aus dem eigenen Vorgehen, dem Aufbau und dem allmählichen Verstehen der Spielwelt als aus einer Geschichte, die mich ständig zum nächsten Kapitel zieht.

Im Vergleich zu gewöhnlichen mobilen Rollenspielen ist die größte Besonderheit die Verbindung von Atmosphäre und Vorsicht. Viele Alternativen setzen auf schnelle Kämpfe, häufige Belohnungen und eine deutlich hellere Präsentation. Frostborn wirkt dagegen erdiger und fordernder. Im Vergleich zu reinen Überlebensspielen ist es zugänglicher, weil die Rollenspielstruktur klare Ziele liefert und die nordische Welt eine stärkere thematische Klammer bildet. Dafür ist es nicht ganz so frei wie ein vollständig offenes Sandbox-Spiel und nicht so unmittelbar wie ein reiner Action-Titel.

Ein realistisches Alltagsszenario sieht für mich so aus: Nach der Arbeit starte ich das Spiel nicht mit dem Ziel, möglichst weit zu kommen, sondern mit einer kleinen Aufgabe. Ich prüfe meine Vorräte, nehme nur passende Ausrüstung mit und erkunde einen bekannten Abschnitt. Wenn der Platz knapp wird oder die Kämpfe zu riskant werden, kehre ich zurück und verarbeite das Material. In einer kurzen Sitzung fühlt sich das sinnvoller an, als hektisch mehrere Ziele gleichzeitig anzufangen.

Wer länger spielt, sollte Pausen einplanen. Die wiederholten Sammel- und Vorbereitungsabläufe können ermüden, besonders wenn gerade kein neuer Bau- oder Ausrüstungsschritt erreichbar ist. Dann hilft es, die Spielweise zu wechseln: nicht immer weiter Ressourcen sammeln, sondern die eigene Ausstattung ordnen, einen sicheren Weg testen oder ein konkretes nächstes Ziel setzen. Ohne solche Zwischenziele verliert das Tempo an Spannung.

Technischer Stand und langfristige Einschätzung

Die aktuelle Version ist 1.58.16.108306. Für ein Spiel mit dieser Mischung aus Darstellung, Erkundung und Inventarverwaltung ist es sinnvoll, auf einem Gerät zu spielen, auf dem die Bedienung übersichtlich bleibt. Ich würde besonders darauf achten, dass wichtige Aktionen nicht unter Zeitdruck durch ungenaue Eingaben erschwert werden. Das ist weniger eine Frage spektakulärer Grafik als eine Frage des Komforts bei Kämpfen und beim Sortieren.

Die große Reichweite mit mehr als 5 Millionen Installationen erklärt sich für mich durch die klare Grundidee: Wikinger, Kälte, Aufbau und Gefahr ergeben sofort ein verständliches Bild. Die Bewertung von 3,9 zeigt zugleich, dass die Mischung nicht jeden Geschmack trifft. Ich halte das für nachvollziehbar. Frostborn verlangt mehr Geduld und Eigeninitiative als viele kostenlose Rollenspiele und kann dadurch bei Spielern anecken, die einen weicheren Einstieg bevorzugen.

Mein wichtigster Tipp für den Anfang ist, nicht jeden Fund sofort als Fortschritt zu betrachten. Entscheidend ist, ob er zum nächsten konkreten Vorhaben passt. Der zweite Tipp betrifft riskante Wege: Lieber eine kleinere Menge sicher zurückbringen, als den gesamten Ausflug durch Gier zu gefährden. Drittens lohnt es sich, die eigene Spielzeit in Abschnitte zu teilen. Ein kurzer Sammellauf, eine Bauentscheidung und eine gezielte Erkundung fühlen sich meist besser an als zielloses Wiederholen.

Diese drei Gewohnheiten zeigen auch, wo die eigentliche Tiefe liegt. Frostborn bietet nicht nur Kämpfe mit nordischer Dekoration, sondern verlangt eine laufende Abstimmung zwischen Stimmung, Ressourcen und Tempo. Ich muss entscheiden, wann ich die Welt genießen, wann ich effizient sammeln und wann ich mich zurückziehen möchte. Genau dadurch bleibt der Schauplatz spielbar und nicht bloß atmosphärisch.

Mein Urteil zur frostigen Spielwelt

Nach meiner Zeit mit Frostborn: Action RPG bleibt vor allem ein stimmiges Gesamtbild zurück. Die Kunstgestaltung, die Geräusche und der wechselnde Rhythmus unterstützen dieselbe Idee: Ich bin in einer kalten, gefährlichen Welt unterwegs und muss mir meinen Fortschritt erarbeiten. Die Mechaniken tragen diese Stimmung, weil Vorbereitung und Rückzug echte Entscheidungen bleiben.

Das Spiel ist nicht die beste Wahl für jeden. Wer schnelle Belohnungen, eine leichte Kampagne oder völlig stressfreie Sitzungen bevorzugt, findet in anderen mobilen Rollenspielen wahrscheinlich den besseren Begleiter. Auch die möglichen In-App-Käufe sollte man bewusst behandeln, statt sie als nebensächliches Detail abzutun. Der langfristige Aufbau kann außerdem wiederholend wirken, wenn kein persönliches Ziel dahintersteht.

Für mich überwiegen dennoch die Stärken. Frostborn besitzt eine klare Identität, verbindet nordische Bildsprache mit brauchbaren Rollenspielentscheidungen und schafft es, selbst einfache Wege durch Schnee und Ruinen mit Bedeutung aufzuladen. Ich würde es Freunden empfehlen, die gerne planen, sammeln und kämpfen, ohne dass das Spiel jeden Schritt vollständig automatisiert. Wer sich auf dieses langsamere, vorsichtigere Tempo einlässt, bekommt ein atmosphärisches Rollenspiel, das seine Welt nicht nur zeigt, sondern durch seine Regeln spürbar macht.

FAQ

Was ist Frostborn: Action RPG und worum geht es in dem Spiel?

Frostborn: Action RPG ist ein kostenloses Online-Survival-Rollenspiel für Android und iOS. Die Handlung spielt in einer rauen, von nordischer Mythologie geprägten Welt, in der ihr eine Siedlung aufbauen, Ressourcen sammeln und euch gegen Untote, wilde Kreaturen und andere Spieler behaupten müsst. Neben Erkundung und Kämpfen spielen Ausrüstung, Charakterklassen, Handwerk und gemeinsames Spielen mit Freunden eine zentrale Rolle.


Benötigt Frostborn: Action RPG eine dauerhafte Internetverbindung?

Ja, Frostborn ist grundsätzlich auf eine aktive Internetverbindung angewiesen. Das Spiel verbindet euch mit Online-Servern, da viele Inhalte gemeinsam mit anderen Spielern stattfinden und Fortschritte serverseitig gespeichert werden. Ohne WLAN oder mobile Daten könnt ihr das Spiel daher nicht zuverlässig nutzen. Eine stabile Verbindung ist besonders bei Kämpfen, beim Betreten gefährlicher Gebiete und während kooperativer Missionen wichtig, da Verbindungsabbrüche den Spielfluss beeinträchtigen können.


Kann man Frostborn kostenlos spielen oder entstehen Kosten?

Frostborn kann kostenlos heruntergeladen und grundsätzlich ohne direkten Kauf gespielt werden. Allerdings enthält das Spiel optionale In-App-Käufe, mit denen sich beispielsweise Währungen, Ressourcen, Ausrüstung oder zeitliche Vorteile erwerben lassen. Fortschritte sind auch ohne Geld möglich, erfordern dann aber mehr Geduld und regelmäßiges Spielen. Eltern sollten außerdem die Kaufoptionen auf dem Gerät prüfen, falls Kinder das Spiel verwenden, da die Kosten je nach Angebot variieren können.


Ist Frostborn für Einzelspieler geeignet oder muss man mit anderen spielen?

Obwohl ihr bestimmte Aufgaben allein erledigen könnt, ist Frostborn stark auf kooperatives und kompetitives Online-Spiel ausgelegt. Gemeinsam mit Freunden oder anderen Spielern lassen sich gefährliche Gebiete sicherer erkunden, Ressourcen effizienter sammeln und Gegner leichter besiegen. Gleichzeitig müsst ihr mit Angriffen anderer Spieler rechnen. Wer lieber völlig entspannt und offline spielt, könnte sich durch das Online-System und den möglichen Verlust von Gegenständen bei Niederlagen unter Druck gesetzt fühlen.


Welche Geräteanforderungen und Altersaspekte sollte man vor dem Download beachten?

Vor dem Download solltet ihr sicherstellen, dass euer Android- oder iOS-Gerät ausreichend freien Speicher, eine aktuelle Systemversion und eine stabile Internetverbindung besitzt. Auf älteren oder leistungsschwächeren Geräten können Ladezeiten, Ruckler oder Abstürze auftreten. Frostborn enthält außerdem Fantasy-Gewalt, Kämpfe gegen menschliche und übernatürliche Gegner sowie In-App-Käufe. Deshalb sollten Eltern die Altersempfehlung des jeweiligen App-Stores beachten und gegebenenfalls Kaufbeschränkungen aktivieren.


Werbung

Herunterladen

Jetzt herunterladen bei Im Play Store herunterladen Herunterladen im Im Apple Store herunterladen

Ähnliche Apps

Diese Website stellt unabhängige Informationen über Apps von Drittanbietern bereit. Wir besitzen, entwickeln oder vertreiben diese nicht. Namen, Logos und Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Angaben zum Entwickler dienen ausschließlich als Referenz. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte den Entwickler unter [email protected], besuchen Sie https://www.kefircyprus.com/ oder lesen Sie die https://www.kefircyprus.com/privacy-policy.