Love & Pies - Merge Mystery

Trailmix Ltd Geduldsspiele

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Vorteile

  • Entspannendes Merge-Gameplay
  • das sich leicht nebenbei spielen lässt.
  • Regelmäßige Events sorgen für Abwechslung und zusätzliche Belohnungen.
  • Die Geschichte ist humorvoll erzählt und motiviert zum Weiterspielen.
  • Viele Dekorationsoptionen erlauben eine persönliche Gestaltung des Cafés.
  • Auch für kurze Spielsessions geeignet
  • da Aufgaben schnell erledigt sind.

Nachteile

  • Energie regeneriert sich langsam und begrenzt längere Spielrunden.
  • Fortschritt kann durch Wartezeiten bei Bestellungen ausgebremst werden.
  • Einige Booster und Ressourcen sind ohne Käufe nur schwer verfügbar.
  • Die vielen Pop-ups für Angebote können auf Dauer störend wirken.
  • Für neue Inhalte wird regelmäßig viel Speicherplatz benötigt.
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Bewertung von Love & Pies - Merge Mystery Appxis

Manchmal möchte ich kein Spiel, das meine volle Aufmerksamkeit für eine Stunde verlangt. Ich möchte kurz etwas zusammenfügen, eine kleine Aufgabe abschließen und das Smartphone wieder weglegen können. Genau in diese Lücke passt Love & Pies - Merge Mystery erstaunlich gut. Das kostenlose Geduldsspiel von Trailmix Ltd verbindet das Zusammenführen von Gegenständen mit dem Wiederaufbau eines Cafés und einer fortlaufenden Geschichte. Der erste Eindruck ist freundlich und leicht zugänglich, aber der eigentliche Reiz liegt für mich im Rhythmus: ein paar Handgriffe, ein sichtbarer Fortschritt und dann ein natürlicher Punkt zum Aufhören.

Ich habe das Spiel vor allem danach beurteilt, wie gut es in kurze Alltagspausen passt. Beim Warten auf den Kaffee, in einer kurzen Busfahrt oder zwischen zwei Aufgaben funktioniert es besser als viele umfangreiche Aufbauspiele, weil die Oberfläche schnell verständlich ist. Gleichzeitig ist es kein völlig anspruchsloses Spiel. Das begrenzte Spielfeld, die Wartezeiten und die Frage, welche Gegenstände ich als Nächstes zusammenführe, sorgen dafür, dass ich nicht einfach gedankenlos tippe. Wer allerdings dauerhaft neue Mechaniken, schnelle Action oder eine besonders tiefe Strategie sucht, wird hier vermutlich nicht lange bleiben.

Ein schneller Einstieg mit klarer Aufgabe

Das Grundprinzip ist sofort greifbar: Auf dem Spielfeld liegen Gegenstände, die ich durch Zusammenführen weiterentwickle. Aus mehreren gleichen Dingen entsteht eine bessere Variante, die wiederum für Aufgaben und Bestellungen gebraucht wird. Diese Schleife ist angenehm direkt. Ich muss nicht erst lange Regeln lernen, bevor etwas passiert. Ein paar Kombinationen reichen, damit sich das Spielfeld verändert und ich das Gefühl bekomme, wirklich etwas bewegt zu haben.

Der Café-Rahmen gibt dem bekannten Merge-Prinzip eine eigene Richtung. Ich sammle nicht nur abstrakte Punkte, sondern arbeite auf sichtbare Verbesserungen rund um das Café hin. Dadurch haben auch kleine Aufgaben einen Zusammenhang. Wenn ich eine Bestellung erfülle oder einen Bereich weiterentwickle, wirkt das nicht wie eine isolierte Belohnung, sondern wie ein weiterer Schritt in einer größeren kleinen Welt.

Die Geschichte hilft ebenfalls beim Einstieg. Sie ist nicht der Grund, warum ich jede Runde starte, aber sie macht die Aufgaben abwechslungsreicher. Zwischen den Spielabschnitten gibt es Figuren, Konflikte und Geheimnisse, die dem Café mehr Persönlichkeit geben. Für mich funktioniert das besonders dann, wenn ich gerade keine Lust auf ein rein abstraktes Puzzlespiel habe. Die Geschichte lockert die Wiederholung auf, ohne das Zusammenführen vollständig zu verdrängen.

Wichtig ist dabei, die Erwartungen richtig einzuordnen. Das Spiel ist kein klassisches Café-Management mit freier Raumplanung, komplizierten Rezeptketten oder hektischem Service. Ich treffe nicht ständig Entscheidungen unter Zeitdruck. Vielmehr ist das Café die motivierende Kulisse für ein ruhiges Sammel- und Kombinationsspiel. Wer genau diese Mischung sucht, bekommt einen klaren Einstieg. Wer eine tiefgehende Wirtschaftssimulation erwartet, sollte sich eher nach einer anderen Alternative umsehen.

Warum kleine Aktionen sofort befriedigend wirken

Die unmittelbare Rückmeldung ist eine der größten Stärken. Ein zusammengeführter Gegenstand verschwindet nicht einfach in einer Statistik, sondern wird sichtbar aufgewertet. Das macht selbst einfache Züge angenehm. Ich sehe sofort, ob meine Entscheidung Platz geschaffen, eine Aufgabe vorbereitet oder eine neue Kette angestoßen hat.

Ein nützlicher Tipp ist, nicht jede mögliche Kombination sofort auszuführen. Gerade am Anfang wirkt es verlockend, alles zusammenzulegen, was zusammenpasst. Ich lasse aber gern einige niedrigere Gegenstände liegen, wenn sie für eine kommende Aufgabe noch gebraucht werden könnten. So bleibt das Spielfeld flexibler. Diese kleine Gewohnheit macht einen deutlichen Unterschied, weil ein zu früh aufgeräumtes Brett später manchmal genau den Gegenstand vermissen lässt, den ich für eine Bestellung brauche.

Außerdem lohnt es sich, vor dem Antippen kurz den verfügbaren Platz zu betrachten. Das klingt banal, ist aber im Spielalltag entscheidend. Wenn ich mehrere neue Gegenstände erzeuge, ohne freie Felder einzuplanen, blockiere ich mir selbst die nächsten Züge. Ich spiele deshalb lieber in kleinen Gruppen: eine Kette vorbereiten, das Ergebnis prüfen, dann erst die nächste Kombination starten. Das verlängert keine Runde künstlich, verhindert aber unnötiges Durcheinander.

Der richtige Rhythmus für kurze Sitzungen

Die beste Eigenschaft von kurzen Spielrunden ist für mich die klare Portionierung. Ich kann das Spiel öffnen, eine konkrete Aufgabe verfolgen und nach wenigen Minuten wieder aussteigen, ohne das Gefühl zu haben, mitten in einer komplizierten Mission zu stecken. Es gibt immer einen naheliegenden nächsten Schritt: einen Gegenstand verbessern, eine Bestellung erfüllen, Platz schaffen oder die Café-Entwicklung voranbringen.

Das ist im Vergleich zu vielen Aufbauspielen angenehm. Dort muss ich oft mehrere Ressourcen gleichzeitig verwalten und verliere nach einer Pause den Überblick. Hier bleibt der unmittelbare Handlungsrahmen überschaubar. Ich weiß meistens, was ich gerade sammle und warum. Diese Klarheit macht das Spiel besonders geeignet für Menschen, die zwischendurch Unterhaltung suchen, aber keine lange Konzentrationsphase einplanen möchten.

Im Alltag nutze ich solche Spiele gern als Übergang. Wenn ich beispielsweise auf einen Termin warte, kann ich eine kurze Kombination erledigen, ohne anschließend eine halbe Stunde festzuhängen. Auch beim abendlichen Abschalten funktioniert das gut, solange ich die wiederkehrenden Aufgaben akzeptiere. Die angenehme Seite ist, dass ich jederzeit einen kleinen Fortschritt sehe. Die weniger angenehme Seite ist, dass manche Fortschritte nicht sofort möglich sind und ich später zurückkehren muss.

Gerade diese Unterbrechungen entscheiden darüber, ob das Spiel zum eigenen Alltag passt. Wer gern regelmäßig nachschaut und kleine Schritte über den Tag verteilt, wird den Aufbau wahrscheinlich als motivierend empfinden. Wer lieber in einer einzigen langen Sitzung deutlich vorankommt, könnte sich von der langsameren Taktung ausgebremst fühlen. Das Spiel belohnt Geduld mehr als Ungeduld.

Was beim Unterbrechen gut funktioniert

Ich kann eine laufende Runde normalerweise an einem sinnvollen Punkt verlassen, weil die Aufgaben nicht auf hektische Reaktionen ausgelegt sind. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Spielen, bei denen eine Pause sofort zum Verlust führt. Ich muss nicht jedes Mal erst eine komplexe Situation stabilisieren. Ein kurzer Blick auf das Spielfeld genügt, um später wieder zu wissen, welche Ketten noch offen sind.

Mein persönlicher Arbeitsablauf ist deshalb einfach: Zuerst prüfe ich die sichtbaren Aufträge, danach sortiere ich die vorhandenen Gegenstände und erst dann starte ich neue Kombinationen. Wenn ich nur wenig Zeit habe, konzentriere ich mich auf einen Auftrag statt auf mehrere parallele Ziele. Das verhindert, dass ich Ressourcen verstreue. Bei einer längeren Sitzung kann ich dagegen eine größere Kette vorbereiten und mehrere Aufgaben miteinander verbinden.

Diese Vorgehensweise ist besonders hilfreich, wenn der freie Platz knapp wird. Ich behandle das Spielfeld nicht nur als Ablage, sondern als kleines Planungspuzzle. Manche Gegenstände bleiben bewusst liegen, andere werden zusammengeführt, obwohl sie noch nicht unmittelbar gebraucht werden, weil sie Platz schaffen. Der beste Zug ist daher nicht immer der, der den höchsten Gegenstand erzeugt. Manchmal ist der unspektakuläre Zug sinnvoller, der mir zwei freie Felder verschafft.

Eine Einschränkung bleibt: Die kurzen Sitzungen sind nicht immer völlig frei von Reibung. Wenn ich auf bestimmte Gegenstände warten oder meine Energie beziehungsweise verfügbare Aktionen einteilen muss, kann der Spielfluss langsamer werden. Das ist für mich kein Fehler, sondern ein bewusstes Tempoelement. Trotzdem sollte man wissen, dass „kurz öffnen und sofort alles erledigen“ nicht in jeder Phase möglich ist.

Wiederholung, Motivation und der schmale Grat

Das Zusammenführen fühlt sich am Anfang frisch an, weil jede neue Stufe sichtbar und verständlich ist. Mit der Zeit wiederholen sich die Abläufe jedoch stärker. Ich erzeuge Gegenstände, sortiere das Brett, erfülle Aufträge und arbeite an der Umgebung weiter. Die Geschichte und die Café-Entwicklung geben diesem Kreislauf einen Grund, aber sie verändern nicht ständig die grundlegende Tätigkeit.

Für mich hängt die langfristige Motivation deshalb davon ab, ob ich Freude an kleinen Optimierungen habe. Es macht Spaß, eine Kette so zu planen, dass möglichst wenig Platz verloren geht. Es macht auch Spaß, einen Auftrag nicht sofort, sondern mit Blick auf die nächsten Kombinationen vorzubereiten. Wer solche Mini-Entscheidungen mag, findet in der Wiederholung eine ruhige Form von Fortschritt. Wer nach jeder Runde eine völlig neue Herausforderung braucht, dürfte die Routine schneller bemerken.

Die Café-Entwicklung hilft gegen dieses Gefühl, weil sie dem Sammeln ein sichtbares Ziel gibt. Ich sehe nicht nur, dass eine Zahl steigt, sondern dass sich die Umgebung und die Erzählung weiterbewegen. Trotzdem bleibt die Motivation eher gemütlich als aufregend. Das Spiel möchte mich nicht mit hohem Druck in jeder Minute überraschen. Es setzt darauf, dass ich gern in eine vertraute Welt zurückkehre und dort den nächsten kleinen Abschnitt freischalte.

Hier liegt auch der wichtigste Vergleich zu klassischen Match-3-Spielen. Dort steht oft der einzelne Level im Mittelpunkt, mit einem klaren Anfang, einem begrenzten Spielfeld und einem schnellen Abschluss. Love & Pies - Merge Mystery arbeitet stärker mit langfristigem Aufbau und Inventarplanung. Dafür fühlt sich eine einzelne Sitzung weniger abgeschlossen an. Wenn ich sofortige, kompakte Puzzle-Erfolge ohne Sammelverwaltung möchte, ist ein klassisches Match-3-Spiel wahrscheinlich die bessere Wahl.

Gegenüber reinen Merge-Spielen mit kaum erzählerischem Rahmen bietet dieses Spiel mehr Kontext und eine stärkere Atmosphäre. Die Figuren und das Café geben mir einen Grund, auch nach einer einfachen Aufgabe weiterzumachen. Der Preis dafür ist, dass ich mehr Menüs, Dialoge und Fortschrittsabschnitte akzeptieren muss. Wer nur möglichst schnell Gegenstände kombinieren möchte, könnte diese zusätzlichen Ebenen als Unterbrechung empfinden.

Wo Geduld wichtiger ist als Können

Ein Teil des Fortschritts hängt nicht davon ab, ob ich besonders schnell denke, sondern ob ich bereit bin, auf passende Gelegenheiten zu warten. Das kann entspannend sein, weil nicht jede Situation perfekt gelöst werden muss. Es kann aber auch frustrieren, wenn mir nur ein bestimmter Gegenstand fehlt und ich gerade keinen sinnvollen Ersatzweg habe.

Ich empfehle deshalb, nicht jedes Ziel sofort erzwingen zu wollen. Wenn eine Aufgabe ungünstig liegt, widme ich mich lieber einer anderen Kette, räume das Spielfeld auf oder bereite spätere Kombinationen vor. Dieses flexible Spielen fühlt sich deutlich besser an, als ständig auf genau ein fehlendes Teil zu starren. Der Nachteil: Wer gern jede Aufgabe unmittelbar abschließt, erlebt das System eher als Bremse.

Auch bei den optionalen Käufen sollte man aufmerksam bleiben. Das Spiel ist kostenlos erhältlich, bietet aber Käufe innerhalb der App an, die bei der Abrechnung über Google Play von 1,19 € bis 119,99 € reichen. Ich würde deshalb vor dem Spielen festlegen, ob ich ausschließlich ohne zusätzliche Ausgaben spielen möchte. Für mich verliert das Spiel nichts von seinem Grundreiz, wenn ich langsam vorankomme; wer jedoch Wartezeiten konsequent überspringen möchte, kann deutlich stärker in Versuchung geraten.

Diese Möglichkeit ist kein Grund, das Spiel grundsätzlich abzulehnen, aber sie beeinflusst die Spielerfahrung. Die kostenlose Variante passt gut zu Menschen, die den Aufbau als beiläufige Beschäftigung sehen. Wer sich schnell unter Druck setzt, Aufgaben sofort abzuschließen, sollte vorsichtig sein und Käufe nicht als notwendige Voraussetzung für Spaß betrachten.

Für wen sich das Café wirklich lohnt

Ich würde das Spiel vor allem Personen empfehlen, die entspannte Merge-Puzzles mit einer Geschichte und sichtbarer Umgebung mögen. Es passt zu Spielerinnen und Spielern, die gern sortieren, kleine Ziele verfolgen und ihren Fortschritt in kurzen Abschnitten erleben. Auch wer normalerweise wenig Geduld für komplizierte Strategiespiele hat, findet schnell einen Zugang, weil die ersten Aufgaben sehr verständlich aufgebaut sind.

Ein realistisches Beispiel ist eine kurze Pause am Nachmittag. Ich öffne das Spiel, sehe eine Bestellung, für die mir nur noch eine kleine Gegenstandskette fehlt, und nutze die vorhandenen Teile gezielt. Danach räume ich zwei Felder frei und verbessere einen Bereich des Cafés. Wenn die nächste Aufgabe mehr Zeit verlangt, schließe ich die App einfach wieder. Beim nächsten Öffnen habe ich ein klares Ziel, statt mich durch eine lange Anleitung arbeiten zu müssen.

Für Familien mit jüngeren Kindern kann die Altersfreigabe USK ab 6 Jahren ein hilfreicher Orientierungspunkt sein. Trotzdem würde ich das Spiel nicht automatisch als völlig sorgenfreie Beschäftigung für jedes Kind einordnen, weil die In-App-Käufe erklärt und gemeinsam besprochen werden sollten. Das ruhige Tempo ist kinderfreundlicher als hektische Action, aber die Sammelmechanik kann trotzdem den Wunsch auslösen, schneller weiterzukommen.

Weniger geeignet ist der Titel für Menschen, die keine wiederholenden Abläufe mögen oder eine komplett offline wirkende, abgeschlossene Erfahrung suchen. Ebenso würde ich ihn nicht empfehlen, wenn du ein Spiel ohne optionale Käufe bevorzugst oder bei knappen Ressourcen schnell ungeduldig wirst. In diesen Fällen bieten einfache Logikspiele oder klassische Puzzle-Apps wahrscheinlich die passendere, geradlinigere Erfahrung.

Technisch ist der Einstieg breit möglich: Die aktuelle Version ist 0.82.0 und läuft ab Android 7.0. Im Google-Play-Umfeld wird das Spiel mit einem Durchschnitt von 4,4 bewertet; außerdem kommt es auf über 5 Millionen Installationen. Diese breite Nutzung passt zu meinem Eindruck, dass der Zugang unkompliziert ist. Die vielen Bewertungen machen den Titel nicht automatisch perfekt, aber sie zeigen, dass das Grundkonzept bei einem großen Publikum ankommt.

Ich würde vor der Installation dennoch überlegen, welche Art von Beschäftigung du suchst. Wenn du ein Spiel für kurze, unterbrechbare Momente brauchst, ist die Mischung aus Café-Aufbau, Geschichte und Zusammenführen gut getroffen. Wenn du dagegen möglichst viel Inhalt pro Minute erwartest, kann sich das langsame Freischalten zäh anfühlen. Der Titel ist nicht dafür gemacht, jede freie Minute maximal auszureizen, sondern dafür, kleine Pausen angenehm zu füllen.

Mein Urteil nach dem Alltagstest

Was mir am besten gefällt, ist die Kombination aus unmittelbarem Erfolg und langfristigem Ziel. Ein einzelner Zug ist leicht verständlich, aber die Anordnung der Gegenstände kann trotzdem eine kleine Entscheidung verlangen. Das Café und die Geschichte verhindern, dass sich jede Kombination völlig bedeutungslos anfühlt. Besonders stark ist das Spiel dort, wo ich nur wenige Minuten habe und trotzdem einen sichtbaren Schritt machen möchte.

Die Schwächen liegen genau auf der anderen Seite. Das Grundprinzip nutzt sich ab, wenn ich keine Freude an wiederkehrendem Sortieren und Zusammenführen habe. Wartephasen und begrenzter Platz können den Rhythmus bremsen, und die optionalen Käufe sind ein Punkt, den ich bewusst im Blick behalten würde. Außerdem ersetzt die Café-Kulisse keine tiefgehende Managementsimulation. Sie motiviert, erweitert das eigentliche Puzzle aber nicht in jeder Hinsicht.

Für mich ist Love & Pies - Merge Mystery deshalb kein Spiel für intensive Abende, sondern ein sehr brauchbarer Begleiter für kleine Unterbrechungen. Es lässt sich leicht aufnehmen, verträgt Pausen und gibt auch nach einer kurzen Sitzung das Gefühl, etwas erledigt zu haben. Die Geschichte sorgt für zusätzliche Bindung, während das Merge-System den Einstieg einfach hält.

Mein persönliches Fazit fällt positiv, aber bewusst eingeschränkt aus: Wenn du ruhige Geduldsspiele magst und gern ein Café Schritt für Schritt weiterentwickelst, kannst du hier lange angenehm beschäftigt sein. Ich würde es kostenlos ausprobieren und von Anfang an langsam spielen, statt jeden Fortschritt erzwingen zu wollen. Wer schnelle Level, tiefe Strategie oder möglichst wenig Wiederholung sucht, sollte hingegen lieber bei einer anderen Puzzle-Richtung bleiben.

Unterm Strich gewinnt der Titel nicht durch spektakuläre Komplexität, sondern durch seine gute Unterbrechbarkeit. Ich kann ihn öffnen, eine kleine Aufgabe lösen und ohne Stress wieder gehen. Genau diese Alltagstauglichkeit macht den Reiz aus. Das Café wartet geduldig auf den nächsten Besuch, und für ein kostenloses Spiel dieser Art ist das eine überzeugende, wenn auch nicht grenzenlos abwechslungsreiche Einladung.

FAQ

Was ist Love & Pies – Merge Mystery und wie funktioniert das Spiel?

Love & Pies – Merge Mystery ist ein kostenloses Mobile-Spiel, das Merge-Rätsel mit einer gemütlichen Restaurierungs- und Geschichtenwelt verbindet. Du kombinierst gleiche Gegenstände, um neue Materialien, Gerichte und Werkzeuge zu erhalten. Mit den erspielten Ressourcen baust du ein Café wieder auf, schaltest Bereiche frei und hilfst den Figuren dabei, Geheimnisse und familiäre Konflikte in der Handlung zu lösen.


Kann man Love & Pies – Merge Mystery ohne Internet spielen?

Das Spiel benötigt in der Regel eine Internetverbindung, da Spielstände, Events, Werbeangebote und neue Inhalte regelmäßig mit den Servern synchronisiert werden. Einzelne Bereiche können möglicherweise kurzfristig geladen oder teilweise offline genutzt werden, darauf sollte man sich jedoch nicht verlassen. Für ein stabiles Spielerlebnis, insbesondere nach Updates oder auf mehreren Geräten, ist eine aktive Verbindung empfehlenswert.


Ist Love & Pies – Merge Mystery kostenlos oder gibt es In-App-Käufe?

Love & Pies – Merge Mystery kann kostenlos heruntergeladen und grundsätzlich ohne Bezahlung gespielt werden. Allerdings enthält das Spiel optionale In-App-Käufe, mit denen sich beispielsweise Energie, Münzen, Diamanten oder zeitlich begrenzte Angebote erwerben lassen. Fortschritt ist auch ohne Geld möglich, kann dann aber durch Wartezeiten und begrenzte Energie langsamer ausfallen. Die Kaufoptionen sollten besonders bei Kindern beachtet werden.


Wie funktionieren Energie, Wartezeiten und der Fortschritt im Spiel?

Viele Aktionen auf dem Spielfeld verbrauchen Energie, die sich mit der Zeit wieder auffüllt. Dadurch entstehen regelmäßige Pausen, bevor neue Gegenstände produziert oder Aufgaben abgeschlossen werden können. Wer geduldig spielt, kann die Energie kostenlos abwarten; alternativ bieten sich Belohnungen, Werbevideos oder optionale Käufe an. Eine sinnvolle Planung der Merge-Ketten hilft, den begrenzten Platz und die Energie effizient zu nutzen.


Für welche Altersgruppe ist Love & Pies – Merge Mystery geeignet?

Das Spiel richtet sich vor allem an Fans entspannter Merge-Rätsel, kreativer Dekoration und familienfreundlicher Geschichten. Die Bedienung ist leicht verständlich, dennoch können die vielen Aufgaben, Events und Ressourcen für jüngere Kinder unübersichtlich sein. Außerdem sollten Eltern die Werbung und In-App-Käufe prüfen und gegebenenfalls durch Geräteeinstellungen absichern. Die Handlung enthält vor allem leichte Dramatik, Geheimnisse und zwischenmenschliche Konflikte.


In anderen Sprachen verfügbar

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