The Chess - Crazy Bishop -

UNBALANCE Corporation Brettspiele

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Vorteile

  • Ungewöhnliche Läufer-Regeln sorgen für frische Schachpartien.
  • Die Steuerung reagiert schnell und ist leicht verständlich.
  • Kurze Runden eignen sich gut für zwischendurch.
  • Das Spiel trainiert Planung und vorausschauendes Denken.
  • Auch erfahrene Schachspieler finden neue taktische Herausforderungen.

Nachteile

  • Die abweichenden Regeln können klassische Schachfans zunächst verwirren.
  • Der Umfang an Spielmodi wirkt möglicherweise begrenzt.
  • Ohne aktive Gegner kann der Wiederspielwert schnell sinken.
  • Die Lernkurve steigt
  • sobald komplexe Läuferzüge ins Spiel kommen.
  • Auf kleineren Displays können Figuren und Felder etwas eng wirken.
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Bewertung von The Chess - Crazy Bishop - Appxis

Wer Schach nicht nur gelegentlich, sondern mit einem klaren Trainingsziel spielen möchte, findet in The Chess - Crazy Bishop - einen angenehm konzentrierten Vertreter der Brettspiel-Kategorie. Ich habe hier keinen überladenen Spieleabend mit vielen Nebenmodi vor mir, sondern eine App, die ihre Stärke aus der einstellbaren Spielstärke zieht. Gerade diese Abstufung macht den Unterschied: Man kann eine Partie locker beginnen und später gezielter an den eigenen Fehlern arbeiten.

Entwickelt wurde das Spiel von UNBALANCE Corporation. Es kostet 1,29 Euro und richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren an praktisch alle Altersgruppen. Die aktuelle Fassung ist Version 1.1.6; als Mindestvoraussetzung wird Android 4.3 genannt. Das wirkt zunächst wenig anspruchsvoll, und genau darin liegt ein Teil des Reizes: Wer einfach eine Schachpartie starten möchte, muss sich nicht erst durch ein großes System kämpfen.

Wie sich das Spieltempo im Alltag anfühlt

Beim Schach ist Geschwindigkeit nicht nur eine Frage der Reaktionszeit. Entscheidend ist, wie schnell man vom Öffnen der App bis zum ersten sinnvollen Zug kommt und ob das Spiel den eigenen Rhythmus unterstützt. Bei diesem Titel steht die Partie selbst im Mittelpunkt. Das ist angenehm, wenn ich fünf Minuten über einen Zug nachdenken möchte, aber auch dann praktisch, wenn ich nur eine kurze Runde spielen will.

Die beworbene Auswahl aus 100 Spielstufen deutet auf eine ungewöhnlich feine Abstimmung hin. Für mich ist das wertvoller als eine einfache Auswahl wie „leicht“, „mittel“ und „schwer“. Solche groben Kategorien passen oft nur kurz zum eigenen Können. Hier kann man sich schrittweise herantasten, statt nach wenigen Partien direkt von einer angenehmen Herausforderung zu einer frustrierenden Wand zu wechseln.

Ein sinnvoller Einstieg ist, nicht sofort eine möglichst hohe Stufe auszuwählen. Ich würde zunächst eine Einstellung nehmen, bei der ich noch bewusst planen kann, ohne jeden Zug des Gegners nur zu erraten. Danach lässt sich die Schwierigkeit in kleinen Schritten erhöhen. So wird aus der großen Zahl an Stufen kein bloßes Werbeversprechen, sondern ein Werkzeug für ein persönliches Trainingsschema.

Besonders gut passt das zu kurzen Alltagspausen. Wenn ich auf den Bus warte oder abends noch eine ruhige Partie spielen möchte, brauche ich keine lange Vorbereitung. Eine einzelne Runde kann dabei ganz unterschiedlich genutzt werden: einmal als entspannte Beschäftigung, ein anderes Mal mit dem Vorsatz, auf Bauernstruktur, offene Linien oder das Verhalten der gegnerischen Dame zu achten.

Das Spieltempo hängt natürlich auch von der gewählten Spielstärke und der Stellung ab. Ein Computergegner muss in einer einfachen Position weniger berechnen als in einem taktisch komplizierten Mittelspiel. Deshalb würde ich keine gleichbleibende Reaktionsgeschwindigkeit in jeder Situation erwarten. Für ein Schachspiel ist das aber kein Makel, sondern Teil der Aufgabe: Anspruchsvollere Positionen dürfen sich gedanklich schwerer anfühlen.

Was bei längeren Partien wichtig wird

In einer schnellen Partie fällt kaum auf, wie viel Aufmerksamkeit eine Schach-App verlangt. Bei längeren Sitzungen sieht das anders aus. Dann entscheidet nicht nur die Rechenleistung des Geräts, sondern auch die Übersichtlichkeit der Darstellung darüber, ob man konzentriert bleibt. Eine reduzierte Oberfläche ist hier ein Vorteil, weil sie den Blick auf das Brett lenkt und nicht auf dekorative Ablenkungen.

Ich würde das Spiel deshalb nicht wie ein hektisches Arcade-Spiel behandeln. Sein Tempo entsteht aus dem Wechsel zwischen Beobachten, Berechnen und Ausführen. Wer jeden Zug sofort bestätigt, nutzt die feinen Schwierigkeitsabstufungen wahrscheinlich nicht optimal. Besser ist es, vor dem Zug kurz die Antwortmöglichkeiten des Gegners zu prüfen und erst danach zu spielen.

Ein nützlicher Arbeitsablauf ist, sich vor jeder Partie ein kleines Ziel zu setzen. Anfänger können sich etwa vornehmen, keine Figur ungedeckt stehen zu lassen. Fortgeschrittene achten vielleicht darauf, nach der Eröffnung nicht automatisch den nächsten Angriff zu starten, sondern die Stellung zu bewerten. Auf diese Weise wird auch eine kurze Runde aussagekräftig, selbst wenn man nicht gewinnt.

Verhalten in fordernden Spielsituationen

Die stärkste Belastung entsteht nicht beim Start einer Partie, sondern in taktischen Momenten. Wenn mehrere Figuren angegriffen werden, ein Abtausch vorbereitet wird und gleichzeitig ein Mattmotiv möglich ist, muss der Computer mehr leisten als bei einer ruhigen Eröffnung. Für die eigene Nutzung bedeutet das: Eine längere Denkpause des Gegners sollte nicht automatisch als Fehler betrachtet werden.

Gerade hier lohnt sich Geduld. Ich würde während einer solchen Pause nicht mehrfach auf das Brett tippen oder die Partie vorschnell verlassen. Bei einem Schachprogramm ist die Berechnung Teil des Spiels. Wer die höchste oder eine sehr hohe Stufe wählt, sollte daher akzeptieren, dass eine Partie weniger gleichmäßig wirkt als eine Runde gegen einen menschlichen Gegner, der vielleicht sofort zieht.

Für das Gerät ist eine lange Partie mit vielen komplizierten Varianten vermutlich anspruchsvoller als eine kurze Standardrunde. Trotzdem bleibt die Belastung grundsätzlich anders als bei einem grafisch aufwendigen Actionspiel: Das Brett benötigt keine großen 3D-Szenen und keine laufende Animation. Der Schwerpunkt liegt auf der Berechnung der Züge, nicht auf einer ständig bewegten Darstellung.

Das ist ein wichtiger Unterschied für ältere Geräte. Ein Smartphone, das bei modernen Spielen schnell warm wird oder ruckelt, kann für ein schlichtes Brettspiel weiterhin gut geeignet sein. Gleichzeitig sollte niemand aus der einfachen Optik schließen, dass jede hohe Spielstufe sofort reagiert. Rechenintensive Stellungen können auch bei einem optisch zurückhaltenden Spiel mehr Zeit beanspruchen.

Stabilität und der Umgang mit unterbrochenen Partien

Bei einer Schach-App ist Stabilität besonders wichtig, weil eine Partie oft länger dauert als eine typische kurze Spielrunde. Ein Absturz oder ein versehentlich geschlossener Bildschirm ist nicht nur lästig, sondern kann eine ganze Denkfolge zunichtemachen. Deshalb würde ich vor längeren Partien darauf achten, dass das Gerät ausreichend geladen ist und nicht gerade viele andere Apps im Hintergrund verarbeitet.

Die ältere Systemanforderung ab Android 4.3 macht den Titel grundsätzlich interessant für Geräte, die bei aktuellen Spielen nicht mehr berücksichtigt werden. Das heißt aber nicht automatisch, dass jede Kombination aus alter Hardware, angepasster Android-Oberfläche und knappen freien Ressourcen gleich angenehm läuft. Die Systemversion ist nur eine technische Untergrenze; die tatsächliche Bedienbarkeit hängt auch vom Zustand des jeweiligen Smartphones ab.

Wer zwischen mehreren Apps wechselt, sollte sich angewöhnen, die Partie nicht mitten in einem komplizierten Zug abzubrechen. Das ist kein spezieller Vorwurf an dieses Spiel, sondern eine vernünftige Gewohnheit bei jedem rundenbasierten Brettspiel. Ich würde nach einem wichtigen Zug kurz prüfen, ob die Stellung wirklich übernommen wurde, bevor ich die App schließe oder das Gerät sperre.

Auch bei der Wiederaufnahme ist ein ruhiger Ablauf sinnvoll. Nach einer Unterbrechung sollte man nicht sofort weiterspielen, sondern zunächst kontrollieren, welche Figur zuletzt gezogen wurde und welche Drohung daraus entstanden ist. Dieser kleine Schritt hilft nicht nur gegen Bedienfehler, sondern verbessert zugleich das eigene Schachverständnis.

Die Version 1.1.6 zeigt, dass es sich nicht um eine ganz neue Veröffentlichung handelt. Das kann positiv sein, weil ein etabliertes, schlankes Spiel weniger auf aktuelle Hardware angewiesen ist. Es bedeutet aber auch, dass Nutzer, die ständig neue Oberflächen, moderne Komfortfunktionen oder eine stark vernetzte Spielerfahrung erwarten, vermutlich nicht die richtige Zielgruppe sind.

Für welche Geräte und Spieler es passt

Auf einem älteren Android-Smartphone kann der Titel eine praktische Alternative zu größeren Schach-Apps sein. Der geringe technische Anspruch der Brettdarstellung spricht dafür, dass keine leistungsstarke Grafikeinheit nötig ist. Wichtiger als maximale Geschwindigkeit sind ein gut ablesbarer Bildschirm, eine präzise Berührungserkennung und genug Platz, damit die Felder nicht zu klein wirken.

Auf einem kleinen Display kann Schach allerdings anstrengender werden als auf einem Tablet. Wer häufig zwischen mehreren möglichen Zügen vergleicht, profitiert von einer größeren Darstellung, weil die Figuren und freien Felder leichter zu erfassen sind. Für eine kurze Partie unterwegs reicht ein Smartphone trotzdem aus; für ernsthafte Trainingsabende würde ich ein größeres Gerät bevorzugen, sofern vorhanden.

Der Mindeststandard Android 4.3 erweitert die Auswahl kompatibler Geräte deutlich. Gleichzeitig sollten Nutzer mit sehr knappen Speicher- oder Arbeitsspeicherreserven ihre Erwartungen an die gesamte Umgebung anpassen. Nicht das Brett allein entscheidet über die Alltagserfahrung, sondern auch, ob das Betriebssystem im Hintergrund ständig Aufgaben beendet oder andere Anwendungen neu laden muss.

Wer ein iPhone oder iPad nutzt, sollte vor dem Kauf prüfen, ob genau die passende Fassung für das eigene Gerät angeboten wird. Dieser Titel wird hier als Android-Spiel mit der genannten Android-Mindestversion beschrieben. Für meine Einschätzung ist deshalb vor allem die Android-Nutzung relevant, nicht ein allgemeiner Vergleich mit jeder möglichen mobilen Plattform.

Die niedrige Altersfreigabe macht das Spiel auch für Familien interessant. Ein Kind kann gegen den Computer spielen, während ein Elternteil die Schwierigkeit passend auswählt. Trotzdem ersetzt die Altersfreigabe keine Einführung in die Regeln. Wer noch nicht weiß, wie Rochade, Schachgebot oder Bauernumwandlung funktionieren, braucht zunächst Erklärung oder gemeinsames Spielen. Das Programm ist ein Gegner, aber nicht automatisch ein vollständiger Schachkurs.

Die 100 Stufen sinnvoll statt wahllos einsetzen

Die große Zahl an Spielstufen ist die auffälligste Stärke. Gleichzeitig kann sie Anfänger überfordern, wenn sie jede neue Einstellung als Prüfung betrachten. Ich würde die Stufen nicht wie eine Rangliste behandeln. Ein Sieg bedeutet nicht immer, dass man sofort deutlich höher gehen sollte; manchmal hat die Partie nur gut zur eigenen Spielweise gepasst.

Ein besserer Ansatz ist, mehrere Partien auf derselben Einstellung zu spielen. Erst wenn die eigenen Fehler wiederholt erkennbar sind und nicht nur durch einzelne Glücksmomente entstehen, lohnt sich der nächste Schritt. So erkennt man, ob die Schwierigkeit tatsächlich passend ist. Wer dagegen ständig wechselt, weiß am Ende kaum, ob ein Ergebnis an der eigenen Entscheidung oder an der veränderten Herausforderung lag.

Für Anfänger empfehle ich, zunächst auf saubere Grundzüge zu achten: Figuren entwickeln, den König absichern und nicht ohne Grund dieselbe Figur mehrfach bewegen. Eine niedrigere Stufe bietet dafür mehr Raum. Fortgeschrittene können die Abstufungen nutzen, um bestimmte Schwächen zu testen, etwa ungeduldige Angriffe oder ungenaue Endspiele.

Ein nicht ganz offensichtlicher Vorteil dieser feinen Skala ist die Möglichkeit, nach einer Pause wieder einzusteigen. Wenn man mehrere Monate nicht gespielt hat, muss man nicht zwischen einem zu leichten und einem zu schweren Gegner wählen. Man kann sich langsam an das frühere Niveau heranarbeiten. Das macht die App auch für Spieler interessant, die Schach nicht täglich, sondern in unregelmäßigen Abständen betreiben.

Die Kehrseite: Eine hohe Stufe garantiert nicht, dass jede Partie pädagogisch gut erklärt wird. Wer wissen möchte, warum ein Zug schlecht war, benötigt meist eigene Analyse, ein Schachbuch oder einen Trainer. Das Programm kann eine Herausforderung liefern, aber die Verantwortung für die Auswertung bleibt beim Spieler. Für reines Lernen mit ausführlichen Lektionen wäre eine spezialisierte Trainings-App wahrscheinlich geeigneter.

Vergleich mit typischen Schach-Alternativen

Gegenüber kostenlosen Schach-Apps mit Online-Ligen, Profilen und großen Community-Funktionen wirkt dieser Titel bewusst zurückhaltend. Das ist ein Vorteil, wenn ich ohne Konto, Nachrichten oder Wettbewerbsdruck spielen möchte. Wer aber regelmäßig gegen Menschen aus aller Welt antreten, Partien teilen oder eine laufende Rangliste verfolgen will, findet bei einer vernetzten Alternative wahrscheinlich mehr Abwechslung.

Auch gegenüber physischen Schachbrettern hat die App einen klaren praktischen Nutzen: Der Computergegner ist jederzeit verfügbar, und die Spielstärke lässt sich fein anpassen. Dafür fehlt das Gefühl, mit einer anderen Person am Tisch zu sitzen. Für Familien oder Freunde, die gemeinsam am selben Brett spielen möchten, bleibt ein echtes Schachbrett oft die angenehmere Wahl.

Im Vergleich zu sehr umfangreichen Schachprogrammen mit Eröffnungsbibliotheken, taktischen Aufgaben und ausführlichen Analysen ist dieses Spiel leichter zugänglich. Es verlangt weniger Einarbeitung und eignet sich gut für eine direkte Partie. Die Kehrseite ist die geringere Tiefe außerhalb des eigentlichen Spiels. Wer ein komplettes Trainingslabor sucht, sollte eher zu einer App greifen, die Lernmaterial und Nachbesprechung ausdrücklich in den Mittelpunkt stellt.

Der Preis von 1,29 Euro ist für mich vor allem dann nachvollziehbar, wenn ich eine konzentrierte, lokale Schacherfahrung ohne unnötige Ablenkung suche. Wer ausschließlich kostenlose Angebote installiert oder unbedingt Online-Funktionen braucht, wird den Kauf anders bewerten. Für eine Person, die häufig gegen den Computer spielt und die vielen Schwierigkeitsabstufungen wirklich nutzt, kann der kleine Einmalpreis dagegen sinnvoller sein als eine überladene Anwendung.

Alltagsszenario: eine kurze Partie mit echtem Lernwert

Stell dir vor, du hast am Nachmittag zehn Minuten frei und möchtest nicht durch soziale Feeds scrollen. Du startest eine Partie auf einer moderaten Stufe und nimmst dir vor, vor jedem Zug die gegnerischen Schachs und direkten Angriffe zu prüfen. Nach einem frühen Fehler verlierst du vielleicht eine Figur, aber die Runde war trotzdem nützlich: Du weißt nun, an welcher Stelle du zu schnell gezogen hast.

Am Abend kannst du eine neue Partie auf derselben Einstellung beginnen und gezielt langsamer spielen. Wenn dir die Stellung nun dauerhaft leichtfällt, erhöhst du die Stufe nur geringfügig. Dieser Ablauf ist realistischer als der Versuch, an einem einzigen Abend möglichst schnell die höchste Herausforderung zu erreichen. Der eigentliche Wert liegt in der kontrollierten Steigerung, nicht in einer beeindruckenden Zahl auf dem Bildschirm.

Für Pendler ist außerdem wichtig, dass Schach nicht wie ein Spiel funktioniert, das man jederzeit hektisch unterbrechen sollte. Eine kurze Fahrt eignet sich für eine einzelne Stellung oder eine kompakte Partie. Wenn du an einer komplizierten Position angekommen bist, ist es besser, bewusst eine Pause zu machen, statt unter Zeitdruck irgendeinen Zug zu spielen. Das Spiel belohnt Aufmerksamkeit, nicht bloß häufiges Öffnen.

Mein Urteil zu Leistung, Grenzen und Zielgruppe

Mein Eindruck ist, dass The Chess - Crazy Bishop - vor allem durch seine klare Aufgabe überzeugt: eine Schachpartie gegen den Computer mit sehr fein abgestufter Herausforderung. Die zurückhaltende technische Ausrichtung passt zu einem Brettspiel, das keine spektakuläre Grafik braucht. Auf kompatiblen Android-Geräten würde ich eine unkomplizierte Nutzung erwarten, wobei komplizierte Stellungen und ältere Hardware naturgemäß mehr Geduld verlangen können.

Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,3 aus über 200 Bewertungen und mehr als 10.000 Installationen hat das Spiel bereits eine erkennbare Nutzerschaft. Diese Zahlen allein entscheiden nicht über die Qualität, sie passen aber zu meinem Eindruck eines spezialisierten Titels: kein Massenangebot für jeden Spielgeschmack, sondern eine konzentrierte Option für Menschen, die tatsächlich Schach spielen möchten.

Ich empfehle die App besonders Einsteigern, Wiedereinsteigern und erfahrenen Spielern, die einen skalierbaren Computergegner ohne großes Drumherum suchen. Auch auf einem älteren Android-Gerät kann sie interessant sein, sofern Bildschirm und Bedienung noch angenehm funktionieren. Familien können sie ebenfalls nutzen, sollten aber bei den Regeln und beim gemeinsamen Lernen etwas Unterstützung einplanen.

Nicht meine erste Wahl wäre sie für Nutzer, die Online-Gegner, Ranglisten, umfangreiche Lektionen, automatische Erklärungen oder eine moderne soziale Umgebung erwarten. Ebenso ist sie weniger passend, wenn du nur sehr kurze, hektische Runden mit sofortiger Belohnung suchst. Schach verlangt hier weiterhin Zeit und Aufmerksamkeit, und die App nimmt dir das Denken nicht ab.

Unterm Strich sehe ich in dem Spiel eine bodenständige und flexible Schach-App, deren stärkstes Argument die ungewöhnlich fein aufteilbare Spielstärke ist. Der geringe Preis, die breite Android-Kompatibilität und der klare Fokus machen sie attraktiv, solange du genau diese Einfachheit möchtest. Für mich ist sie kein vollständiger Schachtrainer und kein Ersatz für eine menschliche Partie, aber ein verlässlicher Begleiter für regelmäßige Spiele gegen einen Gegner, dessen Anspruch sich Schritt für Schritt anpassen lässt.

FAQ

Was ist The Chess – Crazy Bishop und wie unterscheidet sich das Spiel von klassischem Schach?

The Chess – Crazy Bishop ist ein Schachspiel, das die bekannten Regeln mit ungewöhnlichen Bewegungen und Herausforderungen rund um den Läufer kombiniert. Statt ausschließlich eine traditionelle Partie zu spielen, müssen Sie sich auf überraschende Situationen, spezielle Aufgaben und ein teilweise deutlich schnelleres Spieltempo einstellen. Die App richtet sich daher sowohl an Schachfans als auch an Spieler, die eine kreative und weniger gewöhnliche Variante suchen.


Ist The Chess – Crazy Bishop für Anfänger geeignet oder benötigt man gute Schachkenntnisse?

Grundlegende Schachkenntnisse sind hilfreich, aber Sie müssen kein erfahrener Turnierspieler sein, um mit The Chess – Crazy Bishop zu beginnen. Die ungewöhnlichen Regeln können anfangs etwas Eingewöhnung erfordern, besonders wenn Sie bisher nur klassisches Schach gespielt haben. Anfänger profitieren davon, zunächst langsam zu spielen und die Bewegungsmöglichkeiten genau zu beobachten. Wer bereits mit Figuren, Schach und Matt vertraut ist, findet meist schneller in das Spiel hinein.


Kann man The Chess – Crazy Bishop ohne Internetverbindung spielen?

Ob das Spiel vollständig offline funktioniert, kann von der jeweiligen Version und Plattform abhängen. Viele Spielmodi lassen sich grundsätzlich auch ohne dauerhafte Internetverbindung nutzen, während Online-Funktionen, Aktualisierungen oder bestimmte Inhalte eine Verbindung benötigen können. Vor dem Download sollten Sie deshalb die Angaben im Google Play Store oder App Store prüfen. Wenn Sie unterwegs spielen möchten, empfiehlt sich ein kurzer Test im Flugmodus nach der Installation.


Bietet The Chess – Crazy Bishop Mehrspieler- oder Online-Funktionen?

The Chess – Crazy Bishop kann je nach Version unterschiedliche Spielmöglichkeiten anbieten, beispielsweise Partien gegen den Computer, lokale Duelle oder Online-Herausforderungen. Besonders wichtig ist, dass nicht jede Plattform und nicht jede Ausgabe über exakt denselben Funktionsumfang verfügt. Prüfen Sie daher vor der Installation die aktuelle Beschreibung des Spiels. Für Online-Partien können außerdem ein Benutzerkonto, eine stabile Internetverbindung oder zusätzliche Berechtigungen erforderlich sein.


Ist The Chess – Crazy Bishop kostenlos und gibt es Werbung oder In-App-Käufe?

Die Verfügbarkeit und das Preismodell von The Chess – Crazy Bishop können sich zwischen Android und iOS unterscheiden. Eine kostenlose Installation bedeutet nicht automatisch, dass alle Inhalte ohne Einschränkungen zugänglich sind. Je nach Ausgabe können Werbung, optionale Käufe oder kostenpflichtige Zusatzfunktionen enthalten sein. Lesen Sie vor dem Download die Informationen im jeweiligen Store und achten Sie besonders auf Hinweise zu In-App-Käufen, Datenschutz sowie möglichen Altersbeschränkungen.


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