Harbor Life Idle

Supercraft Simulation

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Vorteile

  • Entspannter Spielfluss
  • der sich gut für kurze Spielpausen eignet.
  • Fortschritte laufen auch während deiner Abwesenheit weiter.
  • Übersichtliche Menüs erleichtern den Einstieg ohne lange Erklärungen.
  • Neue Bereiche sorgen nach und nach für zusätzliche Abwechslung.
  • Niedrige Anforderungen machen das Spiel auch auf älteren Geräten spielbar.

Nachteile

  • Der Spielfortschritt kann sich nach längerer Zeit stark verlangsamen.
  • Viele Aktionen wiederholen sich und bieten wenig spielerische Tiefe.
  • Werbung kann den Spielfluss je nach Belohnungsangebot unterbrechen.
  • Ohne Internetverbindung sind möglicherweise nicht alle Funktionen verfügbar.
  • Der langfristige Wiederspielwert bleibt für erfahrene Idle-Fans begrenzt.
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Bewertung von Harbor Life Idle Appxis

Ich habe Harbor Life Idle als ruhiges Hafen-Simulationsspiel ausprobiert und schnell verstanden, worauf es hinausläuft: ein Schiff verbessern, fischen, mit den Einnahmen weiterarbeiten und den Hafen Schritt für Schritt wachsen lassen. Das Spiel von Supercraft richtet sich nicht an Menschen, die ständig schnelle Reaktionen oder komplizierte Kämpfe suchen. Sein Reiz liegt vielmehr darin, dass aus kleinen Entscheidungen langsam ein sichtbarer Fortschritt entsteht.

Der erste Eindruck ist angenehm unkompliziert. Man beginnt nicht mit einem überladenen Menü, sondern mit einer klaren Aufgabe rund um das eigene Schiff und den Hafen. Eine Aktion bringt eine Belohnung, diese Belohnung ermöglicht die nächste Verbesserung, und schon entsteht der typische Sog eines Idle-Spiels. Ich musste nicht lange überlegen, was als Nächstes sinnvoll ist. Gleichzeitig bleibt genug Raum, um später über die Reihenfolge der Ausgaben nachzudenken.

Vom ersten Fang bis zum wachsenden Hafen

Die wichtigste erste Handlung ist das Fischen. Das klingt zunächst schlicht, funktioniert aber als guter Einstieg, weil sofort eine Verbindung zwischen Tätigkeit und Fortschritt entsteht. Das Schiff ist nicht bloß Dekoration: Es steht im Mittelpunkt des Ablaufs und wird nach und nach leistungsfähiger. Jede Verbesserung fühlt sich deshalb nützlicher an, als wenn man nur eine abstrakte Zahl in einem Menü erhöht.

In meiner ersten Spielrunde habe ich mich zunächst auf die naheliegenden Verbesserungen konzentriert, statt alle verfügbaren Möglichkeiten gleichzeitig anzufassen. Das ist bei Harbor Life Idle eine gute Gewohnheit. Wer jede Belohnung sofort irgendwo ausgibt, kann zwar kurzfristig viele kleine Effekte sehen, baut aber weniger gezielt auf. Ich würde deshalb zuerst beobachten, welche Aufgabe gerade den zuverlässigsten Geldfluss erzeugt, und erst danach in weniger dringende Bereiche investieren.

Der Hafen erweitert den Ablauf um eine zweite Ebene. Neben dem Schiff geht es darum, Restaurants zu führen und den Ort insgesamt auszubauen. Dadurch bleibt das Spiel nicht bei einer einzigen Sammelaktion stehen. Der Fang wird gedanklich zum Ausgangspunkt einer kleinen Wirtschaftskette: Das Schiff liefert den Impuls, der Hafen verwandelt den Fortschritt in weitere Möglichkeiten, und die Restaurants geben dem Ausbau eine sichtbare Richtung.

Gerade diese Verbindung macht den Titel spezifischer als ein gewöhnliches Klickspiel. Ich verbessere nicht nur eine Ressource, die anschließend größer wird. Ich habe das Gefühl, an einem kleinen Küstenort zu arbeiten, dessen Bereiche voneinander abhängen. Auch wenn die einzelnen Schritte einfach bleiben, hilft dieses Bild dabei, nach einer kurzen Pause wieder einzusteigen.

Warum die ersten Entscheidungen wichtig sind

Die ersten Minuten verleiten dazu, jede verfügbare Belohnung sofort einzusammeln und die auffälligste Verbesserung zu kaufen. Für einen entspannten Einstieg ist das völlig in Ordnung. Wer aber länger spielen möchte, sollte sich eine einfache Priorität setzen: zuerst den Teil stärken, der am häufigsten neue Einnahmen erzeugt, danach den Ausbau des Hafens beschleunigen und erst dann Komfortkäufe berücksichtigen.

Das ist kein kompliziertes Strategiesystem, aber es verändert den Spielfluss. Eine Verbesserung, die regelmäßig wirkt, kann mehr bringen als ein einzelner großer Schritt, der nur selten zum Tragen kommt. Mein praktischer Tipp lautet deshalb: Vor jedem größeren Kauf kurz prüfen, ob dadurch der nächste Ablauf schneller, stabiler oder lediglich optisch angenehmer wird. Für ein Idle-Spiel ist diese Unterscheidung überraschend hilfreich.

Ein weiterer nützlicher Ansatz ist, nicht ausschließlich auf den aktuellen Kontostand zu schauen. Entscheidend ist, wie schnell die nächste Belohnung erreichbar wird. Wenn eine Investition den Ablauf spürbar beschleunigt, kann sie sich besser anfühlen als eine teurere Verbesserung, die erst nach längerer Wartezeit erreichbar ist. So entsteht ein kleiner Zielwechsel: Ich spare nicht einfach auf den größten Betrag, sondern auf den nächsten sinnvollen Sprung.

Der Rhythmus aus Aktion und Rückmeldung

Die Stärke des Spiels liegt im Feedback. Ich führe eine Aktion aus, sehe einen Ertrag und kann diesen Ertrag direkt in den nächsten Ausbau stecken. Dieser kurze Abstand zwischen Handlung und Reaktion ist wichtig, weil er verhindert, dass sich der Hafen wie eine reine Checkliste anfühlt. Selbst kleine Fortschritte haben einen klaren Bezug zu dem, was ich gerade getan habe.

Nach einigen Runden wird der Ablauf vertraut: nachsehen, einsammeln, verbessern, wieder loslegen. Das klingt bei einem Idle-Spiel selbstverständlich, doch die Qualität hängt davon ab, ob dieser Rhythmus angenehm oder ermüdend wirkt. Bei Harbor Life Idle empfand ich ihn meist als ruhig und übersichtlich. Es gibt keinen Druck, jede Sekunde aufmerksam zu bleiben, und genau das passt zum Hafen-Thema.

Das Spiel eignet sich dadurch gut für kurze Alltagspausen. Ich kann eine Runde beginnen, ein paar Verbesserungen vornehmen und später wieder nach dem Hafen sehen, ohne mich an eine lange Handlungskette erinnern zu müssen. Besonders passend ist ein Szenario wie eine kurze Wartezeit unterwegs: Das Schiff wird verbessert, der Hafen erhält einen neuen Ausbau, und nach der Unterbrechung ist sofort erkennbar, was als Nächstes ansteht.

Wer allerdings ein Spiel sucht, das jede Minute neue Entscheidungen verlangt, wird diesen Rhythmus wahrscheinlich zu langsam finden. Die Rückmeldung ist bewusst sanft. Es gibt keinen ständigen Überraschungseffekt und keine große taktische Krise, die den Ablauf plötzlich verändert. Für mich ist das eine klare Stärke beim entspannten Spielen, aber eine Schwäche für Nutzer, die von einer Simulation maximale Tiefe und dauernde Aktivität erwarten.

Offline spielen und trotzdem im Ablauf bleiben

Dass sich der Hafen offline ausbauen lässt, verändert die Nutzung deutlich. Ich muss nicht während des gesamten Fortschritts verbunden bleiben, sondern kann das Spiel eher wie ein kleines Nebenprojekt behandeln. Das passt gut zum Genre: Der Hafen wartet nicht darauf, dass ich lange Sitzungen einplane, sondern lässt sich in meinen Tagesablauf einfügen.

Praktisch bedeutet das für mich, dass ich nicht jedes Mal eine vollständige Spielrunde vorbereiten muss. Vor dem Weglegen lohnt es sich, noch eine sinnvolle Verbesserung anzustoßen oder die vorhandenen Einnahmen zu verwenden. Beim nächsten Öffnen kann ich dann zuerst den angesammelten Fortschritt prüfen und entscheiden, ob ich direkt weiter investiere oder auf eine größere Verbesserung hinarbeite.

Der Offline-Aspekt ist aber nicht automatisch ein Grund für endloses Spielen. Er macht den Wiedereinstieg einfacher, ersetzt jedoch keine abwechslungsreichen Entscheidungen. Wenn man nur kurz einsammelt und immer dieselbe Verbesserung kauft, kann der Ablauf nach einiger Zeit mechanisch wirken. Ich empfehle deshalb, gelegentlich bewusst zwischen Schiff, Restaurant und Hafenausbau zu wechseln, damit der Ort nicht auf eine einzige Einnahmequelle reduziert wird.

Ein sinnvoller Tagesrhythmus könnte so aussehen: morgens den Hafen öffnen und die angesammelten Erträge in eine dauerhafte Verbesserung stecken, später eine kurze Fischrunde spielen und am Abend den nächsten Ausbau vorbereiten. Das ist keine Pflicht und auch kein festes System, sondern eine Spielweise, die den Offline-Fortschritt mit kleinen aktiven Momenten verbindet.

Belohnungen, Upgrades und der nächste Grund weiterzuspielen

Die Belohnung in Harbor Life Idle besteht nicht nur darin, dass eine Zahl steigt. Der eigentliche Gewinn ist die Aussicht auf einen effizienteren Ablauf. Ein besseres Schiff, ein stärker laufender Restaurantbereich oder ein weiterentwickelter Hafen verändern, worauf ich beim nächsten Besuch achte. Die Belohnung beantwortet damit eine einfache Frage: Was kann ich jetzt tun, das vorher noch nicht sinnvoll oder möglich war?

Ich finde besonders gelungen, dass die Verbesserungen in ein verständliches Bild eingebettet sind. Wenn ich den Hafen ausbaue, wirkt der Fortschritt thematisch passender als bei einem beliebigen Zahlenmenü. Das hilft auch Spielern, die mit typischen Idle-Systemen wenig anfangen können. Man muss nicht jede Optimierung mathematisch berechnen, um eine nachvollziehbare Entscheidung zu treffen.

Trotzdem sollte man die Erwartungen an die Simulation richtig einordnen. Der Titel ist keine realistische Wirtschaftssimulation mit umfangreicher Planung, Personalverwaltung und komplexen Marktbedingungen. Wer eine detaillierte Hafenverwaltung sucht, wird wahrscheinlich mehr Tiefe bei klassischen Managementspielen finden. Harbor Life Idle konzentriert sich auf den angenehmen Kern: Einnahmen erzeugen, verbessern, zurückkehren und den nächsten kleinen Meilenstein erreichen.

Ein konkreter Vorteil dieses Ansatzes zeigt sich bei unregelmäßiger Spielzeit. Wenn ich an einem Tag nur wenige Minuten habe, kann ich trotzdem etwas erledigen. An einem ruhigeren Tag kann ich mich stärker mit der Reihenfolge der Verbesserungen beschäftigen. Das Spiel verlangt also nicht, dass jeder Besuch gleich lang ist. Diese Flexibilität ist für mich wichtiger als eine große Menge an Systemen, die man nur in langen Sitzungen sinnvoll nutzen kann.

Was beim Ausgeben der Ressourcen leicht schiefgeht

Die größte alltägliche Falle ist die Versuchung, kleine Belohnungen sofort vollständig zu verbrauchen. Das fühlt sich kurzfristig gut an, weil direkt etwas sichtbar passiert. Langfristig kann es aber sinnvoller sein, einen Teil zurückzuhalten, wenn eine größere Verbesserung kurz bevorsteht. Ich habe den Spielfluss angenehmer erlebt, sobald ich nicht jeden Kauf nach dem Prinzip „jetzt sofort“ getroffen habe.

Ebenso wichtig ist die Unterscheidung zwischen Fortschritt und Beschäftigung. Eine zusätzliche Aktion kann den Eindruck erwecken, dass gerade viel passiert, ohne den Hafen wirklich effizienter zu machen. Deshalb würde ich vor jedem Kauf überlegen, ob er die nächste Runde verbessert oder nur den aktuellen Moment füllt. Diese kleine Kontrolle verhindert, dass sich die Entwicklung zerfasert.

Wer kein Interesse an In-App-Käufen hat, sollte außerdem mit einer klaren Haltung starten: Das Spiel lässt sich kostenlos ausprobieren, aber im Verlauf werden optionale Käufe von 1,99 Euro bis 29,99 Euro über Google Play angeboten. Ich würde sie nicht als notwendigen Bestandteil des Einstiegs betrachten. Für mich liegt der Reiz gerade darin, den Fortschritt durch die normale Abfolge aus Fischen, Sammeln und Ausbauen zu beobachten. Wer jedoch möglichst schnell vorankommen möchte, könnte sich durch solche Angebote zum Ausgeben verleitet fühlen.

Das ist kein ungewöhnlicher Punkt bei Idle-Spielen, aber hier fällt er besonders auf, weil der gesamte Ablauf auf kleinen, häufigen Verbesserungen beruht. Mein Rat ist deshalb, vor dem Spielen festzulegen, ob man ausschließlich kostenlos spielen möchte. Mit dieser Entscheidung bleibt der Fortschritt übersichtlich und man bewertet jede Verbesserung nach ihrem tatsächlichen Nutzen statt nach der Frage, ob sich der Weg abkürzen lässt.

Für wen der Hafen gut passt

Ich würde Harbor Life Idle vor allem Spielern empfehlen, die ruhige Simulationen mögen und gern sehen, wie ein kleiner Ort allmählich wächst. Wer sich über sichtbare Zwischenziele freut, aber keine lange Handlung verfolgen muss, findet hier einen unkomplizierten Begleiter. Auch Menschen, die nur kurze Spielpausen haben, profitieren vom einfachen Wiedereinstieg und vom Offline-Ausbau.

Das Spiel kann außerdem ein guter Einstieg in das Idle-Genre sein. Die Verbindung aus Schiff, Fischfang, Restaurants und Hafenentwicklung ist leichter zu verstehen als ein abstraktes Produktionssystem. Man erkennt relativ schnell, woher die Belohnung kommt und warum sich eine Verbesserung lohnt. Für jüngere Nutzer passt auch die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren zum grundsätzlich harmlosen, entspannten Rahmen.

Weniger geeignet ist der Titel für Spieler, die eine tiefgehende Simulation mit vielen voneinander abhängigen Wirtschaftsmodellen erwarten. Auch wer ständig neue Herausforderungen, direkte Konkurrenz oder intensive Geschicklichkeit sucht, dürfte sich schnell unterfordert fühlen. In solchen Fällen wäre ein anspruchsvolleres Managementspiel oder ein aktiveres Hafenabenteuer die bessere Wahl.

Ein weiterer Punkt betrifft Geduld. Der Reiz entsteht nicht durch einen einzelnen großen Moment, sondern durch die Summe vieler kleiner Verbesserungen. Wenn dich langsamer Aufbau grundsätzlich langweilt, wird auch das thematische Hafenbild den Kern des Spiels nicht dauerhaft tragen. Wenn du dagegen gern nach einer Pause zurückkehrst und prüfst, was sich entwickelt hat, spielt Harbor Life Idle seine Stärken aus.

Technischer Rahmen und aktueller Eindruck

Das Spiel ist kostenlos erhältlich und läuft ab Android 6.0. Supercraft führt es aktuell in Version 0.6.1. Diese Versionsnummer passt zu meinem Eindruck, dass der Titel vor allem über seinen Kernablauf überzeugen soll und nicht durch eine riesige Menge an Nebenbeschäftigungen. Für die Entscheidung zur Installation ist daher wichtiger, ob dir der zentrale Ausbaukreislauf gefällt, als ob du ein umfangreiches Komplettpaket erwartest.

Im Store kommt das Spiel auf einen Durchschnitt von 4,3 bei über einer Million Installationen. Diese Größenordnung zeigt, dass das Konzept viele Nutzer erreicht, sagt aber allein noch nichts darüber aus, ob es zu deinem Spielstil passt. Ich würde die Bewertung deshalb als Hinweis auf einen funktionierenden Grundgedanken verstehen, nicht als Ersatz für die eigene Frage: Macht mir der Wechsel aus Aktion, Belohnung und Ausbau Spaß?

Die Veröffentlichung ist mit dem 30. Januar 2026 angegeben. Für mich bleibt entscheidend, wie sich der Titel im Alltag spielt: kurze Sitzungen funktionieren, der Offline-Fortschritt unterstützt den Wiedereinstieg, und die Hafenidee gibt dem Zahlenwachstum einen verständlichen Rahmen. Wer mit einer frühen Version rechnet, sollte seine Erwartungen entsprechend auf den vorhandenen Kern und nicht auf eine besonders breite Simulation richten.

Der Reset, der die nächste Sitzung vorbereitet

Der wichtigste Reset ist nicht unbedingt ein dramatischer Neustart, sondern der Moment, in dem eine Runde abgeschlossen ist und der Hafen für den nächsten Besuch bereitliegt. Ich sammle den Ertrag ein, setze ihn in eine Verbesserung um und lasse den Ablauf wieder anlaufen. Danach gibt es einen kurzen Abstand, in dem nichts weiter nötig ist. Genau dieser Abstand macht den nächsten Start attraktiv.

Ein guter Reset fühlt sich bei einem Idle-Spiel nicht wie verlorene Zeit an. Er sollte den Eindruck vermitteln, dass die nächste Sitzung bereits vorbereitet wurde. Bei Harbor Life Idle funktioniert das, wenn ich vor dem Schließen nicht nur die aktuelle Belohnung abhole, sondern eine klare nächste Aufgabe hinterlasse. Das kann eine Schiffverbesserung sein, ein weiterer Restaurantschritt oder ein Ziel für den Hafenausbau.

Ich würde deshalb nicht immer so lange spielen, bis alle verfügbaren Mittel ausgegeben sind. Manchmal ist es besser, mit einer konkreten offenen Entscheidung aufzuhören. Beim nächsten Öffnen wartet dann nicht nur ein Kontostand, sondern eine Frage: Investiere ich in den schnellen Ertrag oder spare ich für den größeren Hafenschritt? Dieser kleine gedankliche Anker ist ein überraschend wirksamer Grund, wiederzukommen.

Gleichzeitig sollte man den Reset nicht mit einem echten Fortschrittsverlust verwechseln. Wer permanente Verbesserungen erwartet, die jede Runde grundsätzlich neu definieren, könnte den Ablauf als zu gleichförmig empfinden. Der Reiz liegt eher in der stetigen Verfeinerung als in radikalen Neuanfängen. Das macht das Spiel zugänglich, begrenzt aber auch die Spannung für erfahrene Idle-Spieler.

Mein Urteil zum Spielkreislauf

Für mich lässt sich Harbor Life Idle am besten als ruhige Kette aus vier Schritten beschreiben: Ich starte eine Aktivität rund um das Schiff, erhalte eine verständliche Rückmeldung, investiere die Belohnung in den Hafen und lasse den Fortschritt bis zur nächsten Sitzung weiterlaufen. Der Grund, erneut zu öffnen, ist nicht ein künstlicher Zeitdruck, sondern die Neugier, wie viel sich aus dem letzten Ausbau entwickelt hat.

Diese Kette ist einfach, aber sie passt thematisch gut zusammen. Der Fischfang gibt der ersten Handlung einen konkreten Zweck, die Restaurants erweitern die Vorstellung vom Hafen als lebendigem Ort, und der Offline-Ausbau verbindet einzelne Besuche. Besonders stark ist das Spiel dort, wo ich nur wenige Minuten investieren möchte und trotzdem das Gefühl bekomme, etwas bewegt zu haben.

Seine Grenzen liegen genau an derselben Stelle. Wer mehr Tiefe, mehr Konkurrenz und ständig neue Herausforderungen erwartet, wird den ruhigen Kreislauf als begrenzt erleben. Auch die optionalen Käufe können für Spieler störend sein, die bei einem kostenlosen Idle-Spiel möglichst wenig Ablenkung durch zusätzliche Ausgaben möchten. Ich würde das Spiel daher nicht pauschal jedem empfehlen, sondern vor allem Menschen, die langsamen Aufbau und kleine Ziele mögen.

Insgesamt ist Harbor Life Idle für mich ein zugängliches Simulationsspiel mit einem klaren eigenen Thema. Es macht aus dem üblichen Sammeln und Verbessern einen kleinen Hafenalltag, der sich gut in kurze Pausen einfügt. Die beste Erfahrung entsteht, wenn du den Fortschritt nicht beschleunigen musst, sondern den nächsten Ausbau bewusst als Anlass für deine nächste Sitzung nutzt. Wer genau diesen entspannten Rhythmus sucht, kann mit dem kostenlosen Spiel von Supercraft viel Freude haben; wer eine tiefgehende Wirtschaftssimulation erwartet, sollte lieber zu einer komplexeren Alternative greifen.

FAQ

Was ist Harbor Life Idle und wie funktioniert das Spiel?

Harbor Life Idle ist ein entspanntes Idle-Management-Spiel, in dem du einen Hafen aufbaust, verbesserst und schrittweise zu einem florierenden Küstenbetrieb entwickelst. Du organisierst verschiedene Bereiche, sammelst automatisch Einnahmen und investierst diese in neue Gebäude, Schiffe oder Produktionsmöglichkeiten. Auch wenn du nicht aktiv spielst, läuft ein Teil des Fortschritts weiter. Dadurch eignet sich das Spiel besonders für kurze Spielsessions zwischendurch.


Kann man Harbor Life Idle ohne Internetverbindung spielen?

Ob Harbor Life Idle vollständig offline funktioniert, kann je nach Version, Gerät und installierten Inhalten unterschiedlich sein. Grundlegende Idle-Mechaniken lassen sich häufig auch ohne dauerhafte Verbindung nutzen, während Werbung, Cloud-Speicherung, Aktualisierungen oder bestimmte Belohnungen eine Internetverbindung benötigen können. Vor dem Download solltest du deshalb die Angaben im jeweiligen App Store prüfen und beachten, dass Offline-Fortschritt möglicherweise eingeschränkt ist.


Ist Harbor Life Idle kostenlos spielbar oder gibt es In-App-Käufe?

Harbor Life Idle kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und gespielt werden, verwendet aber möglicherweise Werbung und optionale In-App-Käufe. Diese Käufe können beispielsweise zusätzliche Ressourcen, Beschleunigungen, Premium-Währung oder eine werbefreie Nutzung anbieten. Für den normalen Spielfortschritt sind sie in der Regel nicht zwingend erforderlich. Wer geduldig spielt und seine Einnahmen sinnvoll investiert, kann viele Verbesserungen auch ohne echtes Geld freischalten.


Eignet sich Harbor Life Idle für Kinder und jüngere Spieler?

Das Spielprinzip von Harbor Life Idle ist leicht verständlich und wirkt durch den langsamen Aufbau sowie die überschaubaren Aufgaben grundsätzlich familienfreundlich. Dennoch sollten Eltern die Altersfreigabe, Werbeinhalte und möglichen In-App-Käufe im Google Play Store oder Apple App Store prüfen. Besonders bei jüngeren Kindern empfiehlt es sich, Käufe mit einem Passwort zu schützen und die Bildschirmzeit zu begrenzen, da regelmäßige Belohnungen zum häufigen Öffnen der App motivieren können.


Welche Geräteanforderungen und Berechtigungen benötigt Harbor Life Idle?

Die genauen Anforderungen von Harbor Life Idle hängen von der jeweiligen Android- oder iOS-Version ab. Auf modernen Smartphones und Tablets sollte das Spiel normalerweise problemlos laufen, während ältere Geräte bei Animationen oder längeren Spielzeiten langsamer reagieren können. Vor der Installation solltest du den benötigten Speicherplatz, die unterstützte Betriebssystemversion und die verlangten Berechtigungen prüfen. Für Werbung, Käufe oder Cloud-Funktionen kann außerdem eine Internetverbindung erforderlich sein.


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