Mindustry
AnukenAction
Geprüft und sicher · Free
- Bewertung
- 4,6von 5
- Downloads
- 5.00M
- Android
- 5.0
Screenshots
Analyse von Appxis
Mindustry ist ein ungewöhnliches Actionspiel, weil ich nicht einfach nur schieße und weiterlaufe. Während meiner Spielzeit musste ich eine Basis aufbauen, Rohstoffe fördern, Produktionsketten planen und meine Verteidigung so organisieren, dass die nächste Angriffswelle nicht alles wieder einreißt. Genau diese Mischung macht den Reiz aus: Es fühlt sich teilweise wie ein Fabrikspiel, teilweise wie ein Strategiespiel und teilweise wie ein klassisches Verteidigungsspiel an.
Ich habe den Titel von Anuken vor allem dann geschätzt, wenn ich mich konzentrieren und Schritt für Schritt ein Problem lösen wollte. Gleichzeitig ist er kein Spiel, das seine Regeln sofort vollständig erklärt. Wer eine schnelle Actionrunde mit wenigen Menüs erwartet, wird vermutlich erst einmal bremsen müssen. Wer dagegen Freude daran hat, Produktionswege zu optimieren und aus einer chaotischen Startfläche eine funktionierende Anlage zu machen, bekommt ein sehr eigenständiges Spiel.
Die kostenlose Veröffentlichung ist für mich ein wichtiger Pluspunkt, weil man ohne Kaufhürde ausprobieren kann, ob diese Kombination aus Action und Fabrikbau zum eigenen Geschmack passt. Im Store liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,6 aus rund 138.000 Bewertungen, und mehr als 5 Millionen Installationen zeigen, dass das Konzept eine große Spielerschaft erreicht. Die Altersfreigabe lautet USK ab 6 Jahren. Das beschreibt den Inhalt zwar grundsätzlich, sagt aber wenig darüber aus, wie anspruchsvoll die Bedienung und Planung im späteren Verlauf werden.
Wie verständlich sind Karten, Menüs und Produktionsketten?
Die größte Stärke von Mindustry ist zugleich seine erste Hürde: Das Spielfeld ist nicht bloß eine Kulisse, sondern ein Arbeitsbereich. Ich muss erkennen, wo Rohstoffe liegen, welche Wege meine Förderbänder nehmen und an welcher Stelle Verteidigungsanlagen sinnvoll stehen. Dadurch entsteht eine Lesbarkeit, die weniger über große Erklärfenster und stärker über räumliche Zusammenhänge funktioniert. Wer gern mit Farben, Linien und Anordnungen denkt, findet sich nach einer Eingewöhnung gut zurecht.
Am Anfang wirkt die Oberfläche allerdings dicht. Es gibt Gebäude, Ressourcen, Energie- oder Transportfragen und verschiedene Aufgaben, die gleichzeitig Aufmerksamkeit verlangen. Ich musste mich daran gewöhnen, nicht jedes Symbol sofort verstehen zu wollen. Hilfreicher ist es, zunächst nur eine kleine Lieferkette zu verfolgen: Rohstoff abbauen, transportieren, verarbeiten und das Ergebnis an die passende Stelle bringen. Erst danach lohnt es sich, die Basis größer zu planen.
Für die Orientierung hilft eine klare persönliche Ordnung. Ich stelle Förderbänder möglichst in geraden Abschnitten auf, halte Wege zwischen Fabriken frei und lasse Verteidigungsbereiche nicht direkt mit Produktionsflächen verschmelzen. Das ist kein vorgeschriebenes System, aber es reduziert späteres Suchen. Besonders bei längeren Partien zahlt sich aus, wenn ich nicht jede Anlage kreuz und quer platziere. Ein aufgeräumtes Layout macht die eigene Basis nicht nur effizienter, sondern auch leichter lesbar.
Die Informationsdichte kann für Menschen mit eingeschränkter visueller Wahrnehmung anstrengend sein. Kleine Symbole, unterschiedliche Materialien und viele Objekte auf engem Raum verlangen genaue Aufmerksamkeit. Ich würde deshalb mit einer ruhigen Karte und einem langsamen Aufbau beginnen, statt sofort den schwierigsten verfügbaren Ablauf zu wählen. So lässt sich herausfinden, ob die Darstellung auf dem eigenen Bildschirm angenehm genug bleibt.
Weitere Artikel zum Lesen






Auch akustisch ist das Spiel nicht für jeden automatisch bequem. Geräusche können Hinweise auf Produktion, Bewegung oder Gefahr liefern, aber ich würde mich nicht ausschließlich darauf verlassen. Die eigentliche Planung bleibt visuell und räumlich. Wer mit reduzierter Lautstärke oder ohne Ton spielt, kann weiterhin viel erreichen, muss jedoch häufiger selbst auf die Karte und den Zustand der Anlagen schauen.
Warum die Fabrikplanung mehr als Dekoration ist
Ein wichtiger Unterschied zu vielen einfachen Tower-Defense-Spielen liegt darin, dass meine Verteidigung von der Logistik abhängt. Eine Geschützreihe hilft wenig, wenn Munition nicht zuverlässig ankommt. Eine Fabrik kann stark aussehen und trotzdem nutzlos sein, wenn ein einzelner Engpass den gesamten Materialfluss stoppt. Diese Verbindung zwischen Produktion und Kampf ist der Punkt, an dem Mindustry seine eigene Identität entwickelt.
Ich empfehle, nicht sofort die maximal mögliche Anlage zu bauen. Kleine, getrennte Produktionsbereiche sind oft leichter zu kontrollieren als ein riesiger Komplex, in dem ein Fehler alles beeinflusst. Ein praktischer Ablauf ist, zuerst die Grundversorgung abzusichern, dann eine überschaubare Verteidigung zu errichten und erst danach neue Materialien oder aufwendigere Gebäude einzubauen. Dadurch erkenne ich schneller, ob ein Problem an der Rohstoffquelle, am Transport oder am Verbrauch entsteht.
Ein weiterer nützlicher Ansatz ist, vor jeder Erweiterung zu prüfen, was tatsächlich knapp ist. Mehr Förderbänder lösen nicht automatisch einen Mangel, wenn die Quelle zu wenig liefert. Eine zusätzliche Fabrik bringt ebenfalls nichts, wenn der Ausgang blockiert ist. Ich habe deutlich weniger Rückbauarbeit, wenn ich erst den Engpass identifiziere und dann gezielt eine einzige Stelle verbessere. Diese Art des Denkens macht das Spiel anspruchsvoll, aber auch befriedigend.
Eine visuelle Sprache, die den Spielraum lesbar macht
Die Gestaltung unterstützt diese Arbeitsweise, weil die Karte für mich vor allem aus funktionalen Formen besteht: Rohstoffstellen, Gebäuden, Wegen und freien Flächen, die ich für den nächsten Schritt brauche. Das ist keine Welt, in der ich wegen realistischer Kulissen verweilen möchte. Ihre Stärke liegt darin, dass ich mich auf den Aufbau konzentrieren kann. Wenn die eigene Basis unübersichtlich wird, liegt das meist nicht an einer erzählerischen Ablenkung, sondern daran, dass meine Förderwege und Produktionsbereiche schlecht geordnet sind.
Ich finde diese klare, technische Anmutung passend, weil sie den Konflikt unmittelbar verständlich macht: Die Anlage muss funktionieren, bevor sie groß oder eindrucksvoll wirkt. Ein hilfreicher Trick ist, nicht nur auf die Gebäude, sondern auch auf die leeren Zwischenräume zu achten. Freie Korridore erleichtern mir das Erkennen von Transportwegen und lassen Platz für Änderungen, wenn ich später einen Engpass entdecke. Wer jede Lücke sofort bebaut, kann sich selbst die Übersicht nehmen.
Auch die Farb- und Formfülle fordert Aufmerksamkeit. Auf einem kleinen Display können nahe beieinanderliegende Anlagen schnell zu einem dichten Muster werden. Deshalb würde ich neue Produktionsbereiche möglichst in klaren Blöcken anlegen und nicht jede verfügbare Fläche gleichzeitig nutzen. Das ist kein kosmetischer Anspruch: Eine verständliche Karte hilft mir unter Angriffsdruck, die Stelle zu finden, die tatsächlich Aufmerksamkeit braucht.
Bedienung, Reaktionsdruck und unterschiedliche Spielsituationen
Die Steuerung verlangt zwei verschiedene Arten von Aufmerksamkeit. In ruhigen Phasen plane ich Wege, Gebäude und Versorgung. Sobald Gegner angreifen, muss ich zusätzlich reagieren und den Zustand der Verteidigung im Blick behalten. Diese Wechsel können spannend sein, aber sie erzeugen auch Druck. Für Menschen, die schnelle Eingaben oder hektische Bildschirme vermeiden möchten, ist entscheidend, ob sie sich mit dem Tempo der jeweiligen Partie wohlfühlen.
Ich empfinde die motorische Belastung nicht überall gleich. Das Platzieren einzelner Gebäude ist grundsätzlich nachvollziehbar, doch längere Bauvorhaben können viele präzise Eingaben erfordern. Auf einem kleineren Smartphone-Bildschirm wird es schwieriger, zwischen benachbarten Anlagen den richtigen Punkt zu treffen. Wer häufig daneben tippt, sollte die Basis großzügiger planen und wichtige Wege nicht unnötig eng nebeneinanderlegen.
Gerade hier hilft eine bewusste Gestaltung der eigenen Karte. Ich lasse rund um zentrale Gebäude etwas Platz, trenne Transportwege und vermeide dekoratives Gedränge. Das kostet möglicherweise Fläche, reduziert aber Fehlbedienungen. Für mich ist das ein konkreter Vorteil: Eine funktionale Basis muss nicht nur effizient sein, sie muss auch unter Stress verständlich bleiben.
Das Spiel kann außerdem in unterschiedlichen Situationen funktionieren. Wenn ich nur kurze Zeit habe, kann ich an einer bestehenden Basis einen kleinen Abschnitt verbessern, statt jedes Mal ein vollständiges Projekt zu beginnen. Für längere Sitzungen eignet sich dagegen das langsame Entwickeln einer ganzen Produktionsstruktur. Diese Flexibilität ist angenehm, weil ich nicht immer dieselbe Konzentrationsdauer mitbringen muss.
Für Pendelzeiten oder unruhige Umgebungen ist die Erfahrung gemischt. Ein plötzliches Gespräch, eine Haltestelle oder eine kurze Unterbrechung kann dazu führen, dass ich den Überblick über eine laufende Angriffssituation verliere. In solchen Momenten würde ich eher an der Infrastruktur arbeiten, wenn die Lage stabil ist, und riskante Umbauten auf eine ruhigere Gelegenheit verschieben. Das ist kein Mangel an Inhalt, sondern eine Frage des passenden Spielmoments.
Ein realistischer Ablauf im Alltag
Stell dir vor, ich habe abends nur eine begrenzte freie Zeit. Ich starte eine bereits begonnene Karte und sehe, dass meine Geschütze zwar vorhanden sind, aber nicht ausreichend versorgt werden. Statt hektisch neue Waffen zu setzen, überprüfe ich zuerst die Förderstrecke, finde den langsamsten Abschnitt und verbessere genau diesen Teil. Danach beobachte ich eine Weile, ob die Versorgung stabil bleibt. Erst wenn das funktioniert, investiere ich in weitere Produktion.
Dieser Ablauf zeigt, warum Mindustry nicht nur nebenbei funktioniert. Selbst eine kleine Änderung kann Folgen für mehrere Bereiche haben. Wenn ich einen Transportweg verlege, muss ich prüfen, ob dadurch ein anderer Eingang abgeschnitten wird. Wenn ich mehr Material verarbeite, kann die Quelle zu langsam werden. Für eine kurze Sitzung ist das trotzdem geeignet, solange ich mir ein klar begrenztes Ziel setze. Ohne solches Ziel kann ich leicht länger planen, als ich ursprünglich vorhatte.
Menschen mit Aufmerksamkeitsproblemen könnten die vielen parallelen Aufgaben sowohl als motivierend als auch als überfordernd erleben. Ich würde empfehlen, pro Abschnitt nur eine Priorität festzulegen: etwa Versorgung stabilisieren, Verteidigung reparieren oder einen neuen Rohstoff erschließen. Diese Selbstbegrenzung macht den Ablauf übersichtlicher. Das Spiel nimmt mir diese Priorisierung nicht vollständig ab, weshalb die eigene Arbeitsweise einen großen Unterschied macht.
Was Sound und Spieltempo zur Stimmung beitragen
Der Klang ist für mich eher Teil der Orientierung und des Arbeitsrhythmus als ein eigenständiger Grund, das Spiel zu starten. Geräusche können die laufenden Vorgänge greifbarer machen, doch die eigentliche Spannung entsteht dadurch, dass ich Produktionsfluss und Verteidigung gleichzeitig im Kopf behalten muss. Ich kann den Ton daher als zusätzliche Rückmeldung schätzen, ohne mich darauf zu verlassen. Wer lieber mit Kopfhörern spielt, sollte trotzdem regelmäßig auf die Karte schauen, statt akustische Hinweise als Ersatz für die Übersicht zu behandeln.
Das Tempo wechselt zwischen ruhigem Planen und Momenten, in denen ich unter Druck auf Probleme reagieren muss. Gerade dieser Wechsel erzeugt eine geschlossene Stimmung: Die Fabrik ist nicht bloß ein entspannter Baukasten, und der Kampf ist nicht von der Vorbereitung getrennt. Wenn ich zu viel gleichzeitig erweitere, wird das Tempo allerdings eher hektisch als spannend. Für mich funktioniert es besser, erst eine stabile Grundversorgung zu schaffen und danach gezielt auszubauen.
Für wen sich der Einstieg lohnt
Mindustry passt besonders gut zu Spielern, die nicht nach einem möglichst einfachen Einstieg suchen. Wenn du Factorio-artige Produktionslogik, klassische Basisverteidigung und direkte Action verbinden möchtest, ist der Titel eine interessante Wahl. Auch wer gern ausprobiert, Fehler analysiert und eine Anlage nach mehreren Versuchen verbessert, dürfte viel Zeit damit verbringen können.
Weniger passend ist es für dich, wenn du eine lineare Kampagne mit klaren, kurzen Aufgaben erwartest oder wenn dich Ressourcenverwaltung grundsätzlich langweilt. Auch wer ausschließlich schnelle Reaktionen und unmittelbare Belohnungen sucht, könnte die langen Aufbauphasen als Umweg empfinden. Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Tower-Defense-Spiel musst du deutlich mehr vorbereiten. Im Vergleich zu einem reinen Fabrikspiel kommt zusätzlich der Druck durch Angriffe hinzu.
Genau dieser Vergleich hilft bei der Entscheidung. Ein klassisches Tower-Defense-Spiel ist meist schneller verständlich, weil die Verteidigung im Mittelpunkt steht und die wirtschaftliche Seite begrenzter bleibt. Ein reines Fabrikspiel bietet oft mehr Ruhe für Optimierung, während Mindustry die Produktion direkt mit dem Überleben verbindet. Wer beides möchte, bekommt hier eine ungewöhnliche Mischung; wer nur eine der beiden Seiten mag, könnte mit einer spezialisierten Alternative besser aufgehoben sein.
Für einen ersten Versuch würde ich mir nicht vornehmen, sofort die perfekte Fabrik zu errichten. Sinnvoller ist ein überschaubares Ziel: eine Rohstoffquelle zuverlässig nutzen, einen klaren Transportweg anlegen und prüfen, ob die Verteidigung davon profitiert. So lerne ich die Zusammenhänge an einem konkreten Problem kennen, statt gleichzeitig jedes Symbol und jede Möglichkeit verstehen zu wollen. Wer dabei Freude am Tüfteln findet, weiß ziemlich schnell, ob die Mischung langfristig passt.
Verbleibende Hürden und mein abschließendes Urteil
Die größte Barriere bleibt für mich die Lernkurve. Das Spiel erklärt genug, um loszulegen, aber nicht jede spätere Entscheidung fühlt sich sofort selbstverständlich an. Begriffe, Gebäudefunktionen und Materialwege müssen teilweise durch Beobachtung verstanden werden. Das kann für neugierige Spieler angenehm sein, ist aber weniger zugänglich, wenn ich eine vollständig geführte Erfahrung brauche.
Auch die visuelle Dichte lässt sich nicht vollständig wegplanen. Selbst eine ordentliche Basis kann im späteren Verlauf viele bewegte und statische Elemente enthalten. Auf einem kleinen Display verliert die Übersicht schneller an Komfort als auf einem größeren Bildschirm. Ich würde deshalb vor der Installation überlegen, ob längere Sitzungen auf dem vorgesehenen Gerät angenehm sind und ob präzises Tippen dort zuverlässig funktioniert.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Freiheit. Ich kann meine Infrastruktur auf viele Arten aufbauen, aber diese Freiheit bedeutet auch, dass ich ineffiziente Entscheidungen selbst erkennen muss. Wer eine falsche Förderroute wählt, merkt das manchmal erst, wenn die Verteidigung bereits unter Druck steht. Für mich ist das ein Teil des Reizes. Für Spieler, die lieber jederzeit eindeutig wissen, was als Nächstes richtig ist, kann es frustrierend werden.
Die aktuelle Version 8-official-159.7 zeigt, dass ich beim Testen auf eine konkrete, fortlaufend gepflegte Fassung stoße. Für die Gerätekompatibilität ist wichtig, dass mindestens Android 5.0 erforderlich ist. Das macht den Titel grundsätzlich auch für ältere Android-Geräte interessant, wobei die tatsächliche Bedienbarkeit weiterhin vom Bildschirm und der allgemeinen Leistung des jeweiligen Geräts abhängt.
Ich finde außerdem angenehm, dass der Einstieg kostenlos ist. Dadurch kann ich ohne finanzielles Risiko feststellen, ob mir die Verbindung aus Action, Fabrikbau und Basisverteidigung liegt. Die kostenlose Verfügbarkeit ersetzt allerdings nicht die Bereitschaft, mich mit den Systemen auseinanderzusetzen. Der eigentliche Aufwand besteht nicht im Kauf, sondern in der Zeit, die ich investieren muss, um Produktionsketten und Verteidigungslogik sicher zu beherrschen.
Mein Urteil fällt deshalb klar, aber nicht uneingeschränkt positiv aus: Mindustry ist besonders stark, wenn du komplexe Abläufe selbst entdecken und unter Druck verbessern möchtest. Ich empfehle es Freunden, die gern planen, Fehler auseinandernehmen und ihre Basis nach jedem Rückschlag klüger aufbauen. Für Menschen, die hohe Lesbarkeit, sehr einfache Navigation oder möglichst wenig Reaktionsdruck brauchen, würde ich zunächst eine kurze, ruhige Spielsitzung auf dem eigenen Gerät empfehlen. Wer sich auf die dichte Oberfläche einlässt und seine Anlage bewusst übersichtlich strukturiert, findet hier ein kostenloses Actionspiel mit ungewöhnlich viel strategischer Tiefe.
Anuken liefert damit keinen bloßen Zeitvertreib, sondern ein Spiel, bei dem Zugänglichkeit stark von der eigenen Organisation abhängt. Mit klaren Bauabschnitten, großzügigen Abständen und kleinen Zielen kann ich viele Hürden abfedern. Vollständig mühelos wird der Titel dadurch nicht, aber genau diese Mischung aus Eigenverantwortung, Planung und Verteidigung macht seinen Charakter aus. Für mich ist es eine gute Wahl für konzentrierte Spielabende und kurze Optimierungsaufgaben zwischendurch – solange ich bereit bin, die Kontrolle über meine Fabrik wirklich selbst zu übernehmen.
Vorteile
- Tiefes Fabrik- und Logistiksystem mit viel Raum für kreative Lösungen.
- Große Kampagne mit Eroberung von Planeten und abwechslungsreichen Missionen.
- Unterstützt Mods und eigene Inhalte für nahezu unbegrenzte Erweiterungen.
- Mehrspielerpartien funktionieren lokal sowie online mit anderen Spielern.
- Open-Source-Projekt mit aktiver Community und regelmäßigen Verbesserungen.
Nachteile
- Der Einstieg ist wegen vieler Ressourcen und Produktionsketten anspruchsvoll.
- Spätere Karten können durch lange Bau- und Verteidigungsphasen sehr zeitintensiv werden.
- Die Grafik wirkt bewusst schlicht und ist nicht für jeden Geschmack geeignet.
- Auf kleineren Smartphone-Displays kann die Steuerung schnell unübersichtlich werden.
- Online-Partien hängen stark von Serverqualität und aktiven Mitspielern ab.
Häufige Fragen zu Mindustry
Was ist Mindustry und welches Spielprinzip erwartet mich?
Mindustry ist eine Mischung aus Fabrikbau, Ressourcenmanagement, Tower Defense und Echtzeitstrategie. Zu Beginn sammelst du Rohstoffe, errichtest Förderbänder und Produktionsanlagen und stellst Munition oder Baumaterial her. Gleichzeitig musst du deine Basis gegen anrückende Gegner verteidigen. Mit zunehmendem Fortschritt werden die Produktionsketten komplexer, weshalb Planung, Energieversorgung und eine gut platzierte Verteidigung besonders wichtig sind.
Ist Mindustry kostenlos und gibt es In-App-Käufe oder Werbung?
Mindustry ist auf vielen Plattformen als kostenpflichtige oder frei verfügbare Version erhältlich, abhängig davon, aus welchem Store du die App herunterlädst. In der Regel konzentriert sich das Spiel auf das eigentliche Gameplay und nicht auf aggressive Werbung oder verpflichtende Käufe. Trotzdem solltest du vor dem Download die Angaben im jeweiligen Android- oder iOS-Store prüfen, da Preis, Verfügbarkeit und enthaltene Funktionen je nach Plattform variieren können.
Kann ich Mindustry offline spielen?
Ja, viele zentrale Inhalte von Mindustry lassen sich offline spielen. Dazu gehören insbesondere Kampagnenmissionen, der Aufbau von Fabriken und die Verteidigung gegen computergesteuerte Gegner. Eine Internetverbindung kann jedoch für bestimmte Mehrspielerfunktionen, Updates, den Download zusätzlicher Inhalte oder plattformabhängige Dienste erforderlich sein. Wenn du unterwegs spielen möchtest, solltest du die gewünschten Karten und Spielinhalte vorher vollständig laden und testen.
Bietet Mindustry einen Mehrspielermodus?
Mindustry unterstützt Mehrspielerpartien, in denen du gemeinsam mit anderen Spielern Fabriken aufbaust, Ressourcen produzierst und feindliche Wellen abwehrst. Je nach Version und Plattform können lokale oder netzwerkbasierte Spielmöglichkeiten verfügbar sein. Der Mehrspielermodus ist besonders interessant, weil Aufgaben verteilt werden können: Während ein Spieler die Produktion optimiert, kümmert sich ein anderer um Energie, Verteidigung oder den Ausbau der Basis.
Ist Mindustry für Einsteiger geeignet oder eher ein anspruchsvolles Strategiespiel?
Mindustry ist grundsätzlich auch für Einsteiger geeignet, da die Kampagne viele Mechaniken schrittweise einführt. Dennoch steigt der Schwierigkeitsgrad spürbar an, sobald mehrere Ressourcen, Energiequellen, Flüssigkeiten und Produktionsketten gleichzeitig verwaltet werden müssen. Wer nur schnelle Action erwartet, könnte anfangs etwas Geduld benötigen. Mit etwas Übung wird jedoch schnell deutlich, wie wichtig effiziente Layouts, vorausschauende Planung und eine stabile Verteidigung sind.
Spiele desselben Genres
Temple Run 2
Imangi Studios 3,9 von 5
PUBG MOBILE
Level Infinite 4,6 von 5
Free Fire x NARUTO SHIPPUDEN
GARENA INTERNATIONAL I 4,7 von 5
Mobile Legends: Bang Bang
MOONTON 4,1 von 5
Weitere Rezensionen zu Action
Wurmzone.io Gefräßige Schlange
CASUAL AZUR GAMES 4,2 von 5
Brawl Stars
Supercell 4,1 von 5
Hunter Assassin
Ruby Games AS 4,0 von 5
Kick the Buddy: Lustige Spiele
Playgendary Limited 3,8 von 5
Talking Tom Gold Run
Outfit7 Limited 4,4 von 5
Talking Tom Hero Dash
Outfit7 Limited 4,2 von 5
Über diesen Eintrag
- Entwickler
- Anuken
- Paketname
- io.anuke.mindustry
- Version
- 8-official-159.7
- Android
- 5.0
- Preis
- Free
Diese Website bietet unabhängige Informationen zu Apps von Drittanbietern. Wir besitzen, entwickeln oder vertreiben diese Apps nicht. Namen, Logos und Marken gehören den jeweiligen Eigentümern. Angaben zu Entwicklern dienen ausschließlich als Referenz. Weitere Informationen erhältst du beim Entwickler unter anukendev@gmail.com, auf https://anuke.itch.io/mindustry oder in der https://anuken.github.io/privacypolicy.





